Helvetica - 1890 - 1850-1900






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Helvetica Taschenuhr Modell 1890, aus der Periode 1850–1900, Handaufzug, Gehäuse aus Silber und Gold, 67 mm Lug-Breite, Gehäse-Durchmesser >50 mm, Gewicht 200 g, komplettes Kalenderwerk mit Wochentag, Datum, Monat und Mondphasen, funktionsfähig, versichert versendet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses außergewöhnliche Taschenuhr, in der Schweiz ca. 1890 gefertigt, ist ein Stück, das sich durch seine Größe, mechanische Komplexität und ästhetische Schönheit auszeichnet. Mit einem großzügigen Durchmesser von 67 mm verbindet diese antike Uhr die Funktionsvielfalt ihrer vielen Komplikationen elegant mit einer raffinierten optischen Präsentation. Es handelt sich um eine vollständige Kalenderuhr, mit Anzeige von Wochentag, Datum, Monat und Mondphasen, alle vollständig funktionsfähig. Ihr hervorragendes Funktionieren macht sie nicht nur zu einem dekorativen oder sammlerischen Objekt, sondern auch zu einem lebendigen Beispiel für die gehobene mechanische Uhrmacherkunst des 19. Jahrhunderts.
Die Gehäuse aus Stahl bietet durch seine Vergoldung im Rahmen und Ring einen attraktiven Kontrast. In der Innenseite des Deckels finden wir das ovale Siegel „METAL GARANTI - GARANTIE METALLERIE“ sowie die Seriennummer 6689, Elemente, die Authentizität belegen. Unter dem Hinterdeckel schützt eine Kristall-Schutzhutablage das Uhrwerk; obwohl sie einen feinen Riss aufweist, ist ihr Allgemeinzustand solide und sie erfüllt weiterhin perfekt ihre schützende Funktion und verleiht dem Ganzen zudem einen Hauch von Authentizität und Patina, wie sie erst die Jahre verleihen.
Die emaillierte weißen Porzellanscheibe gehört zu den markantesten Elementen dieser Uhr. Um sie herum befinden sich elegante blaue römische Ziffern an den Ordinalpositionen und eine Minutenskala mit schwarzen arabischen Zahlen. Darauf finden sich handaufgelegte dekorative Goldverzierungen, die ihren ornamentalischen Charakter betonen. Die Hilfszifferblätter für Monat, Wochentag und Datum sind auf Französisch beschriftet, eine übliche Eigenschaft der schweizer Uhrmacherkunst jener Zeit. Die Zeiger, schwarz und fein im Louis-XV-Stil gearbeitet, harmonieren perfekt mit dem Gesamtdesign.
An den Seiten des Gehäuses befinden sich kleine Stifte oder Drücker, mit denen sich die verschiedenen Kalenderfunktionen einstellen lassen – eine technische Lösung, die typisch für komplizierte Uhren am Ende des 19. Jahrhunderts ist. Das sichtbare Uhrwerk zeigt eine sorgfältige Arbeit mit Zahnrädern und Bronze- sowie Stahlkomponenten, das Ergebnis des Könnens der Schweizer Hochuhrmacherkunst.
Dieses Stück ist eine großartige Gelegenheit für Liebhaber der Uhrensammlung und für jene, die mechanische Schöpfungen mit Geschichte und Charakter schätzen. Ideal, um in einer Vitrinenausstellung bewundert zu werden oder Teil einer eleganten Vintage-Dekoration zu sein.
Diese Taschenuhr vereint Eleganz, Technik und Seltenheit in einem einzigen Objekt: ein Uhrmacher-Juwel, das so gut wie selten in einem so guten Zustand zu finden ist.
Maße: 6,7 cm (2,64 in).
Geschichte der Taschenuhren mit Kalender und Mondphasen
Taschenuhren mit Komplikationen wie vollständigem Kalender und Mondphasen entstanden im 18. Jahrhundert, erreichten aber ihren Höhepunkt im 19. Jahrhundert. Die Kombination dieser Funktionen stand für die völlige Dominanz der mechanischen Uhrmacherkunst, die darauf abzielte, nicht nur die Zeit präzise anzugeben, sondern auch den Verlauf der Zeit astronomisch und calendrisch zu erfassen. Die Mondphasenanzeige hatte dabei eine romantische und zugleich wissenschaftliche Komponente, da sie den Mondzyklus mit einer Genauigkeit verfolgte, die sowohl in ländlichen Kontexten als auch unter Astronomie-Enthusiasten geschätzt wurde.
Im 19. Jahrhundert festigte sich die Schweiz als unumstrittener Führer in der Herstellung von Uhrwerken der hohen Komplikation. Die bedeutendsten Uhrenhäuser entwickelten immer komplexere und zuverlässigere Mechanismen, mit Systemen, die die Wochentage, Monate, das Datum und die Mondphase in kleinen Scheiben auf dem Zifferblatt zeigten. Diese Stücke wurden fast ausschließlich von Hand gefertigt und waren für eine ausgewählte Kundschaft bestimmt, die sowohl Nutzen als auch ästhetische und technische Raffinesse schätzte.
Diese Art von Uhr, die über mehrere durch äußere Knöpfe einstellbare Funktionen verfügte, erforderte technisches Können sowohl in der Herstellung als auch in der Wartung. Es ist kein Zufall, dass viele dieser Uhren Museen oder private Sammlungen gefunden haben. Mit der Zeit wurden Taschenuhren durch Armbanduhren verdrängt, insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg. Dennoch bleiben antike Exemplare mit Komplikationen heute hoch geschätzt, wegen ihrer Schönheit, Seltenheit und dem Erbe einer glorreichen Ära der handwerklichen Uhrmacherei.
