Wandspiegel - Holz, Glas





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Portugiesischer Wandspiegel aus geschnitztem und vergoldetem Holz – Stil D. José / Rococo-Wiederbelebung, ca. 1850–1880.
Objekt: Wandspiegel
Vermutetes Herkunftsland: Portugal
Epoche: 19. Jahrhundert
Datierung: ca. 1850–1880
Stil: D. José-Wiederbelebung / portugiesisches Rococo-Barock
Material: geschnitztes, vorbereitetes und vergoldetes Holz
Abmessungen: 71 × 42 × 3 cm
Portugiesischer Wandspiegel in vertikaler Form, mit einem rechteckigen, geschnitzten und vergoldeten Holzrahmen, gekrönt von einer elaborierten Cimasa im Rococo-Stil.
Der eigentliche Rahmen ist relativ schmal und architektonisch gestaltet, bestehend aus aufeinander folgenden, gestuften Rahmen, die eine rechteckige Spiegelfläche einklemmen. Der Kontrast zwischen der Schlichtheit des Rahmens und der ornamentalen Konzentration am oberen Teil ist typisch für viele portugiesische historistische Spiegel des 19. Jahrhunderts.
Die Oberfläche bewahrt bedeutende Spuren der alten Vergoldung, heute abgetragen, wodurch an vielen Stellen ein unterliegendes braun-rötliches Tönung erscheint. Dieser Effekt ist besonders interessant: Es scheint sich um den Untergrund/die Grundierung zu handeln, auf dem die Vergoldung ausgeführt wurde, und nicht lediglich um eine jüngere bräunliche Färbung.
Cimasa – Der obere Teil ist offensichtlich das wichtigste Element. In der Mitte zeigt sich eine große, geschnitzte Komposition bestehend aus: Akanthus- oder Palmettenblättern; zentrale, obere Volute; große symmetrische Wickelungen; seitliche C-Voluten; stilisierte Blattwerk-Elemente; kleine Wickel am Rand.
Die Verzierung ist recht kräftig, symmetrisch und architektonisch. Es handelt sich nicht um das extrem unregelmäßige französische Rococo des 18. Jahrhunderts; vielmehr um eine neunzehnhunderte Interpretation des Vokabulars D. José/Louis XV.
Vergoldung und Patina – In diesem Fall ist der Abnutzung ein wichtiger Teil des Erscheinungsbildes des Stücks.
Rückseite und Bauweise – Die Rückseite ist interessant, weil sie eine recht einfache, alte Holzkonstruktion zeigt, ohne offensichtliche moderne Materialien, mit einer großen hinteren Platte und sichtbarer Cimasa von der Rückseite. Die Drahtaufhängung ist deutlich später und beeinträchtigt das Datierungsergebnis nicht.
Die Bauweise belegt, dass es sich nicht um eine moderne Replik handelt.
Zustand: Der Zustand ist angesichts des Alters gut, mit Abnutzung der Vergoldung. Andererseits ist die Cimasa im Wesentlichen vollständig, was wichtig ist.
Portugiesischer Wandspiegel aus geschnitztem und vergoldetem Holz – Stil D. José / Rococo-Wiederbelebung, ca. 1850–1880.
Objekt: Wandspiegel
Vermutetes Herkunftsland: Portugal
Epoche: 19. Jahrhundert
Datierung: ca. 1850–1880
Stil: D. José-Wiederbelebung / portugiesisches Rococo-Barock
Material: geschnitztes, vorbereitetes und vergoldetes Holz
Abmessungen: 71 × 42 × 3 cm
Portugiesischer Wandspiegel in vertikaler Form, mit einem rechteckigen, geschnitzten und vergoldeten Holzrahmen, gekrönt von einer elaborierten Cimasa im Rococo-Stil.
Der eigentliche Rahmen ist relativ schmal und architektonisch gestaltet, bestehend aus aufeinander folgenden, gestuften Rahmen, die eine rechteckige Spiegelfläche einklemmen. Der Kontrast zwischen der Schlichtheit des Rahmens und der ornamentalen Konzentration am oberen Teil ist typisch für viele portugiesische historistische Spiegel des 19. Jahrhunderts.
Die Oberfläche bewahrt bedeutende Spuren der alten Vergoldung, heute abgetragen, wodurch an vielen Stellen ein unterliegendes braun-rötliches Tönung erscheint. Dieser Effekt ist besonders interessant: Es scheint sich um den Untergrund/die Grundierung zu handeln, auf dem die Vergoldung ausgeführt wurde, und nicht lediglich um eine jüngere bräunliche Färbung.
Cimasa – Der obere Teil ist offensichtlich das wichtigste Element. In der Mitte zeigt sich eine große, geschnitzte Komposition bestehend aus: Akanthus- oder Palmettenblättern; zentrale, obere Volute; große symmetrische Wickelungen; seitliche C-Voluten; stilisierte Blattwerk-Elemente; kleine Wickel am Rand.
Die Verzierung ist recht kräftig, symmetrisch und architektonisch. Es handelt sich nicht um das extrem unregelmäßige französische Rococo des 18. Jahrhunderts; vielmehr um eine neunzehnhunderte Interpretation des Vokabulars D. José/Louis XV.
Vergoldung und Patina – In diesem Fall ist der Abnutzung ein wichtiger Teil des Erscheinungsbildes des Stücks.
Rückseite und Bauweise – Die Rückseite ist interessant, weil sie eine recht einfache, alte Holzkonstruktion zeigt, ohne offensichtliche moderne Materialien, mit einer großen hinteren Platte und sichtbarer Cimasa von der Rückseite. Die Drahtaufhängung ist deutlich später und beeinträchtigt das Datierungsergebnis nicht.
Die Bauweise belegt, dass es sich nicht um eine moderne Replik handelt.
Zustand: Der Zustand ist angesichts des Alters gut, mit Abnutzung der Vergoldung. Andererseits ist die Cimasa im Wesentlichen vollständig, was wichtig ist.

