Vh 30 Laterna-magica-Dias





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Marke Vh, Modell 30, in gutem Zustand, ein Satz von 30 Glas-Laternendias (8,5 × 10 cm) aus einer archivischen Institutsammlung zur historischen Stadtdokumentation.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Es wird in einer Versteigerung ein seltener, kohärent dokumentarisch zusammenhängender Kern angeboten, bestehend aus 30 historischen Dias auf Glasplatten (Lantern Slides) im großen professionellen Format von 8,5 × 10 cm. Die Losnummer lässt sich weder der kommerziellen oder touristischen Produktion der entsprechenden Epoche zuordnen, noch handelt es sich um ein Fragment eines privaten Sammelbestands, sondern um einen Teil eines institutionellen Archivbestandes (mit der cataloging-Sigillum „VH“), der ursprünglich für universitäre Lehre oder wissenschaftliche Vorträge mit historischem-urbanistischem Charakter verwendet wurde. Die Zusammenstellung zeichnet sich durch eine strikte zeitliche und thematische Sequenzialität aus und gliedert sich in folgende Inventarabschnitte:
Sektion I (Kartografische Evolution und Vedutismus): Iconografische Dokumentation der Stadt vom spätmittelalterlichen bis zum 19. Jahrhundert. Enthalten ist die Reproduktion der berühmten Holzschnittdruck von 1493 (aus dem Liber Chronicarum von Hartmann Schedel), prospektive Pläne und barocke Verteidigungsreliefs (Jahre 1586, 1620, 1640 aus der Kupferstichplatte von Piscator, 1740). Von außergewöhnlichem dokumentarischem Interesse sind zenital und teilweise fotografische Abdrücke der monumentalen Holzmodelle der Stadt (das Renaissance-Modell von Jakob Sandtner von 1572 und das ottocenteske Modell von Johann Baptist Seitz), sowie zenitale Luftbilder der städtischen Entwicklung entlang der Isar.
Sektion II und IV (Architektonische Historiografie – Innenräume der Residenz München): Fotografische Bestandsaufnahme zu Beginn des 20. Jahrhunderts, fokussiert auf die monumentalen Komplexe der Münchner Residenz. Die Dias besitzen primär dokumentarischen und quasi-zeugnishaften Wert: Sie zeigen unverwechselbar scharfe Abbildungen der rococó-dekorativen Ausstattungen von François de Cuvilliés (Stuckdecken von V. Miroffsky, der Konferenzsaal, der Thronsaal Kleines) und die neoklassizistische Möblierung von Leo von Klenze (Großer Thronsaal, Appartements Ludwigs I.), die größtenteils während der Luftangriffe von 1944 zerstört oder schwer beschädigt wurden und nach dem Krieg teilweise wieder aufgebaut wurden. Spezifische Schwerpunkte liegen auf kunsthandwerklicher Tischlerarbeit (z. B. Charles Cressent).
Sektion III (Städtische Entwicklung – Modern): Aerophotogrammetrische Dokumentation und Veduten des Universitätsviertels (Universitätsviertel / Maxvorstadt).
Erhaltungszustand:
Die Losnummer liegt in einem archivnahen Konservierungszustand vor, exzellent in Bezug auf die Epoche. Die doppelt verglasten, verklebten Strukturen sind strukturell intakt, frei von Filz-, Splitter- oder Risszeichen. Die fotografische Schicht zeigt eine ausgezeichnete Dichte, Kontrast und Schärfe, frei von Störungen durch Silberspiegelungen oder Pilzbefall. Die originalen Randbindungen aus schwarzem Gummi-Papier und die dazugehörigen handschriftlichen Archivetiketten sind vollständig erhalten und lesbar. Das Los besitzt keinen Originalbehälter.
Es wird in einer Versteigerung ein seltener, kohärent dokumentarisch zusammenhängender Kern angeboten, bestehend aus 30 historischen Dias auf Glasplatten (Lantern Slides) im großen professionellen Format von 8,5 × 10 cm. Die Losnummer lässt sich weder der kommerziellen oder touristischen Produktion der entsprechenden Epoche zuordnen, noch handelt es sich um ein Fragment eines privaten Sammelbestands, sondern um einen Teil eines institutionellen Archivbestandes (mit der cataloging-Sigillum „VH“), der ursprünglich für universitäre Lehre oder wissenschaftliche Vorträge mit historischem-urbanistischem Charakter verwendet wurde. Die Zusammenstellung zeichnet sich durch eine strikte zeitliche und thematische Sequenzialität aus und gliedert sich in folgende Inventarabschnitte:
Sektion I (Kartografische Evolution und Vedutismus): Iconografische Dokumentation der Stadt vom spätmittelalterlichen bis zum 19. Jahrhundert. Enthalten ist die Reproduktion der berühmten Holzschnittdruck von 1493 (aus dem Liber Chronicarum von Hartmann Schedel), prospektive Pläne und barocke Verteidigungsreliefs (Jahre 1586, 1620, 1640 aus der Kupferstichplatte von Piscator, 1740). Von außergewöhnlichem dokumentarischem Interesse sind zenital und teilweise fotografische Abdrücke der monumentalen Holzmodelle der Stadt (das Renaissance-Modell von Jakob Sandtner von 1572 und das ottocenteske Modell von Johann Baptist Seitz), sowie zenitale Luftbilder der städtischen Entwicklung entlang der Isar.
Sektion II und IV (Architektonische Historiografie – Innenräume der Residenz München): Fotografische Bestandsaufnahme zu Beginn des 20. Jahrhunderts, fokussiert auf die monumentalen Komplexe der Münchner Residenz. Die Dias besitzen primär dokumentarischen und quasi-zeugnishaften Wert: Sie zeigen unverwechselbar scharfe Abbildungen der rococó-dekorativen Ausstattungen von François de Cuvilliés (Stuckdecken von V. Miroffsky, der Konferenzsaal, der Thronsaal Kleines) und die neoklassizistische Möblierung von Leo von Klenze (Großer Thronsaal, Appartements Ludwigs I.), die größtenteils während der Luftangriffe von 1944 zerstört oder schwer beschädigt wurden und nach dem Krieg teilweise wieder aufgebaut wurden. Spezifische Schwerpunkte liegen auf kunsthandwerklicher Tischlerarbeit (z. B. Charles Cressent).
Sektion III (Städtische Entwicklung – Modern): Aerophotogrammetrische Dokumentation und Veduten des Universitätsviertels (Universitätsviertel / Maxvorstadt).
Erhaltungszustand:
Die Losnummer liegt in einem archivnahen Konservierungszustand vor, exzellent in Bezug auf die Epoche. Die doppelt verglasten, verklebten Strukturen sind strukturell intakt, frei von Filz-, Splitter- oder Risszeichen. Die fotografische Schicht zeigt eine ausgezeichnete Dichte, Kontrast und Schärfe, frei von Störungen durch Silberspiegelungen oder Pilzbefall. Die originalen Randbindungen aus schwarzem Gummi-Papier und die dazugehörigen handschriftlichen Archivetiketten sind vollständig erhalten und lesbar. Das Los besitzt keinen Originalbehälter.

