77g Turmalinquarz Skull – Minas Gerais – Stille Meisterschaft in Schwarz und Klar 4,9 x 3,6 x 3,3cm Schädel- 77 g





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77 g Turmalin im Bergkristall Schädelmeteorit aus Minas Gerais, Brasilien.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Seit dem 13. Jahrhundert, als Zen-Mönche die Technik aus China nach Japan brachten, gilt in der Sumi-e-Tuschmalerei ein einziger Grundsatz: Je weniger Striche, desto größer die Meisterschaft, die sie verlangen. Ein Bambusblatt, ein Kranich, eine Berglinie – all das lässt sich mit drei, vier Bewegungen des Pinsels auf das weiße Papier setzen, aber nur, wenn die Hand vollkommen sicher ist. Jeder Zweifel, jedes Zögern würde sofort sichtbar. Die Leere um den Strich herum, das unbemalte Weiß, trägt dabei genauso viel Bedeutung wie die Tusche selbst.
Dieser Schädel liest sich wie ein solches Blatt. Durch den klaren, beinahe leeren Bergkristall ziehen sich die schwarzen Turmalinnadeln in einzelnen, unnachgiebig geraden Zügen – keine Wiederholung, kein Zittern, jede Linie an genau der Stelle, an der offenbar nichts anderes mehr hätte stehen dürfen. Die Klarheit des Quarzes wird dabei nicht zur Nebensache, sondern zum eigentlichen Bildträger, so wie das unbeschriebene Papier in der Tuschmalerei erst den Strichen ihre Wirkung verleiht.
Mineralogisch ist Turmalin im Bergkristall ein Bergkristall (Quarz, SiO₂), in dem sich während der Pegmatit-Kristallisation Nadeln von schwarzem Turmalin – meist Schörl, einer eisenreichen Turmalin-Varietät – gebildet haben, noch bevor der umgebende Quarz vollständig auskristallisiert war. Der Quarz wuchs anschließend um die bereits vorhandenen Nadeln herum weiter und schloss sie so dauerhaft ein. Die klassischen Fundstellen liegen in den Pegmatiten von Minas Gerais, Brasilien. Der Name Turmalin selbst geht auf das singhalesische Wort „turmali" zurück, mit dem holländische Händler im Sri Lanka des 18. Jahrhunderts bunt gemischte, für sie unbestimmbare Edelsteine bezeichneten.
Material: Turmalin im Bergkristall – Bergkristall (Quarz) mit eingeschlossenen Schörl-Nadeln
Herkunft: Minas Gerais, Brasilien
Maße: 5,1 x 3,9 x 3,3 cm
Gewicht: 77 g
Besonderheiten: Klare, nahezu einschlussfreie Quarzpartien im Kontrast zu wenigen, präzise gesetzten schwarzen Turmalinnadeln
Der Verkäufer stellt sich vor
Seit dem 13. Jahrhundert, als Zen-Mönche die Technik aus China nach Japan brachten, gilt in der Sumi-e-Tuschmalerei ein einziger Grundsatz: Je weniger Striche, desto größer die Meisterschaft, die sie verlangen. Ein Bambusblatt, ein Kranich, eine Berglinie – all das lässt sich mit drei, vier Bewegungen des Pinsels auf das weiße Papier setzen, aber nur, wenn die Hand vollkommen sicher ist. Jeder Zweifel, jedes Zögern würde sofort sichtbar. Die Leere um den Strich herum, das unbemalte Weiß, trägt dabei genauso viel Bedeutung wie die Tusche selbst.
Dieser Schädel liest sich wie ein solches Blatt. Durch den klaren, beinahe leeren Bergkristall ziehen sich die schwarzen Turmalinnadeln in einzelnen, unnachgiebig geraden Zügen – keine Wiederholung, kein Zittern, jede Linie an genau der Stelle, an der offenbar nichts anderes mehr hätte stehen dürfen. Die Klarheit des Quarzes wird dabei nicht zur Nebensache, sondern zum eigentlichen Bildträger, so wie das unbeschriebene Papier in der Tuschmalerei erst den Strichen ihre Wirkung verleiht.
Mineralogisch ist Turmalin im Bergkristall ein Bergkristall (Quarz, SiO₂), in dem sich während der Pegmatit-Kristallisation Nadeln von schwarzem Turmalin – meist Schörl, einer eisenreichen Turmalin-Varietät – gebildet haben, noch bevor der umgebende Quarz vollständig auskristallisiert war. Der Quarz wuchs anschließend um die bereits vorhandenen Nadeln herum weiter und schloss sie so dauerhaft ein. Die klassischen Fundstellen liegen in den Pegmatiten von Minas Gerais, Brasilien. Der Name Turmalin selbst geht auf das singhalesische Wort „turmali" zurück, mit dem holländische Händler im Sri Lanka des 18. Jahrhunderts bunt gemischte, für sie unbestimmbare Edelsteine bezeichneten.
Material: Turmalin im Bergkristall – Bergkristall (Quarz) mit eingeschlossenen Schörl-Nadeln
Herkunft: Minas Gerais, Brasilien
Maße: 5,1 x 3,9 x 3,3 cm
Gewicht: 77 g
Besonderheiten: Klare, nahezu einschlussfreie Quarzpartien im Kontrast zu wenigen, präzise gesetzten schwarzen Turmalinnadeln

