Tür - 1800-1850 - Bifazial






Besitzt Bachelor-Abschlüsse in Jura und Kunstgeschichte sowie ein Auktionator-Diplom der Ecole du Louvre.
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Eine massive Holztür aus ca. 1800–1850, von Hand bemalt mit grottesken Dekorationen im Renaissance-Stil und heraldischen sowie zoomorphen Motiven, Maße 186 cm hoch, 80 cm breit, 9 cm tief, ca. 30 kg schwer, in gutem gebrauchten Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese massive Holztür mit rechteckiger Form, vollständig von Hand dekoriert, ist vertikal in vier große, übereinanderliegende rechteckige Felder unterteilt, umrahmt von dicken dunklen Holzleisten, die einen kassettartigen, renaissance-inspirierten Effekt erzeugen. Jedes Panel zeigt einen creme- bzw. hell ockerfarbigen Hintergrund, auf dem sich geometrische, heraldische und zoomorphe Motive in dunklem Grün, Braun und Antikgold abheben:
Panel oben: Im Zentrum prangt eine stilisierte strahlende Sonne, eingefasst in eine achteckige Medaillon. Die vier Ecken des Feldes sind durch symmetrische Pflanzendetails bereichert.
Zweites Panel: Beherbergt ein heraldisches Emblem mit einem Adler mit ausgebreiteten Flügeln, eingefügt in einen perfekten Kreis. Das zentrale Medaillon wird rechts und links von zwei vertikalen Bändern mit Weinstock- und Volutenmotiven flankiert.
Drittes Panel: Zeigt eine komplexe geometrische Komposition, zentriert um ein fein verziertes Zentrierungsdoppelsegment (Raute), begleitet von zwei kleineren kreisförmigen Motiven in Augen- oder Knopf-Form auf dunkel gepunktetem Hintergrund.
Unteres Panel: Stellt ein Hirsch oder ein Vierfußiges ruhig ruhendes Tierprofil dar, eingefügt in eine horizontale Kartusche mit abgerundeten Ecken. Der übrige Raum wird von symmetrischen Blattform-Voluten ausgefüllt.
Die gesamte malerische Fläche zeichnet sich durch eine antik wirkende und patinierte Oberfläche aus, mit leichten Abriebspuren und dunkleren Schattierungen entlang der Kanten der Paneele, die das alternatinge Alter eines historischen Kunstwerks simulieren.
Diese Tür weist eine üppige dekorative Stuck- bzw. Grotteske auf, einen klassischen Ornamentstil, der von den Motiven des italienischen Renaissance inspiriert ist und die Verschmelzung antropomorpher, pflanzlicher und geometrischer Elemente zeigt, angeordnet in vertikaler „Kandelabern“-Symmetrie. Hier sind die Hauptvisuellen Details der Verzierung:
Zentrumsfigur (Statue oder Caryatid): Im Zentrum steht eine nackte halbe Oberfigur einer Frau, die aus einem Volutenfundament hervorragt; der untere Körperteil verwandelt sich in geometrische Elemente, verziert mit Motivaturen, die an Pfauenfedern oder bunte Schuppen erinnern (in Blau-, Grün- und Goldtönen). Ihre ausgestreckten Arme tragen Filamente und Girlanden.
Pflanzen- und Obst-Elemente: Über dem Kopf der Figur entwickelt sich eine große Komposition voller Akantusblätter, Girlanden und Körbe voller Obst (wie Granatäpfel und Zitrusfrüchte), klassische Symbole von Überfluss und Wohlstand.
Tierwelt: An die Seite der zentralen Figur, integriert in die Ranken, sind kleine Vögel mit goldenen Federn zu sehen, die nach oben schauen.
Oberer Rahmen: Der obere Teil schließt mit einer Bogengliederung aus konzentrischen Kreismedaillons und geometrischen Elementen, die eine pflanzliche Krone mit Weizenkorn umrahmen.
Sockel und Inschrift: Die Figur ruht auf einem klassischen, architektonischen Sockel. Am Boden der Tür ist ein dunkler horizontaler Streifen sichtbar, in dem teilweise eine Inschrift in romischen Großbuchstaben zu lesen ist, wobei das Wort „ANNO“ deutlich erkennbar ist – typisch für Datierungen von Kunstwerken.