Wir liefern nicht in die Vereinigten Staaten.
Dieses außergewöhnliche Taschenuhr, in der Schweiz ca. 1890 gefertigt, ist ein Stück, das sich durch seine Größe, mechanische Komplexität und ästhetische Schönheit auszeichnet. Mit einem großzügigen Durchmesser von 67 mm verbindet diese antike Uhr die Funktionsvielfalt ihrer vielen Komplikationen elegant mit einer raffinierten optischen Präsentation. Es handelt sich um eine vollständige Kalenderuhr, mit Anzeige von Wochentag, Datum, Monat und Mondphasen, alle vollständig funktionsfähig. Ihr hervorragendes Funktionieren macht sie nicht nur zu einem dekorativen oder sammlerischen Objekt, sondern auch zu einem lebendigen Beispiel für die gehobene mechanische Uhrmacherkunst des 19. Jahrhunderts.
Die Gehäuse aus Stahl bietet durch seine Vergoldung im Rahmen und Ring einen attraktiven Kontrast. In der Innenseite des Deckels finden wir das ovale Siegel „METAL GARANTI - GARANTIE METALLERIE“ sowie die Seriennummer 6689, Elemente, die Authentizität belegen. Unter dem Hinterdeckel schützt eine Kristall-Schutzhutablage das Uhrwerk; obwohl sie einen feinen Riss aufweist, ist ihr Allgemeinzustand solide und sie erfüllt weiterhin perfekt ihre schützende Funktion und verleiht dem Ganzen zudem einen Hauch von Authentizität und Patina, wie sie erst die Jahre verleihen.
Die emaillierte weißen Porzellanscheibe gehört zu den markantesten Elementen dieser Uhr. Um sie herum befinden sich elegante blaue römische Ziffern an den Ordinalpositionen und eine Minutenskala mit schwarzen arabischen Zahlen. Darauf finden sich handaufgelegte dekorative Goldverzierungen, die ihren ornamentalischen Charakter betonen. Die Hilfszifferblätter für Monat, Wochentag und Datum sind auf Französisch beschriftet, eine übliche Eigenschaft der schweizer Uhrmacherkunst jener Zeit. Die Zeiger, schwarz und fein im Louis-XV-Stil gearbeitet, harmonieren perfekt mit dem Gesamtdesign.
An den Seiten des Gehäuses befinden sich kleine Stifte oder Drücker, mit denen sich die verschiedenen Kalenderfunktionen einstellen lassen – eine technische Lösung, die typisch für komplizierte Uhren am Ende des 19. Jahrhunderts ist. Das sichtbare Uhrwerk zeigt eine sorgfältige Arbeit mit Zahnrädern und Bronze- sowie Stahlkomponenten, das Ergebnis des Könnens der Schweizer Hochuhrmacherkunst.
Dieses Stück ist eine großartige Gelegenheit für Liebhaber der Uhrensammlung und für jene, die mechanische Schöpfungen mit Geschichte und Charakter schätzen. Ideal, um in einer Vitrinenausstellung bewundert zu werden oder Teil einer eleganten Vintage-Dekoration zu sein.
Diese Taschenuhr vereint Eleganz, Technik und Seltenheit in einem einzigen Objekt: ein Uhrmacher-Juwel, das so gut wie selten in einem so guten Zustand zu finden ist.
Maße: 6,7 cm (2,64 in).
Geschichte der Taschenuhren mit Kalender und Mondphasen
Taschenuhren mit Komplikationen wie vollständigem Kalender und Mondphasen entstanden im 18. Jahrhundert, erreichten aber ihren Höhepunkt im 19. Jahrhundert. Die Kombination dieser Funktionen stand für die völlige Dominanz der mechanischen Uhrmacherkunst, die darauf abzielte, nicht nur die Zeit präzise anzugeben, sondern auch den Verlauf der Zeit astronomisch und calendrisch zu erfassen. Die Mondphasenanzeige hatte dabei eine romantische und zugleich wissenschaftliche Komponente, da sie den Mondzyklus mit einer Genauigkeit verfolgte, die sowohl in ländlichen Kontexten als auch unter Astronomie-Enthusiasten geschätzt wurde.
Im 19. Jahrhundert festigte sich die Schweiz als unumstrittener Führer in der Herstellung von Uhrwerken der hohen Komplikation. Die bedeutendsten Uhrenhäuser entwickelten immer komplexere und zuverlässigere Mechanismen, mit Systemen, die die Wochentage, Monate, das Datum und die Mondphase in kleinen Scheiben auf dem Zifferblatt zeigten. Diese Stücke wurden fast ausschließlich von Hand gefertigt und waren für eine ausgewählte Kundschaft bestimmt, die sowohl Nutzen als auch ästhetische und technische Raffinesse schätzte.
Diese Art von Uhr, die über mehrere durch äußere Knöpfe einstellbare Funktionen verfügte, erforderte technisches Können sowohl in der Herstellung als auch in der Wartung. Es ist kein Zufall, dass viele dieser Uhren Museen oder private Sammlungen gefunden haben. Mit der Zeit wurden Taschenuhren durch Armbanduhren verdrängt, insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg. Dennoch bleiben antike Exemplare mit Komplikationen heute hoch geschätzt, wegen ihrer Schönheit, Seltenheit und dem Erbe einer glorreichen Ära der handwerklichen Uhrmacherei.
Wir liefern nicht in die Vereinigten Staaten.
