Historischer Granat in einem Granit-Glazialgeschiebe – Grunewald, Dahlem, Preußen – ca. 1870er Jahre Exemplar - Höhe: 5.5 cm - Breite: 9 cm- 117 g





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Historischer Granat-tragender Granit-Geschiebe aus dem Grunewald bei Dahlem, Brandenburg (heute Berlin), Deutschland, ca. 1870er Jahre, mit originalhandgeschriebenem Etikett.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein außergewöhnliches historisches granatführendes Granitexemplar aus dem Grunewald bei Dahlem, heute Teil Berlins, Deutschland, begleitet von seinem ursprünglichen handschriftlichen historischen Etikett.
Das alte Etikett bezeichnet das Exemplar als:
„Granaten in Granit-Geschiebe“
und nennt den Fundort als:
„Grunewaldforst bei Dahlem, Pr. Brandenburg.“
Die Abkürzung „Pr. Brandenburg“ bezieht sich auf die ehemalige preußische Provinz Brandenburg, während Dahlem historisch im preußischen Gebiet rund um Berlin lag und heute ein Bezirk Berlins ist. Die auf dem Etikett erhaltene Formulierung dokumentiert daher eine alte geografische und politische Bezeichnung, die in modernen Ortsbezeichnungen längst verschwunden ist.
Der deutsche geologische Begriff „Geschiebe“ ist von besonderer Bedeutung. Er zeigt an, dass das Exemplar als transportiertes glaziales Geröll bzw. als verlagertes Findling angesehen wurde und nicht als in situ vorkommendes Muttergestein. Das Exemplar repräsentiert daher einen granatreichen granitischen glazialen Findling, der im Grunewaldgebiet gesammelt wurde, Teil der umfangreichen glazialen Ablagerungen, die Brandenburg und die Norddeutsche Tiefebene kennzeichnen.
Historische Bedeutung
Das Exemplar ist mit der frühen Phase der Königlich Preußischen Geologischen Landesanstalt – Royal Prussian Geological Survey in Berlin verbunden, einer der bedeutendsten geologischen Einrichtungen des Europas des 19. Jahrhunderts.
Der Geologische Dienst wurde offiziell 1873 gegründet, als er mit der Berlinischen Bergakademie unter dem Namen Königliche Geologische Landesanstalt und Bergakademie zu Berlin vereint wurde. Seine Aufgabe war die systematische geologische Untersuchung und Kartierung preußischen Gebietes.
Durchsatz der Verordnung vom 8. April 1875 definierte seine Aufgaben specifically die Anfertigung geologischer Karten, die Dokumentation von Mineral- und Gesteinsvorkommen sowie wichtig die Sammlung und Bewahrung von Referenzexemplaren im Zusammenhang mit geologischer Kartierung und wissenschaftlichen Untersuchungen.
Im Jahr 1878 zog die Institution in ihre eigens für sie errichteten Zentralen an der Invalidenstraße 44 in Berlin. Ab diesem Zeitraum wurde das systematische geologische Probensammlungsarchiv stark erweitert und die Grundlagen eines großen Geologischen Staatmuseums entwickelt.
Der Fundort, die historische Terminologie und die Periodenbezeichnung dieses Exemplars stehen daher in starkem Einklang mit dem Typ geologischen Referenzmaterials, das in den frühen Jahrzehnten der systematischen preußischen geologischen Kartierung gesammelt wurde.
Dies verleiht dem Exemplar eine Bedeutung, die weit über sein mineralogisches Erscheinungsbild hinausgeht: Es repräsentiert ein erhaltenes Objekt aus der gestaltenden Periode der institutionellen Geologie in Deutschland.
Mineralogischer Charakter
Das Exemplar besteht aus zahlreichen dunkelroten bis bräunlichroten Granatkristallen, eingebettet in eine grobkörnige Granitmatrix, dominiert von hellem Feldspat und Quarz.
Mehrere Granate sind deutlich an der Oberfläche freigelegt, einige zeigen erkennbare Kristallflächen und einen glasigen bis leicht harzigen Glanz. Ihre tief rötlich-braune Farbe kontrastiert schön mit dem helleren Granit-Gastgestein.
