Reliquiar - Textil, Wachs, Papier, Glas - 1850-1900 - Agnus Dei-scapulieren






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Zwei besondere und authentische Beispiele religiöser Volkskunst aus dem späten 19. Jahrhundert oder frühen 20. Jahrhundert (ca. 1880–1910), hergestellt als sogenanntes Klosterwerk in der Region Niederlande oder Belgien. Beide Objekte sind sogenannte Agnus Dei-Skapulier, entworfen, um ein Fragment des vom Papst gesegneten Osterwassers zu bergen und zu schützen. Die Medaillons zeigen die charakteristischen nierenförmigen Konturen und sind vollständig handmontiert und mit einer festen, umlaufenden Festonnaht abgeschlossen.
Das erste und kleinste Objekt ist ein tragbares Brustscapulier mit den Maßen 9,5 × 7 × 0,5 Zentimeter und einem Gewicht von 14 g. Die Vorderseite ist mit einem eleganten, graugestreiften Seidenband bezogen. In dem zentralen, mit Mica oder Glas abgedeckten Fenster befindet sich eine feine Chromolithografie der Heiligen Antonius von Padua mit dem Kind Jesus und einer weißen Lilie. Die Abbildung ist in eine tiefgroene Stoffumrandung gefasst, die in den Ecken mit kleinen Metallpailletten dekoriert ist. Auf beiden Seiten der Heiligen sind Papierstreifen mit den Bezeichnungen „Agnus Dei“ und „O. L. Vr.“ angebracht. Die Rückseite dieses tragbaren Medaillons ist zart ausgearbeitet mit einem feinen, beigefarbenen Seidenstoff.
Das zweite und größere Objekt ist ein hängendes Andachts-Kissen, gedacht für einen Hausaltar oder eine Schlafzimmertafel, mit einer Aufhängeschlaufe an der Oberseite. Dieses Exemplar misst 10,8 × 9,7 × 0,9 Zentimeter und wiegt 30 g. Die Vorderseite besteht aus festem Karton, wobei der Hersteller auf faszinierende Weise recyceltes Material verwendet hat; an den Rändern sind blaue Rahmenlinien und die bedruckten Buchstaben „MU“ sichtbar von einer alten Verpackung oder einem Poster. Das zentrale Fenster zeigt die tatsächliche, bräunlich-rote Agnus Dei-Osterwaas mit einem eingeprägten Kreuz, platziert vor einem blauen Seidenhintergrund. Die Wascapsule ist von handausschnitt Papiersternchen umgeben und in goldfarbenem, gezacktem Bresselwerk. Die Rückseite dieser größeren Hängevorrichtung ist bedeckt mit einem grob gewebten Leinen- oder Baumwollstoff in einem neutral bräunlich-grauen Schimmer.
Beide Devotionalien befinden sich in gutem, authentischem Zustand mit leichten altersbedingten Gebrauchsspuren und Verfärbungen an den Stoffen, was zum historischen Charakter dieses seltenen Klosterarbeits-Sets beiträgt.
Maße: 9,5 × 7 × 0,5 cm und 10,8 × 9,7 × 0,9 cm
Gewicht: 14 g und 30 g
Das Relikthalterchen enthält keine menschlichen Überreste.
Dieses Objekt wird ausschließlich aufgrund seines historischen, kulturellen oder dekorativen Wertes angeboten. Es wird keinerlei religiöse Bedeutung behauptet, angedeutet oder befürwortet.
Zwei besondere und authentische Beispiele religiöser Volkskunst aus dem späten 19. Jahrhundert oder frühen 20. Jahrhundert (ca. 1880–1910), hergestellt als sogenanntes Klosterwerk in der Region Niederlande oder Belgien. Beide Objekte sind sogenannte Agnus Dei-Skapulier, entworfen, um ein Fragment des vom Papst gesegneten Osterwassers zu bergen und zu schützen. Die Medaillons zeigen die charakteristischen nierenförmigen Konturen und sind vollständig handmontiert und mit einer festen, umlaufenden Festonnaht abgeschlossen.
Das erste und kleinste Objekt ist ein tragbares Brustscapulier mit den Maßen 9,5 × 7 × 0,5 Zentimeter und einem Gewicht von 14 g. Die Vorderseite ist mit einem eleganten, graugestreiften Seidenband bezogen. In dem zentralen, mit Mica oder Glas abgedeckten Fenster befindet sich eine feine Chromolithografie der Heiligen Antonius von Padua mit dem Kind Jesus und einer weißen Lilie. Die Abbildung ist in eine tiefgroene Stoffumrandung gefasst, die in den Ecken mit kleinen Metallpailletten dekoriert ist. Auf beiden Seiten der Heiligen sind Papierstreifen mit den Bezeichnungen „Agnus Dei“ und „O. L. Vr.“ angebracht. Die Rückseite dieses tragbaren Medaillons ist zart ausgearbeitet mit einem feinen, beigefarbenen Seidenstoff.
Das zweite und größere Objekt ist ein hängendes Andachts-Kissen, gedacht für einen Hausaltar oder eine Schlafzimmertafel, mit einer Aufhängeschlaufe an der Oberseite. Dieses Exemplar misst 10,8 × 9,7 × 0,9 Zentimeter und wiegt 30 g. Die Vorderseite besteht aus festem Karton, wobei der Hersteller auf faszinierende Weise recyceltes Material verwendet hat; an den Rändern sind blaue Rahmenlinien und die bedruckten Buchstaben „MU“ sichtbar von einer alten Verpackung oder einem Poster. Das zentrale Fenster zeigt die tatsächliche, bräunlich-rote Agnus Dei-Osterwaas mit einem eingeprägten Kreuz, platziert vor einem blauen Seidenhintergrund. Die Wascapsule ist von handausschnitt Papiersternchen umgeben und in goldfarbenem, gezacktem Bresselwerk. Die Rückseite dieser größeren Hängevorrichtung ist bedeckt mit einem grob gewebten Leinen- oder Baumwollstoff in einem neutral bräunlich-grauen Schimmer.
Beide Devotionalien befinden sich in gutem, authentischem Zustand mit leichten altersbedingten Gebrauchsspuren und Verfärbungen an den Stoffen, was zum historischen Charakter dieses seltenen Klosterarbeits-Sets beiträgt.
Maße: 9,5 × 7 × 0,5 cm und 10,8 × 9,7 × 0,9 cm
Gewicht: 14 g und 30 g
Das Relikthalterchen enthält keine menschlichen Überreste.
Dieses Objekt wird ausschließlich aufgrund seines historischen, kulturellen oder dekorativen Wertes angeboten. Es wird keinerlei religiöse Bedeutung behauptet, angedeutet oder befürwortet.
