Louis Philippe cherrywood secrétaire à abattant - Sekretär mit aufklappbarer Frontplatte (Secrétaire à abattant) - Holz





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Louis-Philippe Kirschholz-Secrétaire à abatant, ein hoher rechteckiger Sekretär aus massivem Kirschholz, datiert auf ca. 1830–1850, französisch im Luís-Filipe-Stil, Maße 148 × 96 × 46 cm, guter Zustand mit leichten Alterszeichen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Sekretär mit Abattant aus Kirschholz - Frankreich, Louis-Philippe-Periode, ca. 1830–1850.
Objekt: Sekretär mit Abattant / vertikaler Schreibschreibtisch mit klappbarem Deckel
Ursprungswahrscheinlichkeit: Frankreich
Epoche: zweites Quartal des 19. Jahrhunderts
Datierung: ca. 1830–1850, vermutlich ca. 1835–1845
Stil: Louis-Philippe, mit spätem Einfluss der Restaurationszeit
Material: massives Kirschholz, Sekundärhölzer im Innenraum
Schreibfläche: schwarzes Leder mit geprägtem Rand
Beschläge: Metall/Laiton und seitliche Metallstützen für den Abattant
Abmessungen: 148 × 96 × 46 cm
Wichtiger französischer Sekretär mit Abattant aus massivem Kirschholz, architektonisch komponiert und nüchternen Linien, mit hoch aufragendem rechteckigem Körper, stark profilierter Obergesims, klappbarem Deckel, der Schreibfläche bildet, und zahlreichen Aufbewahrungsmöglichkeiten.
Das Möbel präsentiert eine schöne braun- und honigfarbene Tonalität, mit deutlichen natürlichen Holzmasern und Patina.
Der obere Abschluss wird von einem profilierten, ausgeprägten Gesims gekrönt, dessen Profil Doucine-Form ist – eine Lösung, die stark mit dem Möbelstil Louis-Philippe assoziiert wird.
Unmittelbar darunter befindet sich ein vorderer oder oberer breit dimensionierter Fachboden, der durch die Struktur des Gesims nahezu verdeckt wird (geheimes Fach).
Der große Abattant – Der zentrale obere Bereich wird von einer großen, gerahmten Rechteckplatte dominiert, die als Abattant dient. Wenn geschlossen, zeigt sie ein interessantes Muster aus Kirschholzpaneelen mit unterschiedlichen Tönen, erzeugt natürliche horizontale Streifen und betont die Maserung des Holzes. Wird geöffnet, verwandelt es sich in eine großzügige Schreibfläche, bezogen mit schwarzem Leder, mit feinem dekorativem Rand. Die Deckplatte wird seitlich durch zwei halbrunde Metallspannwölbungen stabilisiert – optisch ansprechend und funktional.
Interior — einer der besten Teile des Stücks. Das Innenleben ist ausgesprochen elaboriert und gehört zu den wichtigsten Verkaufsargumenten des Möbels. Hinter dem Abattant befindet sich eine echte „Theater“-Schreibmaschine, die annähernd symmetrisch angeordnet ist.
Sie umfasst:
- breites offenes Oberfach;
- mehrere kleine seitliche Schüben;
- zentrale Fachbereiche;
- eigener Fachschub für Schreibmaterial;
- zwei längliche, profilierte Öffnungen, vermutlich für Federkiele oder Utensilien;
- kleines zentrales Fach;
- weiterer unterer Schub;
- mehrere runde Metallgriffe.
Es gibt acht kleine Innenfächer zusätzlich zu den Nischen. Die Fülle dieser Organisation übertrifft die vieler sonst üblicher Louis-Philippe-Sekretäre. Das Mobilier National dokumentiert Louis-Philippe-Exemplare mit Innenräumen, die fünf oder sechs kleine Schübe enthalten, während gute Stücke der Periode oft ein echtes unterteiltetes Inneres für das Schreiben aufweisen.
Unterteil – Der untere Bereich weist größere Staubräume mit sehr einfachen Fronten und runden Metallgriffen auf. Das Möbel ruht auf einem profilierte Basis mit kleinen ausgeschnittenen Füßen, ohne übermäßige skulpturale Ornamentik.
Besonderes Augenmerk verdienen die Seiten, denn sie sind keine gewöhnlichen glatten Oberflächen: Sie sind mit großen rahmenden Paneelen gebaut, was die Schreinerqualität unterstreicht.
Rückseite, einfacher, bestätigt die traditionelle bauliche Hierarchie des Möbels des 19. Jahrhunderts: bessere Hölzer und Oberflächen dort, wo sie sichtbar bleiben sollen.
Frankreich produzierte zahlreiche Louis-Philippe-Sekretäre aus Kirsch-/Marrisierholz mit Leder, Innenräumen aus kleinen Schüben und Gesims in Doucine.
Eine gute institutionelle Vergleichsmöglichkeit – Das Mobilier National besitzt einen Louis-Philippe-Sekretär mit denselben Abmessungen. Das französische Exemplar hat drei Schübe, Abattant mit Lederbezug und Innenraum mit mehreren kleinen Schüben. Das stärkt die zeitliche Einordnung erheblich.
Zustand – In sehr gutem Erhaltungszustand, mit Gebrauchsspuren. Zeigt nahezu unsichtbare uralte Spuren von Holzwürmeraktivität; das Stück ist behandelt und einer Ausräumung unterzogen. Das Leder ist markiert und abgetragen, doch eine Substitution ist nicht erforderlich; als älteres Teil trägt es zur historischen Erscheinung bei. Eine professionelle Reinigung und passende Pflege können das Erscheinungsbild deutlich verbessern.
