Eine Skulptur aus Holz - MOBA - Togo (Ohne mindestpreis)






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Eine Holzskulptur der Moba-Kultur in Togo, aus der Dapaong-Region, 79 cm hoch und 6,8 kg schwer, aus Holz geschnitzt und in gutem Zustand, authentisch/originale Provenienz.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Moba-Skulptur – Dapaong-Region, Nord-Togo, inkl. Stand.
Die aufragende Holfigur ist auf ihre grundlegendsten Formen reduziert. Ein großer, fast kugelförmiger Kopf sitzt direkt auf runden Schultern; Gesichtsmerkmale fehlen vollständig. Der verlängerte, säulenähnliche Oberkörper wird von schlanken, eng anliegenden Armen begleitet und endet in kraftvoll skulpturierten Hüften sowie zwei kurzen, getrennten Beinen. Die leichte, trockene Oberfläche weist tiefe Längsrisse, Erosion und deutliche Anzeichen von Wetterschäden auf. Genau diese extreme Reduktion verleiht der Figur eine stille Monumentalität: Der menschliche Körper erscheint weniger als individuelles Porträt als vielmehr als archetypisches Symbol.
Die Skulptur gehört zur Tradition der Moba-tchitcheri in der Dapaong-Region im Norden Togos und im angrenzenden nordöstlichen Ghana. Diese Figuren wurden auf Empfehlung eines Wahrsagers für persönliche, familiäre oder gemeinschaftliche Schreine geschaffen. Je nach Größe und Kontext variierten ihre Funktionen: mittelgroße Bawoong tchitcheri konnten jüngere Familienvorfahren darstellen, während monumentale tchitcheri sakab mit alten Stammes- und Gründer-Vorfahren assoziiert wurden und tief in der Erde verankert waren. Die deutliche Verwitterung des vorliegenden Exemplars würde mit einer längeren Witterungserfahrung übereinstimmen; jedoch bleiben ohne Maße und belegten Schreinkontext seine genaue ritualistische Kategorie unklar.
Literatur (Auswahl):
Christine Mullen Kreamer: “Moba Shrine Figures,” African Arts 20/2, 1987, pp. 52–55, 82–83.
Christine Mullen Kreamer: “Seeing Between Worlds: A Moba Figure,” in: Frederick J. Lamp (Hrsg.), See the Music, Hear the Dance. München 2004.
Alisa LaGamma / John Pemberton III: Art and Oracle. New York 2000.
Einige der Informationen und Fotos wurden von künstlicher Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und kunsthistorischen Dokumenten. Alle Informationen und Fotos unterliegen dem Urheberrecht.
Inv. Nr. MAZ27786
Der Verkäufer stellt sich vor
Moba-Skulptur – Dapaong-Region, Nord-Togo, inkl. Stand.
Die aufragende Holfigur ist auf ihre grundlegendsten Formen reduziert. Ein großer, fast kugelförmiger Kopf sitzt direkt auf runden Schultern; Gesichtsmerkmale fehlen vollständig. Der verlängerte, säulenähnliche Oberkörper wird von schlanken, eng anliegenden Armen begleitet und endet in kraftvoll skulpturierten Hüften sowie zwei kurzen, getrennten Beinen. Die leichte, trockene Oberfläche weist tiefe Längsrisse, Erosion und deutliche Anzeichen von Wetterschäden auf. Genau diese extreme Reduktion verleiht der Figur eine stille Monumentalität: Der menschliche Körper erscheint weniger als individuelles Porträt als vielmehr als archetypisches Symbol.
Die Skulptur gehört zur Tradition der Moba-tchitcheri in der Dapaong-Region im Norden Togos und im angrenzenden nordöstlichen Ghana. Diese Figuren wurden auf Empfehlung eines Wahrsagers für persönliche, familiäre oder gemeinschaftliche Schreine geschaffen. Je nach Größe und Kontext variierten ihre Funktionen: mittelgroße Bawoong tchitcheri konnten jüngere Familienvorfahren darstellen, während monumentale tchitcheri sakab mit alten Stammes- und Gründer-Vorfahren assoziiert wurden und tief in der Erde verankert waren. Die deutliche Verwitterung des vorliegenden Exemplars würde mit einer längeren Witterungserfahrung übereinstimmen; jedoch bleiben ohne Maße und belegten Schreinkontext seine genaue ritualistische Kategorie unklar.
Literatur (Auswahl):
Christine Mullen Kreamer: “Moba Shrine Figures,” African Arts 20/2, 1987, pp. 52–55, 82–83.
Christine Mullen Kreamer: “Seeing Between Worlds: A Moba Figure,” in: Frederick J. Lamp (Hrsg.), See the Music, Hear the Dance. München 2004.
Alisa LaGamma / John Pemberton III: Art and Oracle. New York 2000.
Einige der Informationen und Fotos wurden von künstlicher Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und kunsthistorischen Dokumenten. Alle Informationen und Fotos unterliegen dem Urheberrecht.
Inv. Nr. MAZ27786
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Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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