Französische Schule (XIX) - Coppia di innamorati






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Coppia di innamorati, ein Ölgemälde auf Avoriolina aus Frankreich aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, ca. 1840–1860, Maße 41 × 31 cm, verkauft mit Rahmen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Frankreich, XIX. Jh., ca. 1820–1840
Titel: Junge Verliebte im Garten
Technik: Malerei auf Elfenholz-Intarsia
Maße: 41 x 31 cm gerahmt / Gemälde auf Elfenholz-Intarsia: 34 x 24 cm
Untergrund: Elfenholz-Intarsia auf stabilen Holzträger montiert
Thema: galante Szene im romantischen Geschmack
Beschreibung
Zarte sentimentale Szene, die ein junges Paar in Kleidern des frühen 19. Jahrhunderts zeigt, vollständig in einer Gartenlandschaft dargestellt.
Der junge Mann, kleidungstlich in einem blauen Anzug, Doppellinie Knöpfe am Weste, weißem Halsband und Mantel in Malven-Tönen, lehnt lässig an einem Korb voller roter Früchte. Neben ihm die junge Frau, in ein weißes Gewand gekleidet, Taille betont, eine Krone aus Rosen im Haar, hält ihm zart die Hand. Rechts eine üppige Rosenbürste verstärkt den liebevollen und gefühlvollen Charakter der Komposition.
Die Szene spielt in einer grünen Landschaft, durchzogen von einem Wasserlauf im Vordergrund und durch sanfte Farbübergänge gestaltet. Die Palette, dominiert von Grün, Blau und sanftem Rosa, trägt zur zarten Atmosphäre der Darstellung bei.
Die Anordnung der Figuren, die Glätte der Hauttöne und die minutiöse Beschreibung der Kleidung verweisen auf die europäische Miniaturtradition zwischen spätem Neoklassizismus und Romantik. Die Komposition bewahrt noch etwas von der gallanten Szene des 18. Jahrhunderts, neu interpretiert gemäß der sentimentalen Sensibilität der ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts.
Rahmen
Ein einfacher hölzerner, rechteckiger Rahmen, derzeit ohne dekorative Oberflächenveredelung auf der Rückseite. Die Rückseite zeigt eine traditionelle Montage mit querverlaufenden Holzbauteilen und Nägeln.
Die Konstruktion weist eine sichtbare Patina, Rost der Nägel und farbliche Veränderungen des Holzes auf. Es gibt eine neuere Aufhängung, die scheinbar nicht zur ursprünglichen Struktur gehört.
Zustandsbericht
Das Werk präsentiert sich in einem mittleren bis schlechten Erhaltungszustand, mit deutlichen Defekten der Trägerschicht.
Die Oberfläche weist eine deutliche Rissbildung auf, bestehend aus mehreren Bruchlinien, die die Komposition durchziehen. Am deutlichsten verläuft sie vertikal durch die weibliche Figur, beginnend im oberen rechten Bereich und fortsetzend über Brust, Kleid und unteren Teil der Komposition. Weitere Brüche betreffen die zentrale und untere Zone, während eine lange Linie den unteren linken Bereich horizontal durchzieht. Zudem sind Kratzer, Abrasionen, oberflächliche Ablagerungen, kleine Fehlstellen und Veränderungen der Malflächen vorhanden. Die Lackierung wirkt lokal uneinheitlich und leicht gelblich/opak.
Bereich: Italienische Schule, 19. Jahrhundert
Epoche: Mitte des 19. Jahrhunderts, ca. 1840–1860
Titel: Paar Portraits junger Gentlewomen
Technik: Öl auf Leinwand
Format: Oval innerhalb zeitgenössischer oder passender rechteckiger Rahmen
Beschreibung
Elegantes Doppelbild von zwei weiblichen Halbfigurenporträts, in gleicher Kompositionsform komponiert und sehr wahrscheinlich als Pendant realisiert. Die beiden Jungfrauen sind drei Viertel-Seitenansicht vor neutralem grauen Hintergrund, gekleidet in schlichte dunkle Kleider, verziert mit kleinen Schmuckstücken, Ohrringen und zarten hellen Kragen.
