varia - 2 hagiografieën uit Brugge - 1686-1719





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Zwei Hagiografien aus Brügge (zwei Bände, 1686 und 1719) in Niederländisch zum religiösen Thema, guter Zustand mit Kalbslederbänden, 14 x 9 cm, insgesamt 471 Seiten.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
2 Hagiografien aus Brügge 1686-1720
[Giovanni Battista Rinuccini]
Wunderbare und glückselige Mission nach England und Schottland oder Leben des ehrwürdigen P. Archangelus von Schottland, Capuziner. Vormals Georgius Grafen von Lesley, ein wahrer Polarstern, aufgegangen in dieser unsere Zeit in der dunklen Seelennacht der wanderen Ketterey, an die Engländer und Schotten. Vertonend die Bewegungsgründe, die ihn getrieben haben zum Verlassen der Ketzerei, zum Annehmen des Habits der Capuziner, etc. Zuerst beschrieben in dem Italaens durch den Erzbischof und Prince von Ferme, danach French durch den ehrw. P. Franciscus Barraut, und nun im Vlaams durch f. Gregorius von Brügge, Capuziner-Prediger.
Brügge, Joos vander Meulen / Gent, Cornelis Meyer, 1686; [xii]+243+[1] S.
Halblederner Band (14,5x9cm, fehlt Teil des Rückens), verschmutztes Titelblatt, verstreute Flecken
Der italienische Bischof Giovanni Battista Rinuccini (1592-1653) wurde bekannt durch seine diplomatische Vertretung in Irland und Schottland während der Irenischen Confederal War. Während seines Aufenthalts auf den Britischen Inseln gewann er Einblick in Schottland, was ihm beim Schreiben seines berühmtesten Buches ‚The Scottish Friar’ half. Dieses Buch ist eine Geschichte über das Leben und die kirchliche Geschichte von George Leslie, einem schottischen Mönch.
Der Übersetzer, Gregorius von Brügge (1639-1706), geboren Jan-Baptist Grenier, war ein Brügger Capuziner und Hagiograph.
Den H. Patriarch Joseph, Väter Jesu, und Bräutigam Mariä [...] in seinem würdigen Bruderbund, eingesetzt zu Brügge in der Kirche der Carmeliten [...] nun erneuert und erhoben [...] den 22. October 1719
Brügge, Paulus Roose, [1720]; (7)+203+(5) S.,
Kalbsleder aus der Zeit (13,5x8cm, abgegriffen, Rücken verstärkt mit Leinwand, Buchblock teils locker), Rostflecken
Die Kirche der ungeschoeiden Karmeliten (Discalzen) florierte im 18. Jahrhundert, denn fast der ganze Brugger Adel war Mitglied der Bruderschaft des Heiligen Josef. Mitglieder zahlten eine jährliche ‚Todesschuld’ von 5 Franc, wobei versprochen wurde, dass bei ihrem Tod eine feierliche Requiemmesse abgehalten würde, aber auch Jahreszeiten für alle verstorbenen Mitglieder.
REF: Fernand Etienne ‚Den H. patriarch Joseph: un livre publié à Bruges en 1720’ in Estudios Josefinos 1991 (XLV/89-90) S 109-115
2 Hagiografien aus Brügge 1686-1720
[Giovanni Battista Rinuccini]
Wunderbare und glückselige Mission nach England und Schottland oder Leben des ehrwürdigen P. Archangelus von Schottland, Capuziner. Vormals Georgius Grafen von Lesley, ein wahrer Polarstern, aufgegangen in dieser unsere Zeit in der dunklen Seelennacht der wanderen Ketterey, an die Engländer und Schotten. Vertonend die Bewegungsgründe, die ihn getrieben haben zum Verlassen der Ketzerei, zum Annehmen des Habits der Capuziner, etc. Zuerst beschrieben in dem Italaens durch den Erzbischof und Prince von Ferme, danach French durch den ehrw. P. Franciscus Barraut, und nun im Vlaams durch f. Gregorius von Brügge, Capuziner-Prediger.
Brügge, Joos vander Meulen / Gent, Cornelis Meyer, 1686; [xii]+243+[1] S.
Halblederner Band (14,5x9cm, fehlt Teil des Rückens), verschmutztes Titelblatt, verstreute Flecken
Der italienische Bischof Giovanni Battista Rinuccini (1592-1653) wurde bekannt durch seine diplomatische Vertretung in Irland und Schottland während der Irenischen Confederal War. Während seines Aufenthalts auf den Britischen Inseln gewann er Einblick in Schottland, was ihm beim Schreiben seines berühmtesten Buches ‚The Scottish Friar’ half. Dieses Buch ist eine Geschichte über das Leben und die kirchliche Geschichte von George Leslie, einem schottischen Mönch.
Der Übersetzer, Gregorius von Brügge (1639-1706), geboren Jan-Baptist Grenier, war ein Brügger Capuziner und Hagiograph.
Den H. Patriarch Joseph, Väter Jesu, und Bräutigam Mariä [...] in seinem würdigen Bruderbund, eingesetzt zu Brügge in der Kirche der Carmeliten [...] nun erneuert und erhoben [...] den 22. October 1719
Brügge, Paulus Roose, [1720]; (7)+203+(5) S.,
Kalbsleder aus der Zeit (13,5x8cm, abgegriffen, Rücken verstärkt mit Leinwand, Buchblock teils locker), Rostflecken
Die Kirche der ungeschoeiden Karmeliten (Discalzen) florierte im 18. Jahrhundert, denn fast der ganze Brugger Adel war Mitglied der Bruderschaft des Heiligen Josef. Mitglieder zahlten eine jährliche ‚Todesschuld’ von 5 Franc, wobei versprochen wurde, dass bei ihrem Tod eine feierliche Requiemmesse abgehalten würde, aber auch Jahreszeiten für alle verstorbenen Mitglieder.
REF: Fernand Etienne ‚Den H. patriarch Joseph: un livre publié à Bruges en 1720’ in Estudios Josefinos 1991 (XLV/89-90) S 109-115

