Altrömisch, Kaiserreich Phallos aus Marmor - 92 mm






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Römischer Marmor-Phallos – Apotropäikum oder Votiv
Römische Kaiserzeit, 1.–2. Jahrhundert n. Chr.
Ausdrucksstarkes römisches Phallos-Amulett oder Votivobjekt aus feinkristallinem weißem Marmor, gearbeitet in kompakter, nahezu skulpturaler Form. Der Phallos gehörte zu den bekanntesten und wirkungsmächtigsten Schutzsymbolen der römischen Welt und begegnet in unterschiedlichsten Größen und Materialien – vom kleinen persönlichen Amulett bis zum plastischen Bildwerk.
Das vorliegende Exemplar besitzt eine bemerkenswert reduzierte und kraftvolle Formgebung. Auf eine anatomisch-detailreiche Wiedergabe wurde bewusst verzichtet; die charakteristische Silhouette genügt, um das Motiv unmittelbar erkennbar zu machen. Die allseitige Bearbeitung und das Gewicht des Marmors verleihen dem kleinen Objekt dabei eine geradezu monumentale Wirkung.
In der römischen Vorstellungswelt war der Phallos keineswegs lediglich ein erotisches Motiv. Als Fascinum besaß er vor allem eine apotropäische, also Unheil abwehrende Bedeutung. Phallische Darstellungen sollten insbesondere vor dem „bösen Blick“ schützen und konnten zugleich mit Fruchtbarkeit, Lebenskraft, Glück und Wohlstand verbunden sein. Die apotropäische Bedeutung phallischer Amulette und Darstellungen ist für die römische Kultur umfangreich belegt.
Aufgrund seiner Größe von gut 9 cm handelt es sich hier nicht um eines der kleinen tragbaren Phallosamulette. Vielmehr dürfte das Stück als eigenständiges Apotropäikum oder Votiv gedient haben. Vergleichbare phallische Symbole konnten im häuslichen und kultischen Bereich eingesetzt werden.
Ein ungewöhnliches und zugleich ausgesprochen charakteristisches Zeugnis römischer Alltagsreligion und antiker Schutzvorstellungen.
Material: feinkristalliner weißer Marmor
Maße: 92 × 50 × 44 mm
Erhaltung: leicht bestoßen, ansonsten intakt
Datierung: Römische Kaiserzeit, 1.–2. Jahrhundert n. Chr.
Provenienz:
Erworben 2026 im deutschen Kunsthandel, davor seit vor 2000 in Privatsammlung H. L., Rheinland.
Die Rechnung liegt vor und wird dem Käufer in Kopie zur Verfügung gestellt.
Römischer Marmor-Phallos – Apotropäikum oder Votiv
Römische Kaiserzeit, 1.–2. Jahrhundert n. Chr.
Ausdrucksstarkes römisches Phallos-Amulett oder Votivobjekt aus feinkristallinem weißem Marmor, gearbeitet in kompakter, nahezu skulpturaler Form. Der Phallos gehörte zu den bekanntesten und wirkungsmächtigsten Schutzsymbolen der römischen Welt und begegnet in unterschiedlichsten Größen und Materialien – vom kleinen persönlichen Amulett bis zum plastischen Bildwerk.
Das vorliegende Exemplar besitzt eine bemerkenswert reduzierte und kraftvolle Formgebung. Auf eine anatomisch-detailreiche Wiedergabe wurde bewusst verzichtet; die charakteristische Silhouette genügt, um das Motiv unmittelbar erkennbar zu machen. Die allseitige Bearbeitung und das Gewicht des Marmors verleihen dem kleinen Objekt dabei eine geradezu monumentale Wirkung.
In der römischen Vorstellungswelt war der Phallos keineswegs lediglich ein erotisches Motiv. Als Fascinum besaß er vor allem eine apotropäische, also Unheil abwehrende Bedeutung. Phallische Darstellungen sollten insbesondere vor dem „bösen Blick“ schützen und konnten zugleich mit Fruchtbarkeit, Lebenskraft, Glück und Wohlstand verbunden sein. Die apotropäische Bedeutung phallischer Amulette und Darstellungen ist für die römische Kultur umfangreich belegt.
Aufgrund seiner Größe von gut 9 cm handelt es sich hier nicht um eines der kleinen tragbaren Phallosamulette. Vielmehr dürfte das Stück als eigenständiges Apotropäikum oder Votiv gedient haben. Vergleichbare phallische Symbole konnten im häuslichen und kultischen Bereich eingesetzt werden.
Ein ungewöhnliches und zugleich ausgesprochen charakteristisches Zeugnis römischer Alltagsreligion und antiker Schutzvorstellungen.
Material: feinkristalliner weißer Marmor
Maße: 92 × 50 × 44 mm
Erhaltung: leicht bestoßen, ansonsten intakt
Datierung: Römische Kaiserzeit, 1.–2. Jahrhundert n. Chr.
Provenienz:
Erworben 2026 im deutschen Kunsthandel, davor seit vor 2000 in Privatsammlung H. L., Rheinland.
Die Rechnung liegt vor und wird dem Käufer in Kopie zur Verfügung gestellt.