Die Malerei zeigt besondere Aufmerksamkeit für die physiognomische Darstellung: Hauttöne fein moduliert, Augen sehr betont, Hochsteckfrisuren und eine minutiöse Beschreibung der Accessoires. Im ersten Porträt wirkt das Gesicht weicher und heller; im zweiten Porträt ist die Physiognomie strenger und verlängert, behält jedoch deutliche Ähnlichkeiten in Haltung, Palette und Technik.
Insgesamt gehört es zur Tradition der italienischen bürgerlichen Porträtmalerei des zweiten Viertels/der Mitte des 19. Jahrhunderts, noch gebunden an eine figurative Kultur neoklassizistischer und romantischer Prägung. Die Schlichtheit des Hintergrunds, das Fehlen narrativer Elemente und die psychologische Konzentration auf die Gesichter sind charakteristische Merkmale des privaten Porträtbildes für das häusliche Umfeld.
Rahmen
Interessante goldene Holzbilderrahmen des 19. Jahrhunderts, rechteckig mit breiter Passepartout oderovala ovalem Goldrahmen. Die Oberfläche zeigt eine Granulierungs-/Prägungstechnik und reiche Eckverzierungen in stilisierten Pflanzen- und Floralmotiven.
Die Rahmen korrespondieren besonders gut mit den Gemälden und scheinen, basierend auf der sichtbaren Rückseite, originals oder zumindest zeitgenössisch zu sein.
Der erste Rahmen weist eine deutlich erkennbare vertikale Rissbildung im oberen Bereich auf, die die Struktur betrifft und bis zum ovalen Rand reicht. Außerdem sind allgemeine Abnutzungen, kleine Abplatzungen und Vergoldungseintrübungen vorhanden. Der zweite Rahmen wirkt strukturell besser erhalten, zeigt jedoch normale Abnutzungen, kleine Fehlstellen und Abrieb, der dem Alter entspricht.
Zustandsbericht
Gemälde: Gesamterhaltungszustand insgesamt ordentlich/gut im Vergleich zur Epoche. Die Oberflächen zeigen übliche Alterserscheinungen, oberflächliche Ablagerungen und Uneinheitlichkeiten der Lackschicht. Lokalisierte Abrasionen, kleine Spuren und eine kaum-invasive Craquelé sind sichtbar. Im ersten Porträt fällt insbesondere an der Gesichts-, Haar- und Hintergrundzone eher eine Unregelmäßigkeit und oberflächliche Spuren auf. Der Leinwandtextili zeigt zudem, besonders in Nahaufnahmen, die eigene Textur und einige Verformungen/Uberraschungen der Oberfläche.
Von der Rückseite aus scheint eines der Gemälde von einer Verschlussplatte/Platte geschützt zu sein, während das andere eine dunkle Rückseite zeigt; anhand der Fotos ist eine vollständige Prüfung des Rahmens, eventueller erneuten Bespannungen, Restaurierungen oder früherer Eingriffe nicht möglich. Eine direkte Untersuchung wird empfohlen und für eine ausführlichere konservatorische Katalogisierung eine UV-Licht-Beleuchtung.
Rahmen: verbreitete Vergoldungsabnutzung, Abräbungen, kleine Fehlstellen und Abplatzungen der Grundierung, besonders an Prägungen und Kanten. Der Rahmen des ersten Porträts weist eine markante vertikale Rissbildung im oberen Bereich auf, die eine Konsolidierung erfordert. Allgemein mit der Epoche und dem Zweck übereinstimmende Bedingungen.
Ideal für Sammler und Investitionen
- Der vorhandene Rahmen wird dem Verkauf des Werks als Zugabe beigefügt. Transportschäden, die ausschließlich den Rahmen betreffen, können nicht erstattet oder beanstandet werden.
Fotohinweis: Einige Abbildungen des Werks wurden professionell mit künstlicher Beleuchtung (Studiolicht) aufgenommen, um die malerischen Merkmale, das Material, die Farbgebung und den Erhaltungszustand des Gemäldes deutlicher hervorzuheben. Die Farbwahrung und Helligkeit kann daher leicht von der Wahrnehmung des Werks bei natürlichem oder umgebungsbeleuchteten Licht abweichen.
