Mittelalterlich Eisen Opferstock Mittelalter Kollekte der Kirche






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Mittelalterlicher Eisen-Opferstock für Kirchenkollekte, aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, mit festem Dreieckschloss und rückwärtigem Haken, Höhe inklusive Bügel 27 cm (ohne Bügel 18 cm), Durchmesser 10 cm, Dreieckschloss ca. 6 cm groß, authentisch original und guter Zustand, 2024 aus Deutschland erworben, zuvor Eigentum eines Galerie-/Antiquitätenhändlers (1970).
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Opferstock des Mittelalters , Kollekte aus Eisen Mitte 16. Jahrhundert mit Dreieckschloss.
In Kirchen sind bis heute noch Kollekten oder Opferstöcke erhalten, sie dienen immer noch zum Sammeln von Spenden der Kirchgänger.
Der Wortteil Stock (von Opferstock) verweist darauf, dass die Behälter ursprünglich aus ausgehöhlten Baumstämmen oder -stümpfen gefertigt wurden. Der Begriff wird aber auch für Opferkästen verwendet, die aus anderen Materialien wie Metallen oder Stein hergestellt oder fest im Mauerwerk der Kirche verbaut sind.
Historisch soll die Aufstellung von Opferstöcken erstmals von Papst Innozenz III. in der Bulle Quia maior 1213 zur Finanzierung des Fünften Kreuzzugs angeordnet worden sein. Dies rief vielerorts Unmut hervor, unter anderem kritisierte Walther von der Vogelweide in den Sprüchen des Unmutstons diese Praxis als Vorwand für den Ausbau des Lateran.
Wenn Opferstöcke in Kirchen vorhanden sind, existieren sie zumeist zusätzlich zu den in den Gottesdiensten abgehaltenen Kollekten mit dem Klingelbeutel und haben oft auch einen anderen Sammlungszweck: während Kollekten häufig einem bestimmten Projekt oder Hilfswerk zugutekommen (was dann jeweils vorher angekündigt wird), werden Geldspenden aus dem Opferstock oft für allgemeine Anliegen der Kirchengemeinde verwendet oder aber für längerfristige Sammelzwecke wie Kirchenrenovierung, Orgelbau oder soziale Projekte.
Dieser Opferstock hat an der Rückseite einen gebogenen Haken, dieser Haken war im Mauerwerk fest verankert. Die genaue Bezeichnung ist Mauerhaken und dient, da er fest verankert war, dem Schutz vor Diebstahl. Durch den Bügel konnte der Opferstock auch mit einer Kette gesichert oder aufgehängt werden.
Die Höhe des Opferstock beträgt mit Bügel 27cm ohne Bügel 18cm. Der Durchmesser beträgt 10cm. Das Dreieckschloss ist circa 6cm groß.
Der Bügel lässt sich nicht mehr bewegen. Das Dreieckschloss ist verschlossen und ist ohne Schlüssel. Der Opferstock mit Dreieckschloss wurde 2024 ohne Schlüssel und stark verrostet erworben und wurde mit sehr viel Aufwand und Kosten von einem Restaurator gereinigt. Ein wirklich schönes Objekt und dazu sehr dekorativ.
Der Opferstock weist keine Durchrostungen auf, das Eisen hat eine gute Substanz.
Opferstock des Mittelalters , Kollekte aus Eisen Mitte 16. Jahrhundert mit Dreieckschloss.
In Kirchen sind bis heute noch Kollekten oder Opferstöcke erhalten, sie dienen immer noch zum Sammeln von Spenden der Kirchgänger.
Der Wortteil Stock (von Opferstock) verweist darauf, dass die Behälter ursprünglich aus ausgehöhlten Baumstämmen oder -stümpfen gefertigt wurden. Der Begriff wird aber auch für Opferkästen verwendet, die aus anderen Materialien wie Metallen oder Stein hergestellt oder fest im Mauerwerk der Kirche verbaut sind.
Historisch soll die Aufstellung von Opferstöcken erstmals von Papst Innozenz III. in der Bulle Quia maior 1213 zur Finanzierung des Fünften Kreuzzugs angeordnet worden sein. Dies rief vielerorts Unmut hervor, unter anderem kritisierte Walther von der Vogelweide in den Sprüchen des Unmutstons diese Praxis als Vorwand für den Ausbau des Lateran.
Wenn Opferstöcke in Kirchen vorhanden sind, existieren sie zumeist zusätzlich zu den in den Gottesdiensten abgehaltenen Kollekten mit dem Klingelbeutel und haben oft auch einen anderen Sammlungszweck: während Kollekten häufig einem bestimmten Projekt oder Hilfswerk zugutekommen (was dann jeweils vorher angekündigt wird), werden Geldspenden aus dem Opferstock oft für allgemeine Anliegen der Kirchengemeinde verwendet oder aber für längerfristige Sammelzwecke wie Kirchenrenovierung, Orgelbau oder soziale Projekte.
Dieser Opferstock hat an der Rückseite einen gebogenen Haken, dieser Haken war im Mauerwerk fest verankert. Die genaue Bezeichnung ist Mauerhaken und dient, da er fest verankert war, dem Schutz vor Diebstahl. Durch den Bügel konnte der Opferstock auch mit einer Kette gesichert oder aufgehängt werden.
Die Höhe des Opferstock beträgt mit Bügel 27cm ohne Bügel 18cm. Der Durchmesser beträgt 10cm. Das Dreieckschloss ist circa 6cm groß.
Der Bügel lässt sich nicht mehr bewegen. Das Dreieckschloss ist verschlossen und ist ohne Schlüssel. Der Opferstock mit Dreieckschloss wurde 2024 ohne Schlüssel und stark verrostet erworben und wurde mit sehr viel Aufwand und Kosten von einem Restaurator gereinigt. Ein wirklich schönes Objekt und dazu sehr dekorativ.
Der Opferstock weist keine Durchrostungen auf, das Eisen hat eine gute Substanz.
