Italien - Pavia; Merian - Ticinvm Pavia - 1681-1700





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Ticinvm Pavia von Merian ist eine unfarbene Kupferstichkarte von Pavia in Italien aus dem Zeitraum 1681–1700, 220 x 340 mm groß, guter Zustand, Teil der Topographia Italiae, gefertigt in Frankfurt um 1688.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Pavia
Eine knappe und attraktive Kupferstich-Lithographie auf Papier, hergestellt von der Merian-Familie für ihre "Topographia Italiae", veröffentlicht in Frankfurt im Jahr 1688. Diese ansprechende, fein gravierte Karte stammt aus dem letzten Band von Merians "Neuwe Archontologica Cosmica", der in 30 Teilen zwischen 1642 und 1688 erschien. Nachdem Merian der Ältere gestorben war, setzte seine Söhne Mathias und Caspar das Werk fort. Dies ist der letzte von 30 Bänden einer 46 Jahre umfassenden Veröffentlichung, er ist das rarste Werk von Merian.
Sehr guter Zustand. Ungefärbt wie ausgegeben.
Eine garantiert echte antike Karte.
Matthäus Merian
Matthäus Merian (25. März 1621 – 15. Februar 1687) war ein Schweizer Kupferstecher und Porträtmaler. Er wurde in Basel geboren als ältester Sohn von Matthäus Merian dem Älteren und seiner ersten Frau Maria Magdalena, geborene de Bry; wie sein Vater wurde auch er Graveur. Er war Halbbruder von Maria Sibylla Merian und Bruder von Caspar Merian. Er ist dafür bekannt, Carl Gustaf Wrangel als Importeur von Wein und anderen Luxusgütern bedient zu haben, und er ist bekannt für seine Porträts. Er wurde Lehrer von Bartholomäus Kilian.
Nach dem Tod seines Großvaters Johann Theodor de Bry übernahm sein Vater Frankfurt das Verlagshaus, wo Matthew der Jüngere ein Schüler von Joachim von Sandrart wurde. Mit ihm ging er 1637 nach Amsterdam, 1641 nach Paris und 1639 mit Anthonis van Dyck nach London.
Im Jahr 1642 kehrte Merian nach Frankfurt zurück, doch von 1643 bis 1647 blieb er in Italien zum Studium. 1647 nahm er als politischer Agent und Vertreter mehrerer Fürsten am Reichsvölkerrechtlichen Friedenskongress in Nürnberg teil, dessen Teilnehmer er porträtierte. Ab 1647/48 stand er auch im Dienst von Carl Gustaf Wrangel, den er mehrfach porträtierte.
Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1650 leitete er das Verlagshaus gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Caspar Merian und veröffentlichte weitere Bände der Topographia Germaniae und des Theatrum Europaeum. Abgesehen von diesen Reihen produzierte der Verlag jedoch kaum andere Bücher. Merian erreichte seine größten Erfolge als Porträtist, zum Beispiel 1658 bei der Krönung Leopolds I. in Frankfurt.
Merian schuf auch Altarbilder, unter anderem für den Bambergdom und die Barfüßerkirche in Frankfurt.
Merian starb am 15. Februar 1687 in Frankfurt. Sein Grab auf dem Peterskirchhof in Frankfurt ist erhalten geblieben.
Pavia
Eine knappe und attraktive Kupferstich-Lithographie auf Papier, hergestellt von der Merian-Familie für ihre "Topographia Italiae", veröffentlicht in Frankfurt im Jahr 1688. Diese ansprechende, fein gravierte Karte stammt aus dem letzten Band von Merians "Neuwe Archontologica Cosmica", der in 30 Teilen zwischen 1642 und 1688 erschien. Nachdem Merian der Ältere gestorben war, setzte seine Söhne Mathias und Caspar das Werk fort. Dies ist der letzte von 30 Bänden einer 46 Jahre umfassenden Veröffentlichung, er ist das rarste Werk von Merian.
Sehr guter Zustand. Ungefärbt wie ausgegeben.
Eine garantiert echte antike Karte.
Matthäus Merian
Matthäus Merian (25. März 1621 – 15. Februar 1687) war ein Schweizer Kupferstecher und Porträtmaler. Er wurde in Basel geboren als ältester Sohn von Matthäus Merian dem Älteren und seiner ersten Frau Maria Magdalena, geborene de Bry; wie sein Vater wurde auch er Graveur. Er war Halbbruder von Maria Sibylla Merian und Bruder von Caspar Merian. Er ist dafür bekannt, Carl Gustaf Wrangel als Importeur von Wein und anderen Luxusgütern bedient zu haben, und er ist bekannt für seine Porträts. Er wurde Lehrer von Bartholomäus Kilian.
Nach dem Tod seines Großvaters Johann Theodor de Bry übernahm sein Vater Frankfurt das Verlagshaus, wo Matthew der Jüngere ein Schüler von Joachim von Sandrart wurde. Mit ihm ging er 1637 nach Amsterdam, 1641 nach Paris und 1639 mit Anthonis van Dyck nach London.
Im Jahr 1642 kehrte Merian nach Frankfurt zurück, doch von 1643 bis 1647 blieb er in Italien zum Studium. 1647 nahm er als politischer Agent und Vertreter mehrerer Fürsten am Reichsvölkerrechtlichen Friedenskongress in Nürnberg teil, dessen Teilnehmer er porträtierte. Ab 1647/48 stand er auch im Dienst von Carl Gustaf Wrangel, den er mehrfach porträtierte.
Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1650 leitete er das Verlagshaus gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Caspar Merian und veröffentlichte weitere Bände der Topographia Germaniae und des Theatrum Europaeum. Abgesehen von diesen Reihen produzierte der Verlag jedoch kaum andere Bücher. Merian erreichte seine größten Erfolge als Porträtist, zum Beispiel 1658 bei der Krönung Leopolds I. in Frankfurt.
Merian schuf auch Altarbilder, unter anderem für den Bambergdom und die Barfüßerkirche in Frankfurt.
Merian starb am 15. Februar 1687 in Frankfurt. Sein Grab auf dem Peterskirchhof in Frankfurt ist erhalten geblieben.