Mit rechtmäßigem Herkunftsnachweis gemäß Gesetz – Expertise
Professionelle Verpackung und versicherter Versand
Der Verkäufer stellt sich vor
Frankreich, XIX. Jh., ca. 1820–1840
Titel: Junge Verliebte im Garten
Technik: Malerei auf Elfenholz-Intarsia
Maße: 41 x 31 cm gerahmt / Gemälde auf Elfenholz-Intarsia: 34 x 24 cm
Untergrund: Elfenholz-Intarsia auf stabilen Holzträger montiert
Thema: galante Szene im romantischen Geschmack
Beschreibung
Zarte sentimentale Szene, die ein junges Paar in Kleidern des frühen 19. Jahrhunderts zeigt, vollständig in einer Gartenlandschaft dargestellt.
Der junge Mann, kleidungstlich in einem blauen Anzug, Doppellinie Knöpfe am Weste, weißem Halsband und Mantel in Malven-Tönen, lehnt lässig an einem Korb voller roter Früchte. Neben ihm die junge Frau, in ein weißes Gewand gekleidet, Taille betont, eine Krone aus Rosen im Haar, hält ihm zart die Hand. Rechts eine üppige Rosenbürste verstärkt den liebevollen und gefühlvollen Charakter der Komposition.
Die Szene spielt in einer grünen Landschaft, durchzogen von einem Wasserlauf im Vordergrund und durch sanfte Farbübergänge gestaltet. Die Palette, dominiert von Grün, Blau und sanftem Rosa, trägt zur zarten Atmosphäre der Darstellung bei.
Die Anordnung der Figuren, die Glätte der Hauttöne und die minutiöse Beschreibung der Kleidung verweisen auf die europäische Miniaturtradition zwischen spätem Neoklassizismus und Romantik. Die Komposition bewahrt noch etwas von der gallanten Szene des 18. Jahrhunderts, neu interpretiert gemäß der sentimentalen Sensibilität der ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts.
Rahmen
Ein einfacher hölzerner, rechteckiger Rahmen, derzeit ohne dekorative Oberflächenveredelung auf der Rückseite. Die Rückseite zeigt eine traditionelle Montage mit querverlaufenden Holzbauteilen und Nägeln.
Die Konstruktion weist eine sichtbare Patina, Rost der Nägel und farbliche Veränderungen des Holzes auf. Es gibt eine neuere Aufhängung, die scheinbar nicht zur ursprünglichen Struktur gehört.
Zustandsbericht
Das Werk präsentiert sich in einem mittleren bis schlechten Erhaltungszustand, mit deutlichen Defekten der Trägerschicht.
Die Oberfläche weist eine deutliche Rissbildung auf, bestehend aus mehreren Bruchlinien, die die Komposition durchziehen. Am deutlichsten verläuft sie vertikal durch die weibliche Figur, beginnend im oberen rechten Bereich und fortsetzend über Brust, Kleid und unteren Teil der Komposition. Weitere Brüche betreffen die zentrale und untere Zone, während eine lange Linie den unteren linken Bereich horizontal durchzieht. Zudem sind Kratzer, Abrasionen, oberflächliche Ablagerungen, kleine Fehlstellen und Veränderungen der Malflächen vorhanden. Die Lackierung wirkt lokal uneinheitlich und leicht gelblich/opak.
Bereich: Italienische Schule, 19. Jahrhundert
Epoche: Mitte des 19. Jahrhunderts, ca. 1840–1860
Titel: Paar Portraits junger Gentlewomen
Technik: Öl auf Leinwand
Format: Oval innerhalb zeitgenössischer oder passender rechteckiger Rahmen
Beschreibung
Elegantes Doppelbild von zwei weiblichen Halbfigurenporträts, in gleicher Kompositionsform komponiert und sehr wahrscheinlich als Pendant realisiert. Die beiden Jungfrauen sind drei Viertel-Seitenansicht vor neutralem grauen Hintergrund, gekleidet in schlichte dunkle Kleider, verziert mit kleinen Schmuckstücken, Ohrringen und zarten hellen Kragen.
