Fliese (3) - Vogeldekoration (Hähne & Vogel) - 17. – 18. Jahrhundert (ca. 1680–1720)





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Dreier Set aus drei quadratischen Holländischen Fayencefliesen aus Delft/Rotterdam, Holland, datiert auf ca. 1680–1720, je 11,4 x 11,4 cm groß und 1 cm dick, mit blauem Kobalt-Motiv avifauna auf weiß-grauer Glasur, in gutem Zustand mit leichten Abnutzungen und minimalen Glasurfehlern.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ensemble aus 3 quadratischen Fayencefliesen mit Stanniferglasur – Vogelmotiv (Hähne & Vogel) – Delft / Niederlande – 17. bis 18. Jahrhundert
Seltenes homogenes Ensemble von drei quadratischen Fliesen aus holländischer Stanniferkayfe Fayence, mit blauem Kobaltblau auf weiß- bis grauglasierter Emailleunterlage, handbemalt. Jede Fliese zeigt ein figürliches Vogelmotiv, eingefasst in einen Medaillon mit doppeltem kreisförmigen Rand:
Erste Fliese (Hahn Profil links): Ein Hahn, stolz auf einer quer gestaffelten Terrasse stehend, eingerahmt von stilisierten Zäunen/Einfriedungen und kleinen Gebüschen.
Zweite Fliese (Hahn Profil rechts): Ein Hahn mit detailierter Federzeichnung auf gestaffelter Terrasse, ebenfalls eingerahmt von rustikalen Zäunen und Vegetation.
Dritte Fliese (Vogel/Schreitvogel): Ein Vogel mit dem Kopf nach hinten gedreht auf einer grasbewachsenen Terrasse, umgeben von Motiven von Bäumen oder Schilfgras.
Die vier Ecken jeder Fliese wiederholen das klassische holländische Motiv »Kopf eines Eies« bzw. »Ohrring« (Ossekop / Augenbohne), charakteristisch für Delft- und Rotterdam-Produktionen der zweiten Hälfte des XVII. Jahrhunderts bis zum Anfang des XVIII. Jahrhunderts.
Technische Spezifikationen
Ursprung: Niederlande (Delft / Rotterdam)
Epoche: XVII–XVIII Jahrhundert (ca. 1680–1720)
Menge: Lot von 3 Fliesen
Abmessungen: 11,4 x 11,4 cm (je Fliese)
Dicke: 1,0 cm
Technik: Fayence mit Stanniferglasur, manuelle Großbrandmalerei in Blaukobaltblau
Zustand
Oberfläche & Glasur: Guter Gesamteindruck, Stannifer Glasur gut erhalten. Vorhandensein von Abplatzern und kleinen Emaille-Ausbrüchen an der Peripherie und in den Ecken (insbesondere in der oberen linken Ecke der Fliese mit Hahn).
Seltame Emaille-Ausbrüche und kleine Brennfehler der ursprünglichen Herstellung.
Struktur & Rückseite: Saubere, robuste Estrichreste aus heller/roséfarbener Tonerde. Rückseiten flach aus der Zeit mit Spuren von ursprünglichem Mörtel. Keine versteckte Restauration oder größere strukturelle Schäden vorhanden.
Ensemble aus 3 quadratischen Fayencefliesen mit Stanniferglasur – Vogelmotiv (Hähne & Vogel) – Delft / Niederlande – 17. bis 18. Jahrhundert
Seltenes homogenes Ensemble von drei quadratischen Fliesen aus holländischer Stanniferkayfe Fayence, mit blauem Kobaltblau auf weiß- bis grauglasierter Emailleunterlage, handbemalt. Jede Fliese zeigt ein figürliches Vogelmotiv, eingefasst in einen Medaillon mit doppeltem kreisförmigen Rand:
Erste Fliese (Hahn Profil links): Ein Hahn, stolz auf einer quer gestaffelten Terrasse stehend, eingerahmt von stilisierten Zäunen/Einfriedungen und kleinen Gebüschen.
Zweite Fliese (Hahn Profil rechts): Ein Hahn mit detailierter Federzeichnung auf gestaffelter Terrasse, ebenfalls eingerahmt von rustikalen Zäunen und Vegetation.
Dritte Fliese (Vogel/Schreitvogel): Ein Vogel mit dem Kopf nach hinten gedreht auf einer grasbewachsenen Terrasse, umgeben von Motiven von Bäumen oder Schilfgras.
Die vier Ecken jeder Fliese wiederholen das klassische holländische Motiv »Kopf eines Eies« bzw. »Ohrring« (Ossekop / Augenbohne), charakteristisch für Delft- und Rotterdam-Produktionen der zweiten Hälfte des XVII. Jahrhunderts bis zum Anfang des XVIII. Jahrhunderts.
Technische Spezifikationen
Ursprung: Niederlande (Delft / Rotterdam)
Epoche: XVII–XVIII Jahrhundert (ca. 1680–1720)
Menge: Lot von 3 Fliesen
Abmessungen: 11,4 x 11,4 cm (je Fliese)
Dicke: 1,0 cm
Technik: Fayence mit Stanniferglasur, manuelle Großbrandmalerei in Blaukobaltblau
Zustand
Oberfläche & Glasur: Guter Gesamteindruck, Stannifer Glasur gut erhalten. Vorhandensein von Abplatzern und kleinen Emaille-Ausbrüchen an der Peripherie und in den Ecken (insbesondere in der oberen linken Ecke der Fliese mit Hahn).
Seltame Emaille-Ausbrüche und kleine Brennfehler der ursprünglichen Herstellung.
Struktur & Rückseite: Saubere, robuste Estrichreste aus heller/roséfarbener Tonerde. Rückseiten flach aus der Zeit mit Spuren von ursprünglichem Mörtel. Keine versteckte Restauration oder größere strukturelle Schäden vorhanden.