Sekretär mit Abattant aus Kirschholz - Frankreich, Louis-Philippe-Periode, ca. 1830–1850.
Objekt: Sekretär mit Abattant / vertikaler Schreibschreibtisch mit klappbarem Deckel
Ursprungswahrscheinlichkeit: Frankreich
Epoche: zweites Quartal des 19. Jahrhunderts
Datierung: ca. 1830–1850, vermutlich ca. 1835–1845
Stil: Louis-Philippe, mit spätem Einfluss der Restaurationszeit
Material: massives Kirschholz, Sekundärhölzer im Innenraum
Schreibfläche: schwarzes Leder mit geprägtem Rand
Beschläge: Metall/Laiton und seitliche Metallstützen für den Abattant
Abmessungen: 148 × 96 × 46 cm
Wichtiger französischer Sekretär mit Abattant aus massivem Kirschholz, architektonisch komponiert und nüchternen Linien, mit hoch aufragendem rechteckigem Körper, stark profilierter Obergesims, klappbarem Deckel, der Schreibfläche bildet, und zahlreichen Aufbewahrungsmöglichkeiten.
Das Möbel präsentiert eine schöne braun- und honigfarbene Tonalität, mit deutlichen natürlichen Holzmasern und Patina.
Der obere Abschluss wird von einem profilierten, ausgeprägten Gesims gekrönt, dessen Profil Doucine-Form ist – eine Lösung, die stark mit dem Möbelstil Louis-Philippe assoziiert wird.
Unmittelbar darunter befindet sich ein vorderer oder oberer breit dimensionierter Fachboden, der durch die Struktur des Gesims nahezu verdeckt wird (geheimes Fach).
Der große Abattant – Der zentrale obere Bereich wird von einer großen, gerahmten Rechteckplatte dominiert, die als Abattant dient. Wenn geschlossen, zeigt sie ein interessantes Muster aus Kirschholzpaneelen mit unterschiedlichen Tönen, erzeugt natürliche horizontale Streifen und betont die Maserung des Holzes. Wird geöffnet, verwandelt es sich in eine großzügige Schreibfläche, bezogen mit schwarzem Leder, mit feinem dekorativem Rand. Die Deckplatte wird seitlich durch zwei halbrunde Metallspannwölbungen stabilisiert – optisch ansprechend und funktional.
Interior — einer der besten Teile des Stücks. Das Innenleben ist ausgesprochen elaboriert und gehört zu den wichtigsten Verkaufsargumenten des Möbels. Hinter dem Abattant befindet sich eine echte „Theater“-Schreibmaschine, die annähernd symmetrisch angeordnet ist.
Sie umfasst:
- breites offenes Oberfach;
- mehrere kleine seitliche Schüben;
- zentrale Fachbereiche;
- eigener Fachschub für Schreibmaterial;
- zwei längliche, profilierte Öffnungen, vermutlich für Federkiele oder Utensilien;
- kleines zentrales Fach;
- weiterer unterer Schub;
- mehrere runde Metallgriffe.
Es gibt acht kleine Innenfächer zusätzlich zu den Nischen. Die Fülle dieser Organisation übertrifft die vieler sonst üblicher Louis-Philippe-Sekretäre. Das Mobilier National dokumentiert Louis-Philippe-Exemplare mit Innenräumen, die fünf oder sechs kleine Schübe enthalten, während gute Stücke der Periode oft ein echtes unterteiltetes Inneres für das Schreiben aufweisen.
Unterteil – Der untere Bereich weist größere Staubräume mit sehr einfachen Fronten und runden Metallgriffen auf. Das Möbel ruht auf einem profilierte Basis mit kleinen ausgeschnittenen Füßen, ohne übermäßige skulpturale Ornamentik.
Besonderes Augenmerk verdienen die Seiten, denn sie sind keine gewöhnlichen glatten Oberflächen: Sie sind mit großen rahmenden Paneelen gebaut, was die Schreinerqualität unterstreicht.
Rückseite, einfacher, bestätigt die traditionelle bauliche Hierarchie des Möbels des 19. Jahrhunderts: bessere Hölzer und Oberflächen dort, wo sie sichtbar bleiben sollen.
Frankreich produzierte zahlreiche Louis-Philippe-Sekretäre aus Kirsch-/Marrisierholz mit Leder, Innenräumen aus kleinen Schüben und Gesims in Doucine.
Eine gute institutionelle Vergleichsmöglichkeit – Das Mobilier National besitzt einen Louis-Philippe-Sekretär mit denselben Abmessungen. Das französische Exemplar hat drei Schübe, Abattant mit Lederbezug und Innenraum mit mehreren kleinen Schüben. Das stärkt die zeitliche Einordnung erheblich.
Zustand – In sehr gutem Erhaltungszustand, mit Gebrauchsspuren. Zeigt nahezu unsichtbare uralte Spuren von Holzwürmeraktivität; das Stück ist behandelt und einer Ausräumung unterzogen. Das Leder ist markiert und abgetragen, doch eine Substitution ist nicht erforderlich; als älteres Teil trägt es zur historischen Erscheinung bei. Eine professionelle Reinigung und passende Pflege können das Erscheinungsbild deutlich verbessern.

