Floris Arntzenius (1864–1925) - Haven






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Haven, ein 19. Jahrhundert impressionistisches Aquarell von Floris Arntzenius (1864–1925) aus den Niederlanden, signiert, in gutem Zustand, gerahmt, Rahmengröße 70 × 54 cm, Bildmaß 52 × 35,5 cm, verkauft von Galerie.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Hafengezicht von Pieter Florentius Nicolaas Jacobus ‚Floris‘ Arntzenius (1864–1925) mit festgemachten Segel- und Fischerbooten. Im Vordergrund liegt ein dunkel gemaltes Boot mit der Kennzeichnung IJM 54, die auf IJmuiden verweist. Wahrscheinlich im Hafen von Scheveningen.
Die Komposition wird von den hohen Masten und dem feinen Netz der Takelage beherrscht, die als kräftige Vertikalen durch die helle Luft laufen. Dem gegenüber stehen die breiten horizontalen Zonen von Kai, Schiffen und Wasser. Arntzenius arbeitet mit einem lockeren, direkten Pinselstrich und transparenten Wässerungen, abwechselnd mit stärker gesetzten dunklen Partien. Helles Blau und Türkis in Himmel und Wasser kontrastieren mit braunen, schwarzen und ockerfarbenen Schiffsrümpfen; einige rote Akzente beleben das Mittelfeld. Die grünliche Spiegelung unter dem Vordersteven verstärkt die Tiefenwirkung und verleiht dem Wasser eine auffällige Farbgebung.
Das Werk misst 52 × 35,5 cm und rechts unten signiert ‚Fl. Arntzenius‘. Maße inkl. Rahmen: 70 × 54 cm.
Biografie des Künstlers
Floris Arntzenius (Soerabaja, 1864 – Den Haag, 1925) gehört zu den niederländischen Malern, die um 1900 das moderne Stadt- und Küstenleben in einer losen, impressionistischen Bildsprache festhielten. Er studierte an der Rijksakademie in Amsterdam, in der Zeit unter anderem George Hendrik Breitner, Isaac Israels und Willem Witsen, und setzte seine Ausbildung an der Akademie in Antwerpen fort. Ab 1892 lebte und arbeitete er in Den Haag.
Arntzenius erlangte vor allem Bekanntheit mit seinen atmosphärischen Haager Stadtansichten, malte und aquarellierte jedoch auch Strände, Häfen, Landschaften, Figurenstücke und Porträts. Charakteristisch sind sein lebendiger Pinselstrich, das Gespür für wechselnde Wetterlagen und die subtile Verbindung gedämpfter Töne mit klaren Farbeakzenten. Werke von Arntzenius befinden sich in der Sammlung des Kunstmuseums Den Haag, darunter Stadtansichten und Aquarelle. Sein Œuvre ist ausführlich von Dolf Welling in der Monografie Floris Arntzenius (Den Haag, 1992) behandelt worden.
Der Verkäufer stellt sich vor
Hafengezicht von Pieter Florentius Nicolaas Jacobus ‚Floris‘ Arntzenius (1864–1925) mit festgemachten Segel- und Fischerbooten. Im Vordergrund liegt ein dunkel gemaltes Boot mit der Kennzeichnung IJM 54, die auf IJmuiden verweist. Wahrscheinlich im Hafen von Scheveningen.
Die Komposition wird von den hohen Masten und dem feinen Netz der Takelage beherrscht, die als kräftige Vertikalen durch die helle Luft laufen. Dem gegenüber stehen die breiten horizontalen Zonen von Kai, Schiffen und Wasser. Arntzenius arbeitet mit einem lockeren, direkten Pinselstrich und transparenten Wässerungen, abwechselnd mit stärker gesetzten dunklen Partien. Helles Blau und Türkis in Himmel und Wasser kontrastieren mit braunen, schwarzen und ockerfarbenen Schiffsrümpfen; einige rote Akzente beleben das Mittelfeld. Die grünliche Spiegelung unter dem Vordersteven verstärkt die Tiefenwirkung und verleiht dem Wasser eine auffällige Farbgebung.
Das Werk misst 52 × 35,5 cm und rechts unten signiert ‚Fl. Arntzenius‘. Maße inkl. Rahmen: 70 × 54 cm.
Biografie des Künstlers
Floris Arntzenius (Soerabaja, 1864 – Den Haag, 1925) gehört zu den niederländischen Malern, die um 1900 das moderne Stadt- und Küstenleben in einer losen, impressionistischen Bildsprache festhielten. Er studierte an der Rijksakademie in Amsterdam, in der Zeit unter anderem George Hendrik Breitner, Isaac Israels und Willem Witsen, und setzte seine Ausbildung an der Akademie in Antwerpen fort. Ab 1892 lebte und arbeitete er in Den Haag.
Arntzenius erlangte vor allem Bekanntheit mit seinen atmosphärischen Haager Stadtansichten, malte und aquarellierte jedoch auch Strände, Häfen, Landschaften, Figurenstücke und Porträts. Charakteristisch sind sein lebendiger Pinselstrich, das Gespür für wechselnde Wetterlagen und die subtile Verbindung gedämpfter Töne mit klaren Farbeakzenten. Werke von Arntzenius befinden sich in der Sammlung des Kunstmuseums Den Haag, darunter Stadtansichten und Aquarelle. Sein Œuvre ist ausführlich von Dolf Welling in der Monografie Floris Arntzenius (Den Haag, 1992) behandelt worden.