Die Malerei zeigt besondere Aufmerksamkeit für die physiognomische Darstellung: Hauttöne fein moduliert, Augen sehr betont, Hochsteckfrisuren und eine minutiöse Beschreibung der Accessoires. Im ersten Porträt wirkt das Gesicht weicher und heller; im zweiten Porträt ist die Physiognomie strenger und verlängert, behält jedoch deutliche Ähnlichkeiten in Haltung, Palette und Technik.
Insgesamt gehört es zur Tradition der italienischen bürgerlichen Porträtmalerei des zweiten Viertels/der Mitte des 19. Jahrhunderts, noch gebunden an eine figurative Kultur neoklassizistischer und romantischer Prägung. Die Schlichtheit des Hintergrunds, das Fehlen narrativer Elemente und die psychologische Konzentration auf die Gesichter sind charakteristische Merkmale des privaten Porträtbildes für das häusliche Umfeld.
Rahmen
Interessante goldene Holzbilderrahmen des 19. Jahrhunderts, rechteckig mit breiter Passepartout oderovala ovalem Goldrahmen. Die Oberfläche zeigt eine Granulierungs-/Prägungstechnik und reiche Eckverzierungen in stilisierten Pflanzen- und Floralmotiven.
Die Rahmen korrespondieren besonders gut mit den Gemälden und scheinen, basierend auf der sichtbaren Rückseite, originals oder zumindest zeitgenössisch zu sein.
Der erste Rahmen weist eine deutlich erkennbare vertikale Rissbildung im oberen Bereich auf, die die Struktur betrifft und bis zum ovalen Rand reicht. Außerdem sind allgemeine Abnutzungen, kleine Abplatzungen und Vergoldungseintrübungen vorhanden. Der zweite Rahmen wirkt strukturell besser erhalten, zeigt jedoch normale Abnutzungen, kleine Fehlstellen und Abrieb, der dem Alter entspricht.
Zustandsbericht
Gemälde: Gesamterhaltungszustand insgesamt ordentlich/gut im Vergleich zur Epoche. Die Oberflächen zeigen übliche Alterserscheinungen, oberflächliche Ablagerungen und Uneinheitlichkeiten der Lackschicht. Lokalisierte Abrasionen, kleine Spuren und eine kaum-invasive Craquelé sind sichtbar. Im ersten Porträt fällt insbesondere an der Gesichts-, Haar- und Hintergrundzone eher eine Unregelmäßigkeit und oberflächliche Spuren auf. Der Leinwandtextili zeigt zudem, besonders in Nahaufnahmen, die eigene Textur und einige Verformungen/Uberraschungen der Oberfläche.
Von der Rückseite aus scheint eines der Gemälde von einer Verschlussplatte/Platte geschützt zu sein, während das andere eine dunkle Rückseite zeigt; anhand der Fotos ist eine vollständige Prüfung des Rahmens, eventueller erneuten Bespannungen, Restaurierungen oder früherer Eingriffe nicht möglich. Eine direkte Untersuchung wird empfohlen und für eine ausführlichere konservatorische Katalogisierung eine UV-Licht-Beleuchtung.
Rahmen: verbreitete Vergoldungsabnutzung, Abräbungen, kleine Fehlstellen und Abplatzungen der Grundierung, besonders an Prägungen und Kanten. Der Rahmen des ersten Porträts weist eine markante vertikale Rissbildung im oberen Bereich auf, die eine Konsolidierung erfordert. Allgemein mit der Epoche und dem Zweck übereinstimmende Bedingungen.
Ideal für Sammler und Investitionen
- Der vorhandene Rahmen wird dem Verkauf des Werks als Zugabe beigefügt. Transportschäden, die ausschließlich den Rahmen betreffen, können nicht erstattet oder beanstandet werden.
Fotohinweis: Einige Abbildungen des Werks wurden professionell mit künstlicher Beleuchtung (Studiolicht) aufgenommen, um die malerischen Merkmale, das Material, die Farbgebung und den Erhaltungszustand des Gemäldes deutlicher hervorzuheben. Die Farbwahrung und Helligkeit kann daher leicht von der Wahrnehmung des Werks bei natürlichem oder umgebungsbeleuchteten Licht abweichen.
Mit rechtmäßigem Herkunftsnachweis gemäß Gesetz – Expertise
Professionelle Verpackung und versicherter Versand