Da keine zerstörerische oder labortechnische Analyse durchgeführt wurde, bleibt die genaue Granatspezies absichtlich unbenannt.
Originales historisches Etikett
Von besonderer Bedeutung ist das erhaltene handschriftliche Periodenetikett, das das historische und sammlerische Interesse am Stück erheblich erhöht.
Es bewahrt:
Mineral / Gestein: Granaten in Granit-Geschiebe
Fundort: Grunewaldforst bei Dahlem
Historische Region: Pr. Brandenburg – Preußen
Moderner Fundort: Grunewald Forest / Dahlem, Berlin, Deutschland
Originaletiketten sind im historischen Mineralien- bzw. Museums-Sammeln äußerst wichtig, weil sie Informationen bewahren, die anderweitig dauerhaft verloren gehen könnten, einschließlich veralteter Fundortnamen, ehemaliger politischer Grenzen und Verbindungen zu frühen wissenschaftlichen Sammlungen.
Exemplarendetails
Mineral: Granat im Granit
Typ: Granat-tragender granitischer glazialer Findling
Historischer Fundort: Grunewaldforst bei Dahlem, Pr. Brandenburg
Moderner Fundort: Grunewald Forest, Dahlem, Berlin, Deutschland
Land: Deutschland
Periode: etwa 1870er / frühe Periode der Preußischen Geologischen Landesanstalt
Historische Zugehörigkeit: Königlich Preußische Geologische Landesanstalt, Berlin
Etikett: Original handschriftliches historisches Etikett enthalten
Abmessungen: ca. 9 × 5,5 × 2 cm
Gewicht: 117 g
Eine höchst ungewöhnliche Gelegenheit, nicht nur ein Granat-Exemplar zu erwerben, sondern ein dokumentiertes Stück europäischer geologischer Sammelgeschichte des 19. Jahrhunderts, erhalten zusammen mit seinen ursprünglichen Fundortinformationen aus der preußischen Epoche.
Besonders zu empfehlen für Sammler historischer Mineralienexemplare, alter europäischer Sammlungen, Preußengeologie, Granat, glaziale Findlinge und museumbezogene geologische Materialien.
Der Verkäufer stellt sich vor
Ein außergewöhnliches historisches granatführendes Granitexemplar aus dem Grunewald bei Dahlem, heute Teil Berlins, Deutschland, begleitet von seinem ursprünglichen handschriftlichen historischen Etikett.
Das alte Etikett bezeichnet das Exemplar als:
„Granaten in Granit-Geschiebe“
und nennt den Fundort als:
„Grunewaldforst bei Dahlem, Pr. Brandenburg.“
Die Abkürzung „Pr. Brandenburg“ bezieht sich auf die ehemalige preußische Provinz Brandenburg, während Dahlem historisch im preußischen Gebiet rund um Berlin lag und heute ein Bezirk Berlins ist. Die auf dem Etikett erhaltene Formulierung dokumentiert daher eine alte geografische und politische Bezeichnung, die in modernen Ortsbezeichnungen längst verschwunden ist.
Der deutsche geologische Begriff „Geschiebe“ ist von besonderer Bedeutung. Er zeigt an, dass das Exemplar als transportiertes glaziales Geröll bzw. als verlagertes Findling angesehen wurde und nicht als in situ vorkommendes Muttergestein. Das Exemplar repräsentiert daher einen granatreichen granitischen glazialen Findling, der im Grunewaldgebiet gesammelt wurde, Teil der umfangreichen glazialen Ablagerungen, die Brandenburg und die Norddeutsche Tiefebene kennzeichnen.
Historische Bedeutung
Das Exemplar ist mit der frühen Phase der Königlich Preußischen Geologischen Landesanstalt – Royal Prussian Geological Survey in Berlin verbunden, einer der bedeutendsten geologischen Einrichtungen des Europas des 19. Jahrhunderts.
Der Geologische Dienst wurde offiziell 1873 gegründet, als er mit der Berlinischen Bergakademie unter dem Namen Königliche Geologische Landesanstalt und Bergakademie zu Berlin vereint wurde. Seine Aufgabe war die systematische geologische Untersuchung und Kartierung preußischen Gebietes.
