Arnold van de Laar (1886-1974) - Jager






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Beeindruckendes und groß angelegtes Jagenszenenbild von Arnold van de Laar (1886-1974), ausgeführt in Öl auf Leinwand und linke Ecke signiert A. v.d. Laar und datiert 1924. Mit einem Leinwandmaß von ca. 115 × 91 cm hat das Gemälde eine monumentale Größe; einschließlich Rahmen misst es ca. 133 × 106 × 4 cm.
Van de Laar baut die Darstellung um einen Jäger in auffällig rotem Gewand, versehen mit breitkrempigem Hut, Gewehr und Jagdhorn. Ringsum sammelt sich eine sorgfältig ausgearbeitete Meute Jagdhunde. Die verschiedenen Tiere sind einzeln wiedergegeben, mit großer Aufmerksamkeit für Anatomie, Haltung, Fellzeichnung und das Ineinander Überlappen. Vor allem die langgestreckten Windhunde im Vordergrund verleihen der Komposition eine starke horizontale Bewegung, während das diagonal nach oben strebende Gewehr dort einen kraftvollen Gegenakzent setzt.
Auffällig ist die deutliche räumliche Konstruktion. Der detailreiche Vordergrund mit Hunden und dunkler Vegetation geht über in eine offene, braun getönte Hügellandschaft, über der ein großer Teil der Bildfläche von dramatischen Wolken am Himmel dominiert wird. Schwere grau-grüne Wolken wechseln sich ab mit hell blaugrünen Partien und warm erleuchteten Wolkenrändern. Das kräftige Rot des Jägers bildet dabei den wichtigsten Farbakzent und zieht den Blick unmittelbar zum Zentrum der Darstellung.
Die Maltechnik wechselt zwischen fein ausgearbeiteten figürlichen Passagen und breiteren, weicheren Pinselstrichen in Landschaft und Himmel. Dadurch entsteht ein deutlicher Unterschied zwischen den präzise beschriebenen Figuren im Vordergrund und der atmosphärisch behandelten Ferne. Die klassische Komposition, das ausgeprägte Chiaroscuro und die Aufmerksamkeit für historische Kostümierung schließen an Van de Laars intensives Studium der Maltechnik und Bildsprache alter Meister an.
Biografie des Künstlers
Arnold van de Laar (’s-Hertogenbosch, 1886 – Vught, 1974) war niederländischer Maler und Restaurator von Gemälden mit einem besonderen Interesse an historischen Maltechniken. Zwischen 1913 und 1930 erhielt er Zutritt zum Rijksmuseum, um Gemälde aus der Sammlung intensiv zu studieren und nach dem Original auszuführen. Diese Praxis brachte ihn unmittelbar in Kontakt mit der Komposition, der Farbbehandlung und der Maltechnik alter Meister.
Neben dieser Studie entwickelte Van de Laar ein eigenständiges malerisches Werk. Sein künstlerisches Schaffen und seine Position in der Brabantse Kunstszene wurden ausführlich in der Monografie Ein Tausendkünstler in Den Bosch: Arnold van de Laar und die Brabantse Kunstwelt (1886-1974) untersucht. Im Jahr 2016 widmete das Museum Slager in ’s-Hertogenbosch der Ausstellung Kopie versus Autonomie seinem Oeuvre, in der sowohl seine eigenständige Malerei als auch seine intensive Studie historischer Meisternwerke im Mittelpunkt standen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Beeindruckendes und groß angelegtes Jagenszenenbild von Arnold van de Laar (1886-1974), ausgeführt in Öl auf Leinwand und linke Ecke signiert A. v.d. Laar und datiert 1924. Mit einem Leinwandmaß von ca. 115 × 91 cm hat das Gemälde eine monumentale Größe; einschließlich Rahmen misst es ca. 133 × 106 × 4 cm.
Van de Laar baut die Darstellung um einen Jäger in auffällig rotem Gewand, versehen mit breitkrempigem Hut, Gewehr und Jagdhorn. Ringsum sammelt sich eine sorgfältig ausgearbeitete Meute Jagdhunde. Die verschiedenen Tiere sind einzeln wiedergegeben, mit großer Aufmerksamkeit für Anatomie, Haltung, Fellzeichnung und das Ineinander Überlappen. Vor allem die langgestreckten Windhunde im Vordergrund verleihen der Komposition eine starke horizontale Bewegung, während das diagonal nach oben strebende Gewehr dort einen kraftvollen Gegenakzent setzt.
Auffällig ist die deutliche räumliche Konstruktion. Der detailreiche Vordergrund mit Hunden und dunkler Vegetation geht über in eine offene, braun getönte Hügellandschaft, über der ein großer Teil der Bildfläche von dramatischen Wolken am Himmel dominiert wird. Schwere grau-grüne Wolken wechseln sich ab mit hell blaugrünen Partien und warm erleuchteten Wolkenrändern. Das kräftige Rot des Jägers bildet dabei den wichtigsten Farbakzent und zieht den Blick unmittelbar zum Zentrum der Darstellung.
Die Maltechnik wechselt zwischen fein ausgearbeiteten figürlichen Passagen und breiteren, weicheren Pinselstrichen in Landschaft und Himmel. Dadurch entsteht ein deutlicher Unterschied zwischen den präzise beschriebenen Figuren im Vordergrund und der atmosphärisch behandelten Ferne. Die klassische Komposition, das ausgeprägte Chiaroscuro und die Aufmerksamkeit für historische Kostümierung schließen an Van de Laars intensives Studium der Maltechnik und Bildsprache alter Meister an.
Biografie des Künstlers
Arnold van de Laar (’s-Hertogenbosch, 1886 – Vught, 1974) war niederländischer Maler und Restaurator von Gemälden mit einem besonderen Interesse an historischen Maltechniken. Zwischen 1913 und 1930 erhielt er Zutritt zum Rijksmuseum, um Gemälde aus der Sammlung intensiv zu studieren und nach dem Original auszuführen. Diese Praxis brachte ihn unmittelbar in Kontakt mit der Komposition, der Farbbehandlung und der Maltechnik alter Meister.
Neben dieser Studie entwickelte Van de Laar ein eigenständiges malerisches Werk. Sein künstlerisches Schaffen und seine Position in der Brabantse Kunstszene wurden ausführlich in der Monografie Ein Tausendkünstler in Den Bosch: Arnold van de Laar und die Brabantse Kunstwelt (1886-1974) untersucht. Im Jahr 2016 widmete das Museum Slager in ’s-Hertogenbosch der Ausstellung Kopie versus Autonomie seinem Oeuvre, in der sowohl seine eigenständige Malerei als auch seine intensive Studie historischer Meisternwerke im Mittelpunkt standen.
