Italienische Schule (XIX) - Madonna con Bambino






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Madonna con Bambino, ein Mixed-Media-Werk aus dem 19. Jahrhundert (um 1800) von Scuola italiana (XIX), Italien, 45 × 38,5 cm, signiert, verkauft von Galleria und eingerahmt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Italienische Herstellung, 19. Jahrhundert
“Madonna mit Kind”
Maße: 45 x 38,5 cm (30 x 24 cm)
Mischtechnik auf Stoff oder textilem Träger: Zeichnung/ Malerei und farbiger Seidenfaden-Stickerei, mit grafischen und malerischen Eingriffen für die Hauttöne und Stickerei, die extensiv in Kleidung, Haaren, Heiligenscheinen und ornamentalen Details verwendet wird.
Motiv und Beschreibung
Das Werk zeigt die Jungfrau mit dem Kind in einer intimen, liebevollen Zuwendung. Maria neigt behutsam den Kopf zu Jesus, während das Kind, auf ihrem Schoß sitzend, das Gesicht dem mütterlichen zuwendet und eine Hand auf die Brust Marias legt.
Die Komposition greift Modelle der marianischen Renaissance-Andacht auf, die durch eine besonders raffinierte handwerkliche Technik neu interpretiert werden. Die Gesichter zeichnen sich durch eine feine Hell-Dunkel-Wirkung und eine genaue Zeichnung aus, die bewusst im Kontrast zu der größeren Materialität der Gewänder stehen.
Besonders interessant ist der Einsatz der Stickerei: sehr feine farbige Fäden folgen dem Verlauf der Falten und geben den azurblauen Mantel der Jungfrau, den roten Mantel, die grün-goldene Drapierung des Kindes und zahlreiche Details volumetrisch formend wieder. Der Wechsel von gezeichneter Fläche und gestickter Fläche verleiht dem Bild eine fast dreidimensionale Qualität.
Ikonografie
Die Gestaltung stammt aus der Tradition der italienischen Renaissance-Madonnen, später stark aufgegriffen in der devotionellen Kunst des 19. Jahrhunderts.
Historisch-künstlerische Überlegungen
Im 19. Jahrhundert erlangte parallel zur Wiederentdeckung der mittelalterlichen und Renaissance-Kunst die devotionelle Kunst, die mittels Mischtechniken und angewandter Kunst geschaffen wurde, große Beliebtheit.
Bei diesem Exemplar ist der interessanteste Aspekt genau der Versuch, das Stickerei in Malerei zu verwandeln: Die Richtung und Dichte der Fäden werden variiert, um Draperien, Schatten, Haare und Verzierungsvorschmelzungen zu suggerieren. Es handelt sich daher nicht um einen einfachen dekorativen Stoff, sondern um eine Arbeit, die als echtes, gesticktes bildliches Erscheinungsbild konzipiert ist.
Zustandsbericht
Das Werk wirkt gemäß den Fotografien in allgemein guten konservatorischen Zustand, angesichts der besonderen Zerbrechlichkeit der Technik und der mutmaßlichen Alter.
Der Stickack ist noch gut lesbar und die Farbgebung nach wie vor schätzenswert, mit natürlichen Abweichungen und möglichen Älterungs-Abnahmen. Leichte Veränderungen und Oberflächenunregelmäßigkeiten sind sichtbar und vereinbar mit einem antiken textilem Kunstwerk. Der Träger lässt sich nicht vollständig inspizieren, da die Rückseite durch eine Platte geschützt ist.
Aufgrund der Natur des Werks wäre es ratsam, längere direkte Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und starke Temperatur-/Herp-Wärme-Schwankungen zu vermeiden.
Rahmen
Das Werk ist in einem goldfarbenen Holzz Rahmen historisierender Stil präsentiert, mit einer eingeritzten Innenleiste und wiederholten ornamentalen Motiven. Der Rahmen weist normale Altersspuren, kleine Abnutzungen und Vergoldungsverschleiß auf und harmoniert gut mit dem devotionellen Charakter des Bildes.
*** Hinweis zu den Fotografien
Einige der dem Katalogstück beigefügten Fotos wurden professionell unter kontrollierter künstlicher Beleuchtung aufgenommen, mit Zuschaltung eines Studio-Scheinwerfers, um eine bessere Lesbarkeit des Werks und eine präzisere Beobachtung der Oberflächenmalerei, der figuralen Details und der Farbgebung zu ermöglichen.
