Eine Skulptur aus Holz - Fon - Benin (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine Holzelfigur aus Benin, der Fon-Legba-Tradition zugeordnet, Höhe 26 cm, Tiefe 28 cm, Gewicht 4 kg, authentisch/offiziell, ohne Ständer verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Fon Legba Schrein-Objekt – Region Ouidah, Benin
Das komplexe Objekt erhebt sich aus einem breiten, schalenförmigen Gefäß, dessen Oberfläche mit dunklen, teils glänzenden Ablagerungen bedeckt ist. Mehrere anthropomorphe Figuren und insertierte Elemente befinden sich am Rand; Schnüre, Metallteile und organische Materialien verbinden sich zu einem absichtlich heterogenen Ensemble. Eine kompakte Masse wölbt sich in der Mitte, über der eine kleinere Figur erscheint. Krusten, Farbreste – darunter Hinweise auf intensives Blau – und ablaufende Opfergaben haben die ursprünglichen Formen teilweise verdeckt. Genau diese materialiностью Dichte verleiht dem Werk den Charakter eines rituellen Objekts, das über einen langen Zeitraum aktiviert wurde.
Die Zuschreibung führt in die Fon-Kulturregion von Ouidah im Süden Benins, ein bedeutendes historisches Zentrum der Vodun-Traditionen. Legba nimmt eine vermittelnde Stellung an den Übergängen zwischen der menschlichen und der spirituellen Sphäre ein. Im verwandten Bocio-Komplex wurden Figuren und Assemblagen durch Bindung, organische Substanzen und rituelle Handlungen aktiviert. Sie konnten Schutz gewähren, Gefahren abwehren oder das Wohl einer Gemeinschaft sichern. Die Bezeichnung als Legba-Wächter ist plausibel für das vorliegende Stück, doch ohne dokumentierten ursprünglichen Schrein-Kontext sollte sie als traditionelle Zuschreibung verstanden werden. Seine vielschichtige Materialität spiegelt eine ästhetische Haltung wider, in der Wirkung und rituelle Transformation wichtiger sind als formale Einheit.
Literatur (Auswahl):
Suzanne Preston Blier: African Vodun. Chicago 1995.
Melville J. Herskovits: Dahomey. New York 1938.
Fondation Cartier (Hrsg.): Vodun: African Voodoo. Paris 2011.
Einige der Informationen und Fotos wurden von künstlicher Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und kunsthistorische Dokumentationen.
Copyright vorbehalten für alle Informationen und Fotos.
Inv. Nr. MAZ27673
Informant: Batoure
Der Verkäufer stellt sich vor
Fon Legba Schrein-Objekt – Region Ouidah, Benin
Das komplexe Objekt erhebt sich aus einem breiten, schalenförmigen Gefäß, dessen Oberfläche mit dunklen, teils glänzenden Ablagerungen bedeckt ist. Mehrere anthropomorphe Figuren und insertierte Elemente befinden sich am Rand; Schnüre, Metallteile und organische Materialien verbinden sich zu einem absichtlich heterogenen Ensemble. Eine kompakte Masse wölbt sich in der Mitte, über der eine kleinere Figur erscheint. Krusten, Farbreste – darunter Hinweise auf intensives Blau – und ablaufende Opfergaben haben die ursprünglichen Formen teilweise verdeckt. Genau diese materialiностью Dichte verleiht dem Werk den Charakter eines rituellen Objekts, das über einen langen Zeitraum aktiviert wurde.
Die Zuschreibung führt in die Fon-Kulturregion von Ouidah im Süden Benins, ein bedeutendes historisches Zentrum der Vodun-Traditionen. Legba nimmt eine vermittelnde Stellung an den Übergängen zwischen der menschlichen und der spirituellen Sphäre ein. Im verwandten Bocio-Komplex wurden Figuren und Assemblagen durch Bindung, organische Substanzen und rituelle Handlungen aktiviert. Sie konnten Schutz gewähren, Gefahren abwehren oder das Wohl einer Gemeinschaft sichern. Die Bezeichnung als Legba-Wächter ist plausibel für das vorliegende Stück, doch ohne dokumentierten ursprünglichen Schrein-Kontext sollte sie als traditionelle Zuschreibung verstanden werden. Seine vielschichtige Materialität spiegelt eine ästhetische Haltung wider, in der Wirkung und rituelle Transformation wichtiger sind als formale Einheit.
Literatur (Auswahl):
Suzanne Preston Blier: African Vodun. Chicago 1995.
Melville J. Herskovits: Dahomey. New York 1938.
Fondation Cartier (Hrsg.): Vodun: African Voodoo. Paris 2011.
Einige der Informationen und Fotos wurden von künstlicher Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und kunsthistorische Dokumentationen.
Copyright vorbehalten für alle Informationen und Fotos.
Inv. Nr. MAZ27673
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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- Vollständige Widerrufsbelehrung