Durchsatz der Verordnung vom 8. April 1875 definierte seine Aufgaben specifically die Anfertigung geologischer Karten, die Dokumentation von Mineral- und Gesteinsvorkommen sowie wichtig die Sammlung und Bewahrung von Referenzexemplaren im Zusammenhang mit geologischer Kartierung und wissenschaftlichen Untersuchungen.
Im Jahr 1878 zog die Institution in ihre eigens für sie errichteten Zentralen an der Invalidenstraße 44 in Berlin. Ab diesem Zeitraum wurde das systematische geologische Probensammlungsarchiv stark erweitert und die Grundlagen eines großen Geologischen Staatmuseums entwickelt.
Der Fundort, die historische Terminologie und die Periodenbezeichnung dieses Exemplars stehen daher in starkem Einklang mit dem Typ geologischen Referenzmaterials, das in den frühen Jahrzehnten der systematischen preußischen geologischen Kartierung gesammelt wurde.
Dies verleiht dem Exemplar eine Bedeutung, die weit über sein mineralogisches Erscheinungsbild hinausgeht: Es repräsentiert ein erhaltenes Objekt aus der gestaltenden Periode der institutionellen Geologie in Deutschland.
Mineralogischer Charakter
Das Exemplar besteht aus zahlreichen dunkelroten bis bräunlichroten Granatkristallen, eingebettet in eine grobkörnige Granitmatrix, dominiert von hellem Feldspat und Quarz.
Mehrere Granate sind deutlich an der Oberfläche freigelegt, einige zeigen erkennbare Kristallflächen und einen glasigen bis leicht harzigen Glanz. Ihre tief rötlich-braune Farbe kontrastiert schön mit dem helleren Granit-Gastgestein.
Da keine zerstörerische oder labortechnische Analyse durchgeführt wurde, bleibt die genaue Granatspezies absichtlich unbenannt.
Originales historisches Etikett
Von besonderer Bedeutung ist das erhaltene handschriftliche Periodenetikett, das das historische und sammlerische Interesse am Stück erheblich erhöht.
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Mineral / Gestein: Granaten in Granit-Geschiebe
Fundort: Grunewaldforst bei Dahlem
Historische Region: Pr. Brandenburg – Preußen
Moderner Fundort: Grunewald Forest / Dahlem, Berlin, Deutschland
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Mineral: Granat im Granit
Typ: Granat-tragender granitischer glazialer Findling
Historischer Fundort: Grunewaldforst bei Dahlem, Pr. Brandenburg
Moderner Fundort: Grunewald Forest, Dahlem, Berlin, Deutschland
Land: Deutschland
Periode: etwa 1870er / frühe Periode der Preußischen Geologischen Landesanstalt
Historische Zugehörigkeit: Königlich Preußische Geologische Landesanstalt, Berlin
Etikett: Original handschriftliches historisches Etikett enthalten
Abmessungen: ca. 9 × 5,5 × 2 cm
Gewicht: 117 g
Eine höchst ungewöhnliche Gelegenheit, nicht nur ein Granat-Exemplar zu erwerben, sondern ein dokumentiertes Stück europäischer geologischer Sammelgeschichte des 19. Jahrhunderts, erhalten zusammen mit seinen ursprünglichen Fundortinformationen aus der preußischen Epoche.
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Disclaimer
Bestimmten Edelsteinen und Mineralien werden positive gesundheitliche und spirituelle Eigenschaften zugeschrieben. Allerdings bedeutet das nicht, dass Sie durch die Verwendung bzw. das Tragen von Edelsteinen oder Mineralien Krankheiten behandeln, heilen oder verhindern können. Bitte wenden Sie sich bei allen Gesundheitsfragen an Ihren Arzt und setzen Sie niemals Medikamente oder Behandlungen ab, ohne vorher Ihren Arzt konsultiert zu haben. Die Verwendung von Edelsteinen oder Mineralien als Wellness-Therapie ist eine persönliche Entscheidung. Obwohl Steine bzw. Kristalle in der Vergangenheit durchaus dazu verwendet wurden, Symptome zu lindern oder zu verhindern, gibt es bei den auf unserer Website verkauften Objekten keinerlei Garantie für irgendwelche Resultate. Daher kann Catawiki nicht für die Wirksamkeit der hier verkauften Objekte garantieren oder dafür haftbar gemacht werden.
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