Der vorhandene Rahmen wird als Zugabe beigefügt
- Echtheitszertifikat und Expertise
- Versant und elektronische Rechnung
Der Verkäufer stellt sich vor
Italienische Herstellung, 19. Jahrhundert
“Madonna mit Kind”
Maße: 45 x 38,5 cm (30 x 24 cm)
Mischtechnik auf Stoff oder textilem Träger: Zeichnung/ Malerei und farbiger Seidenfaden-Stickerei, mit grafischen und malerischen Eingriffen für die Hauttöne und Stickerei, die extensiv in Kleidung, Haaren, Heiligenscheinen und ornamentalen Details verwendet wird.
Motiv und Beschreibung
Das Werk zeigt die Jungfrau mit dem Kind in einer intimen, liebevollen Zuwendung. Maria neigt behutsam den Kopf zu Jesus, während das Kind, auf ihrem Schoß sitzend, das Gesicht dem mütterlichen zuwendet und eine Hand auf die Brust Marias legt.
Die Komposition greift Modelle der marianischen Renaissance-Andacht auf, die durch eine besonders raffinierte handwerkliche Technik neu interpretiert werden. Die Gesichter zeichnen sich durch eine feine Hell-Dunkel-Wirkung und eine genaue Zeichnung aus, die bewusst im Kontrast zu der größeren Materialität der Gewänder stehen.
Besonders interessant ist der Einsatz der Stickerei: sehr feine farbige Fäden folgen dem Verlauf der Falten und geben den azurblauen Mantel der Jungfrau, den roten Mantel, die grün-goldene Drapierung des Kindes und zahlreiche Details volumetrisch formend wieder. Der Wechsel von gezeichneter Fläche und gestickter Fläche verleiht dem Bild eine fast dreidimensionale Qualität.
Ikonografie
Die Gestaltung stammt aus der Tradition der italienischen Renaissance-Madonnen, später stark aufgegriffen in der devotionellen Kunst des 19. Jahrhunderts.
Historisch-künstlerische Überlegungen
Im 19. Jahrhundert erlangte parallel zur Wiederentdeckung der mittelalterlichen und Renaissance-Kunst die devotionelle Kunst, die mittels Mischtechniken und angewandter Kunst geschaffen wurde, große Beliebtheit.
Bei diesem Exemplar ist der interessanteste Aspekt genau der Versuch, das Stickerei in Malerei zu verwandeln: Die Richtung und Dichte der Fäden werden variiert, um Draperien, Schatten, Haare und Verzierungsvorschmelzungen zu suggerieren. Es handelt sich daher nicht um einen einfachen dekorativen Stoff, sondern um eine Arbeit, die als echtes, gesticktes bildliches Erscheinungsbild konzipiert ist.
Zustandsbericht
Das Werk wirkt gemäß den Fotografien in allgemein guten konservatorischen Zustand, angesichts der besonderen Zerbrechlichkeit der Technik und der mutmaßlichen Alter.
Der Stickack ist noch gut lesbar und die Farbgebung nach wie vor schätzenswert, mit natürlichen Abweichungen und möglichen Älterungs-Abnahmen. Leichte Veränderungen und Oberflächenunregelmäßigkeiten sind sichtbar und vereinbar mit einem antiken textilem Kunstwerk. Der Träger lässt sich nicht vollständig inspizieren, da die Rückseite durch eine Platte geschützt ist.
Aufgrund der Natur des Werks wäre es ratsam, längere direkte Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und starke Temperatur-/Herp-Wärme-Schwankungen zu vermeiden.
Rahmen
Das Werk ist in einem goldfarbenen Holzz Rahmen historisierender Stil präsentiert, mit einer eingeritzten Innenleiste und wiederholten ornamentalen Motiven. Der Rahmen weist normale Altersspuren, kleine Abnutzungen und Vergoldungsverschleiß auf und harmoniert gut mit dem devotionellen Charakter des Bildes.
*** Hinweis zu den Fotografien
Einige der dem Katalogstück beigefügten Fotos wurden professionell unter kontrollierter künstlicher Beleuchtung aufgenommen, mit Zuschaltung eines Studio-Scheinwerfers, um eine bessere Lesbarkeit des Werks und eine präzisere Beobachtung der Oberflächenmalerei, der figuralen Details und der Farbgebung zu ermöglichen.
Der vorhandene Rahmen wird als Zugabe beigefügt
- Echtheitszertifikat und Expertise
- Versant und elektronische Rechnung
