Indus-Tal Terracotta Becher mit geometrischem Dekor - 75 mm






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 141736 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Becher mit geometrischem Dekor, ein Terrakotta-Gefäß von 75 × 98 × 98 mm aus der Indus-Tal-Kultur, datiert ca. 4000–3500 v. Chr., restauriert und authentisch.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Frühbronzezeitliche Schale aus Tepe-Sialk-Tradition mit geometrischem Dekor, ca. 4000–3500 v. Chr.
Charakteristische bemalte Keramikschale des späten Chalkolithikums bzw. frühen 4. Jahrtausends v. Chr., wahrscheinlich aus dem iranischen Hochland und stilistisch eng mit der Keramik von Tepe Sialk (Periode III) verwandt.
Die aus beigem bis ockerfarbenem Ton gefertigte Schale besitzt einen tiefen, gleichmäßig gerundeten Körper mit leicht eingezogener Standfläche und nahezu senkrecht abschließendem Rand. Die Außenseite trägt eine monochrome dunkelbraune Bemalung mit geometrisch abstrahiertem Dekor. Breite horizontale Bänder gliedern die Wandung; darüber wechseln vertikale Liniengruppen, Winkel-, Dreiecks- und hakenförmige Motive. Die reduzierte Farbgebung und die rhythmische Anordnung der geometrischen Elemente sind charakteristisch für die hochentwickelte bemalte Keramik dieser Epoche.
Eine ausgesprochen nahe Parallele befindet sich im Musée du Louvre (Inv. AO 17811 / S 308): https://collections.louvre.fr/en/ark:/53355/cl010142560 Das dortige, bei Tepe Sialk ausgegrabene Gefäß wird als tiefe Schale mit geometrischem Dekor der Periode Sialk III-3 geführt und ebenfalls auf 4000–3500 v. Chr. datiert. Mit 7,9 cm Höhe besitzt es zudem nahezu dieselbe Höhe wie das hier vorliegende Exemplar.
Aufgrund dieser engen typologischen und chronologischen Übereinstimmung erscheint eine Einordnung in den Kulturkreis von Tepe Sialk bzw. die entsprechende Keramiktradition des iranischen Hochlandes plausibler als die allgemeinere Bezeichnung „Industal“.
Kultur/Region: Iranisches Hochland, Tepe-Sialk-Tradition
Datierung: ca. 4000–3500 v. Chr.
Material: beiger Ton, dunkelbraune monochrome Bemalung
Maße: 75 × 98 × 98 mm
Zustand:
Aus Fragmenten zusammengesetzt, wenige kleinere Partien ergänzt
Referenz:
Musée du Louvre, Département des Antiquités orientales:
https://collections.louvre.fr/en/ark:/53355/cl010142560
Provenienz:
Erworben 2026 im dt. Kunsthandel, davor seit 1990er Jahren in Münchner Privatsammlung.
Die Rechnung liegt vor und wird dem Käufer in Kopie zur Verfügug gestellt.
Frühbronzezeitliche Schale aus Tepe-Sialk-Tradition mit geometrischem Dekor, ca. 4000–3500 v. Chr.
Charakteristische bemalte Keramikschale des späten Chalkolithikums bzw. frühen 4. Jahrtausends v. Chr., wahrscheinlich aus dem iranischen Hochland und stilistisch eng mit der Keramik von Tepe Sialk (Periode III) verwandt.
Die aus beigem bis ockerfarbenem Ton gefertigte Schale besitzt einen tiefen, gleichmäßig gerundeten Körper mit leicht eingezogener Standfläche und nahezu senkrecht abschließendem Rand. Die Außenseite trägt eine monochrome dunkelbraune Bemalung mit geometrisch abstrahiertem Dekor. Breite horizontale Bänder gliedern die Wandung; darüber wechseln vertikale Liniengruppen, Winkel-, Dreiecks- und hakenförmige Motive. Die reduzierte Farbgebung und die rhythmische Anordnung der geometrischen Elemente sind charakteristisch für die hochentwickelte bemalte Keramik dieser Epoche.
Eine ausgesprochen nahe Parallele befindet sich im Musée du Louvre (Inv. AO 17811 / S 308): https://collections.louvre.fr/en/ark:/53355/cl010142560 Das dortige, bei Tepe Sialk ausgegrabene Gefäß wird als tiefe Schale mit geometrischem Dekor der Periode Sialk III-3 geführt und ebenfalls auf 4000–3500 v. Chr. datiert. Mit 7,9 cm Höhe besitzt es zudem nahezu dieselbe Höhe wie das hier vorliegende Exemplar.
Aufgrund dieser engen typologischen und chronologischen Übereinstimmung erscheint eine Einordnung in den Kulturkreis von Tepe Sialk bzw. die entsprechende Keramiktradition des iranischen Hochlandes plausibler als die allgemeinere Bezeichnung „Industal“.
Kultur/Region: Iranisches Hochland, Tepe-Sialk-Tradition
Datierung: ca. 4000–3500 v. Chr.
Material: beiger Ton, dunkelbraune monochrome Bemalung
Maße: 75 × 98 × 98 mm
Zustand:
Aus Fragmenten zusammengesetzt, wenige kleinere Partien ergänzt
Referenz:
Musée du Louvre, Département des Antiquités orientales:
https://collections.louvre.fr/en/ark:/53355/cl010142560
Provenienz:
Erworben 2026 im dt. Kunsthandel, davor seit 1990er Jahren in Münchner Privatsammlung.
Die Rechnung liegt vor und wird dem Käufer in Kopie zur Verfügug gestellt.
Details
Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
