Eine Skulptur aus Holz - Fon - Benin (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Fon Legba Machtfigur – Ouidah-Region, Benin
Diese anthropomorphe Holzfigur zeichnet sich durch eine dichte Fusion von Skulptur und organischem Material aus. Ein großer Kopf mit markanten Augen, eine markante Nase und ein kleiner Mund ragen über einen voluminösen Körper, der weitgehend von Palm- oder Raffiafasern bedeckt ist. Auf dem Torso ist ein zweites, maskeartiges Gesicht dargestellt. Eine kräftige, phallische Ausprägung ragt deutlich aus dem Unterbauch hervor. Die dunkle, erdverkrustete Oberfläche und die mehreren Schichten von Fasern lassen das Objekt weniger wie eine statische Skulptur erscheinen, sondern eher wie einen materiell verdichteten rituellen Leib.
Der Figur wird dem Fon-Vodun in der Ouidah-Region zugeschrieben. Legba nimmt dort eine zentrale Stellung als Mittler zwischen Menschen und übernatürlichen Kräften ein und ist eng mit Schwellen, Toren und Kommunikation verbunden. Phallische Darstellungen sind für Legba gut dokumentiert. Der Phallus bezieht sich nicht ausschließlich auf Sexualität oder Fruchtbarkeit, sondern kann auch Vitalität, Durchsetzungsfähigkeit und defensive Kraft verkörpern. Ein im Museum dokumentierter Fon-Legba beschreibt den erhobenen Phallus ausdrücklich als Mittel zum Schutz vor schädlichen Einflüssen. Der Begriff „Fetisch der sexuellen Macht“ sollte daher als traditionelle Beschreibung seiner Funktion verstanden werden.
Literatur (Auswahl):
Suzanne Preston Blier: African Vodun. Chicago 1995.
Melville J. Herskovits: Dahomey. New York 1938.
Henning Christoph / Hans Oberländer: Voodoo. Köln 1996.
Einige der Informationen und Fotos wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und kunsthistorische Dokumente. Urheberrecht vorbehalten für alle Infos und Fotos.
Inv. Nr. MAZ27697
Informant: Batoure
Der Verkäufer stellt sich vor
Fon Legba Machtfigur – Ouidah-Region, Benin
Diese anthropomorphe Holzfigur zeichnet sich durch eine dichte Fusion von Skulptur und organischem Material aus. Ein großer Kopf mit markanten Augen, eine markante Nase und ein kleiner Mund ragen über einen voluminösen Körper, der weitgehend von Palm- oder Raffiafasern bedeckt ist. Auf dem Torso ist ein zweites, maskeartiges Gesicht dargestellt. Eine kräftige, phallische Ausprägung ragt deutlich aus dem Unterbauch hervor. Die dunkle, erdverkrustete Oberfläche und die mehreren Schichten von Fasern lassen das Objekt weniger wie eine statische Skulptur erscheinen, sondern eher wie einen materiell verdichteten rituellen Leib.
Der Figur wird dem Fon-Vodun in der Ouidah-Region zugeschrieben. Legba nimmt dort eine zentrale Stellung als Mittler zwischen Menschen und übernatürlichen Kräften ein und ist eng mit Schwellen, Toren und Kommunikation verbunden. Phallische Darstellungen sind für Legba gut dokumentiert. Der Phallus bezieht sich nicht ausschließlich auf Sexualität oder Fruchtbarkeit, sondern kann auch Vitalität, Durchsetzungsfähigkeit und defensive Kraft verkörpern. Ein im Museum dokumentierter Fon-Legba beschreibt den erhobenen Phallus ausdrücklich als Mittel zum Schutz vor schädlichen Einflüssen. Der Begriff „Fetisch der sexuellen Macht“ sollte daher als traditionelle Beschreibung seiner Funktion verstanden werden.
Literatur (Auswahl):
Suzanne Preston Blier: African Vodun. Chicago 1995.
Melville J. Herskovits: Dahomey. New York 1938.
Henning Christoph / Hans Oberländer: Voodoo. Köln 1996.
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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14059 Berlin
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