Richard Ginori - Giovanni Gariboldi - Vase - Porzellan - Fisch





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Porzellan-Fischskulptur, entworfen von Giovanni Gariboldi für Richard-Ginori aus San Cristoforo, Mailand, ca. 1935, Italien, 8,5 cm Breite, 8,5 cm Tiefe, 11 cm Höhe, einzelnes Objekt mit weißer Glasur und zarten rosa-rot Tönen an den Flossen sowie dunklem Sockel, guter Zustand mit einem kleinen Defekt an einem Flossenzahn und einem Brennfehler.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Raffinierte keramische Figur eines Fisches mit glasierter Oberfläche, entworfen von Giovanni Gariboldi für die Richard-Ginori-Manufaktur in San Cristoforo, Mailand, um 1935.
Das Objekt stellt einen Fisch in stark stilisierter und absichtlich synthetischer Form dar, gekennzeichnet durch einen runden, kompakten Körper, große seitliche Flossen modelliert als Relief und eine besondere, gezackte Dorsalflosse, die der Figur eine starke plastische Wirkung verleiht. Augen, Kiemen und andere anatomische Merkmale sind auf wenige wesentliche Elemente reduziert, entsprechend jener eleganten, modernen Sprache, die Gariboldis Schaffen kennzeichnet.
Die Oberfläche ist von einem leuchtenden weißen Glasur überzogen, verfeinert mit zarten rosa- und rötlichen Schattierungen, die sich vor allem entlang der Dorsalflosse und an den Enden konzentrieren. Der Fisch wird von einem charakteristischen dunklen Sockel getragen, der so geformt ist, dass er ein maritimes Element oder eine kleine Welle suggeriert und so einen interessanten Farbanktwert zum hellen Körper des Tieres schafft.
Das Thema Meeresaquarium nimmt einen wichtigen Platz im Vorstellungsraum von Giovanni Gariboldi (1908–1971) ein. Das Museo Ginori betont tatsächlich, dass die Meereswelt eine wiederkehrende Inspirationsquelle in seinem Schaffen darstellt, mit zahlreichen Werken, die Muscheln, Meerestiere und naturinspirierte Reliefs zeigen.
Gariboldi trat 1926 im San Cristoforo-Werk ein, gerade einmal achtzehn Jahre alt, und wurde nach und nach zu einem der Hauptakteure der künstlerischen Keramik von Richard-Ginori, wobei er auch das gestalterische Erbe Gio Pontis übernahm. Sein Forschungsfokus lag auf der Transformation der Keramik in stark plastische Formen, inspiriert von der Natur, der ostasiatischen Kunst und der Textilwelt.
Das Ergebnis ist ein Objekt, das über seine dekorative Funktion hinausgeht: eine kleine zoomorphe Skulptur, typisch für die außergewöhnliche Periode der italienischen künstlerischen Keramik der Nachkriegszeit.
Gute Zustand, ein Defekt an einem Zähnchen der Flosse vorhanden, wie in der Fotografie gezeigt. Leicht restauroierbar für ca. 30 Euro.
Außerdem existiert ein Bruchdefekt in der Brennung, der den Prestigewert und den Wert des Objekts in keiner Weise beeinträchtigt.
Richard Ginori-Marke mit den drei Sternen an der Basis.
Der Verkäufer stellt sich vor
Raffinierte keramische Figur eines Fisches mit glasierter Oberfläche, entworfen von Giovanni Gariboldi für die Richard-Ginori-Manufaktur in San Cristoforo, Mailand, um 1935.
Das Objekt stellt einen Fisch in stark stilisierter und absichtlich synthetischer Form dar, gekennzeichnet durch einen runden, kompakten Körper, große seitliche Flossen modelliert als Relief und eine besondere, gezackte Dorsalflosse, die der Figur eine starke plastische Wirkung verleiht. Augen, Kiemen und andere anatomische Merkmale sind auf wenige wesentliche Elemente reduziert, entsprechend jener eleganten, modernen Sprache, die Gariboldis Schaffen kennzeichnet.
Die Oberfläche ist von einem leuchtenden weißen Glasur überzogen, verfeinert mit zarten rosa- und rötlichen Schattierungen, die sich vor allem entlang der Dorsalflosse und an den Enden konzentrieren. Der Fisch wird von einem charakteristischen dunklen Sockel getragen, der so geformt ist, dass er ein maritimes Element oder eine kleine Welle suggeriert und so einen interessanten Farbanktwert zum hellen Körper des Tieres schafft.
Das Thema Meeresaquarium nimmt einen wichtigen Platz im Vorstellungsraum von Giovanni Gariboldi (1908–1971) ein. Das Museo Ginori betont tatsächlich, dass die Meereswelt eine wiederkehrende Inspirationsquelle in seinem Schaffen darstellt, mit zahlreichen Werken, die Muscheln, Meerestiere und naturinspirierte Reliefs zeigen.
Gariboldi trat 1926 im San Cristoforo-Werk ein, gerade einmal achtzehn Jahre alt, und wurde nach und nach zu einem der Hauptakteure der künstlerischen Keramik von Richard-Ginori, wobei er auch das gestalterische Erbe Gio Pontis übernahm. Sein Forschungsfokus lag auf der Transformation der Keramik in stark plastische Formen, inspiriert von der Natur, der ostasiatischen Kunst und der Textilwelt.
Das Ergebnis ist ein Objekt, das über seine dekorative Funktion hinausgeht: eine kleine zoomorphe Skulptur, typisch für die außergewöhnliche Periode der italienischen künstlerischen Keramik der Nachkriegszeit.
Gute Zustand, ein Defekt an einem Zähnchen der Flosse vorhanden, wie in der Fotografie gezeigt. Leicht restauroierbar für ca. 30 Euro.
Außerdem existiert ein Bruchdefekt in der Brennung, der den Prestigewert und den Wert des Objekts in keiner Weise beeinträchtigt.
Richard Ginori-Marke mit den drei Sternen an der Basis.

