Eine Skulptur aus Holz - Minianka - Mali (Ohne mindestpreis)






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Eine Holzskulptur aus Mali, der Minianka (Mamara) aus der Koutiala-Region zugeordnet, beschrieben als ein zoomorphes Boli-Kultobjekt mit langem dunklem Körper, vier konischen Rückenanntnäherungen und einer langen gebogenen Verlängerung, im fairen Zustand, original/offiziell, Gewicht 1,3 kg, Höhe 21 cm, Tiefe 59 cm, ohne Stand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Minianka-Boli - Koutiala-Region, Mali
Dieses zoomorphistische Kraftobjekt hat einen verlängerten, dunkel verkrusteten Körper, der auf einer einzigen sichtbaren Basis ruht. Vier konische Vorsprünge rhythmisieren seinen Rücken; eine lange, gebogene Ausdehnung verlängert den Körper. Die Tiergestalt bleibt absichtlich undefiniert. Seine ursprüngliche Konstruktion ist nahezu vollständig durch eine dichte, unregelmäßige Schicht aus erdigen und organischen Materialien verdeckt. Fasern und Opferablagerungen heften sich an die Vorsprünge. So wirkt das Objekt weniger wie eine geschnitzte Skulptur als wie ein ritueller Körper, der über lange Zeit gewachsen ist und materiell dicht geworden ist.
Die Zuschreibung führt zu den Minianka (Mamara) der Koutiala-Region im Südosten von Mali. Boli (Singular boli) sind mächtige Kultgegenstände, insbesondere gut dokumentiert unter den Bamana und Minianka; ein Objekt im Centre Pompidou wird ausdrücklich beiden kulturellen Kontexten zugeschrieben. Ihre Kraft ergibt sich nicht nur aus ihrer sichtbaren Form, sondern auch aus verborgenen Komponenten und wiederholten rituellen Anwendungen. Blut, Pflanzensubstanzen, Erde, Öl und andere Substanzen konnten schichtweise aufgetragen werden, wodurch das Objekt als Reservoir espiritualer Lebenskraft (nyama) gestärkt wird. Die ungewöhnliche Form des Rückens dieses Exemplars, ohne dokumentierten Schrein-Kontext, schließt eine genauere Bestimmung seiner spezifischen Funktion aus.
Literatur (Auswahl):
Jean-Paul Colleyn (Hrsg.): Bamana: The Art of Existence in Mali. New York 2001.
Patrick R. McNaughton: The Mande Blacksmiths. Bloomington 1988.
Jean-Paul Colleyn: Visions of Africa: Bamana. Mailand 2009.
Einige der Informationen und Fotos wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte. Alle Informationen und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
Inventar-Nr. MAZ28158
Informant: Petit Coulibaly
Der Verkäufer stellt sich vor
Minianka-Boli - Koutiala-Region, Mali
Dieses zoomorphistische Kraftobjekt hat einen verlängerten, dunkel verkrusteten Körper, der auf einer einzigen sichtbaren Basis ruht. Vier konische Vorsprünge rhythmisieren seinen Rücken; eine lange, gebogene Ausdehnung verlängert den Körper. Die Tiergestalt bleibt absichtlich undefiniert. Seine ursprüngliche Konstruktion ist nahezu vollständig durch eine dichte, unregelmäßige Schicht aus erdigen und organischen Materialien verdeckt. Fasern und Opferablagerungen heften sich an die Vorsprünge. So wirkt das Objekt weniger wie eine geschnitzte Skulptur als wie ein ritueller Körper, der über lange Zeit gewachsen ist und materiell dicht geworden ist.
Die Zuschreibung führt zu den Minianka (Mamara) der Koutiala-Region im Südosten von Mali. Boli (Singular boli) sind mächtige Kultgegenstände, insbesondere gut dokumentiert unter den Bamana und Minianka; ein Objekt im Centre Pompidou wird ausdrücklich beiden kulturellen Kontexten zugeschrieben. Ihre Kraft ergibt sich nicht nur aus ihrer sichtbaren Form, sondern auch aus verborgenen Komponenten und wiederholten rituellen Anwendungen. Blut, Pflanzensubstanzen, Erde, Öl und andere Substanzen konnten schichtweise aufgetragen werden, wodurch das Objekt als Reservoir espiritualer Lebenskraft (nyama) gestärkt wird. Die ungewöhnliche Form des Rückens dieses Exemplars, ohne dokumentierten Schrein-Kontext, schließt eine genauere Bestimmung seiner spezifischen Funktion aus.
Literatur (Auswahl):
Jean-Paul Colleyn (Hrsg.): Bamana: The Art of Existence in Mali. New York 2001.
Patrick R. McNaughton: The Mande Blacksmiths. Bloomington 1988.
Jean-Paul Colleyn: Visions of Africa: Bamana. Mailand 2009.
Einige der Informationen und Fotos wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte. Alle Informationen und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
Inventar-Nr. MAZ28158
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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