Stil und Finish: Das Werk wirkt wie ein Fresko oder eine alte Tempera-Malerei mit absichtlich gealterter Oberfläche, gekennzeichnet durch eine leichte Craquelé-Textur und Abplatzungen, die der Tür einen rustikalen und historischen Charme verleihen.
Diese massive Holztür mit rechteckiger Form, vollständig von Hand dekoriert, ist vertikal in vier große, übereinanderliegende rechteckige Felder unterteilt, umrahmt von dicken dunklen Holzleisten, die einen kassettartigen, renaissance-inspirierten Effekt erzeugen. Jedes Panel zeigt einen creme- bzw. hell ockerfarbigen Hintergrund, auf dem sich geometrische, heraldische und zoomorphe Motive in dunklem Grün, Braun und Antikgold abheben:
Panel oben: Im Zentrum prangt eine stilisierte strahlende Sonne, eingefasst in eine achteckige Medaillon. Die vier Ecken des Feldes sind durch symmetrische Pflanzendetails bereichert.
Zweites Panel: Beherbergt ein heraldisches Emblem mit einem Adler mit ausgebreiteten Flügeln, eingefügt in einen perfekten Kreis. Das zentrale Medaillon wird rechts und links von zwei vertikalen Bändern mit Weinstock- und Volutenmotiven flankiert.
Drittes Panel: Zeigt eine komplexe geometrische Komposition, zentriert um ein fein verziertes Zentrierungsdoppelsegment (Raute), begleitet von zwei kleineren kreisförmigen Motiven in Augen- oder Knopf-Form auf dunkel gepunktetem Hintergrund.
Unteres Panel: Stellt ein Hirsch oder ein Vierfußiges ruhig ruhendes Tierprofil dar, eingefügt in eine horizontale Kartusche mit abgerundeten Ecken. Der übrige Raum wird von symmetrischen Blattform-Voluten ausgefüllt.
Die gesamte malerische Fläche zeichnet sich durch eine antik wirkende und patinierte Oberfläche aus, mit leichten Abriebspuren und dunkleren Schattierungen entlang der Kanten der Paneele, die das alternatinge Alter eines historischen Kunstwerks simulieren.
Diese Tür weist eine üppige dekorative Stuck- bzw. Grotteske auf, einen klassischen Ornamentstil, der von den Motiven des italienischen Renaissance inspiriert ist und die Verschmelzung antropomorpher, pflanzlicher und geometrischer Elemente zeigt, angeordnet in vertikaler „Kandelabern“-Symmetrie. Hier sind die Hauptvisuellen Details der Verzierung:
Zentrumsfigur (Statue oder Caryatid): Im Zentrum steht eine nackte halbe Oberfigur einer Frau, die aus einem Volutenfundament hervorragt; der untere Körperteil verwandelt sich in geometrische Elemente, verziert mit Motivaturen, die an Pfauenfedern oder bunte Schuppen erinnern (in Blau-, Grün- und Goldtönen). Ihre ausgestreckten Arme tragen Filamente und Girlanden.
Pflanzen- und Obst-Elemente: Über dem Kopf der Figur entwickelt sich eine große Komposition voller Akantusblätter, Girlanden und Körbe voller Obst (wie Granatäpfel und Zitrusfrüchte), klassische Symbole von Überfluss und Wohlstand.
Tierwelt: An die Seite der zentralen Figur, integriert in die Ranken, sind kleine Vögel mit goldenen Federn zu sehen, die nach oben schauen.
Oberer Rahmen: Der obere Teil schließt mit einer Bogengliederung aus konzentrischen Kreismedaillons und geometrischen Elementen, die eine pflanzliche Krone mit Weizenkorn umrahmen.
Sockel und Inschrift: Die Figur ruht auf einem klassischen, architektonischen Sockel. Am Boden der Tür ist ein dunkler horizontaler Streifen sichtbar, in dem teilweise eine Inschrift in romischen Großbuchstaben zu lesen ist, wobei das Wort „ANNO“ deutlich erkennbar ist – typisch für Datierungen von Kunstwerken.
Stil und Finish: Das Werk wirkt wie ein Fresko oder eine alte Tempera-Malerei mit absichtlich gealterter Oberfläche, gekennzeichnet durch eine leichte Craquelé-Textur und Abplatzungen, die der Tür einen rustikalen und historischen Charme verleihen.
