Eine Skulptur aus Holz - Ciwara - Bamana - Mali (Ohne mindestpreis)






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Eine Bamana Chi Wara Antilope Kopfbedeckung aus der Massigui-Region in Mali, eine hölzerne Skulptur von 91 cm Höhe und 2,2 kg Gewicht, mit offener Körperkonstruktion und langem Horn, als originales Bamana Artefakt in fairer Erhaltung beschrieben und ohne Stand verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Bamana Chi Wara Antelope Kopfschmuck, Mali
Mali, Massigui-Region, Bamana
Holz
Ein großer geschnitzter Holzkopfschmuck in Form eines Antilopenkopfs, der der Bamana-Volksgruppe der Massigui-Region in Mali zugeschrieben wird. Die ursprüngliche Bezeichnung, „Statue Bamana Ciwara, région Massigui, Mali“, liefert die präzisere regionale Zuordnung zu Massigui und weist darauf hin, dass das Werk zur berühmten Bamana-Bildhauerkunst gehört, die allgemein als Chi Wara oder Tyi Wara bekannt ist.
Die Skulptur ist als eine stark vertikal orientierte und hoch abstrahierte Antilope konzipiert, die ein außergewöhnlich verlängertes Horn mit einem offengewebten Körper verbindet, der aus sweeping geschwungenen Elementen aufgebaut ist. Obwohl sie sofort als Antilope erkennbar ist, wurde das Tier in ein sorgfältig ausbalanciertes System geometrischer und linearer Formen verwandelt.
Auf einer rechteckigen offenen Basis erhebt sich der Körper aus mehreren parallelen gebogenen Rippen, die durch regelmäßig verteilte Querverstrebungen verbunden sind. Diese Offenbauweise verleiht der Skulptur eine architektonische Qualität und erzeugt eine rhythmische Abwechslung zwischen massivem Holz und negativem Raum. Die resultierende Silhouette verändert sich je nach Blickwinkel erheblich.
Auf einer Seite des Körpers verläuft eine gezahnte Kontur, gebildet von einer Aneinanderreihung vorspringender dreieckiger Elemente. Diese können als stark stilisierte Hinweis auf die Mähne des Tieres verstanden werden. Die Kombination aus offenen Rippen, transversalen Verbindungen und dem gezahnten äußeren Rand verleiht dem Körper ein nahezu skelettartiges Erscheinungsbild, während das wesentliche Profil des Tieres erhalten bleibt.
Der Kopf befindet sich am oberen Übergang des Körpers zum enormen Horn. Zwei lange, spitze Ohren ragen diagonal auf jeder Seite aus. Anstelle einer naturalistischen Reproduktion wird das Gesicht in eine verlängerte, schmal zulaufende Ebene verwandelt. Ihre Oberfläche trägt fein eingekerbte geometrische Dekoration, einschließlich schraffierter Felder und kleiner kreisförmiger Motive.
Das dominante Merkmal ist das außergewöhnlich lange Horn, das scharf nach hinten gebogen ist. Es erhebt sich dramatisch über dem Körper und macht einen Großteil der Gesamthöhe der Skulptur aus. Zahlreiche eng beieinanderliegende Quernuten umkreisen seine Oberfläche von der Basis bis fast zur Spitze und erzeugen so einen starken visuellen Rhythmus und betonen die swepende Krümmung.
Die Skulptur bewegt sich absichtsvoll weg von anatomischem Naturalismus. Ihr gebogener Offenbaukörper, die gezahnte Mähne, die spitzen Ohren und das monumentale Horn reduzieren das Antilopen-Tier auf eine emblematische Konfiguration aus Kurven, Projektionen und negativen Räumen. Dieses anspruchsvolle Zusammenspiel von Abstraktion und erkennbaren Tiertypen ist charakteristisch für bedeutende Stränge in der Bamana-Chi-Wara-Skulptur.
Chi-Wara-Schmuckkopfbedeckungen stehen in enger Verbindung mit Bamana-Landwirtschaftstraditionen und mit Aufführungen, die den Anbau, Fruchtbarkeit und das Verhältnis zwischen menschlicher Arbeit und dem Land feiern. In der Bamana-Vorstellung ist das Antilopen-Tier mit der Weitergabe landwirtschaftlicher Kenntnisse verbunden und mit Eigenschaften, die von versierten Kultivierern erwartet werden. Während Aufführungen wurden skulpturale Kopfbedeckungen traditionell an Körperschadeln aus Körben befestigt und von Tänzern getragen, häufig in komplementären männlichen und weiblichen Formen.
Die rechteckige offene Struktur am unteren Rand steht im Einklang mit der Vorstellung des Objekts als Kopfschmuck und nicht als eigenständige stehende Skulptur. Sie bildete den Übergang zwischen der geschnitzten Oberstruktur und dem tragenden Körperschmuck aus Korbwaren oder Kostüm, der vom Darsteller getragen wurde.
Chi-Wara-Skulptur umfasst im Bamana-Gebiet beträchtliche regionale Variationen. Einige Traditionen bevorzugen relativ naturalistische Antilopenformen, während andere das Tier in zunehmend abstrakte Kompositionen verwandeln, die von geometrischen Strukturen dominiert werden. Das vorliegende Beispiel gehört zu letzterer Tendenz, wobei geschwungene Linien, offene Räume und wiederkehrende geometrische Elemente seinen skulpturalen Charakter bestimmen.
Die Zuschreibung zur Massigui-Region liefert eine wichtige geografische Verfeinerung und sollte daneben zur weiter gefassten Bamana-Identifikation beibehalten werden. Sie kann dabei helfen, weitere Vergleiche mit regionalen Varianten von Chi-Wara-Kopfbedeckungen und mit dokumentierten Exemplaren aus dem Süden von Mali anzustellen.
Das Holz zeigt eine überwiegend warme rötlich-braune bis dunkle Braunoberfläche. Helle Bereiche treten entlang der vorspringenden Kanten und geschnitzten Details auf, während die gravierte Dekoration deutlich sichtbar bleibt. Variationen im Oberflächen Ton und lokale Abnutzung sind über das gesamte Stück zu beobachten.
Literatur:
Dominique Zahan, Antilopes du soleil: Arts et rites agraires d'Afrique noire, A. Schendl, Wien, 1980.
Jean-Paul Colleyn, Bamana: The Art of Existence in Mali, Museum for African Art, New York, 2001.
Kate Ezra, A Human Ideal in African Art: Bamana Figurative Sculpture, National Museum of African Art, Smithsonian Institution, Washington, D.C., 1986.
Einige der Informationen und Fotos wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und kunsthistorische Dokumente. Alle Informationen und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
Inv. No. MAZ29086
Der Verkäufer stellt sich vor
Bamana Chi Wara Antelope Kopfschmuck, Mali
Mali, Massigui-Region, Bamana
Holz
Ein großer geschnitzter Holzkopfschmuck in Form eines Antilopenkopfs, der der Bamana-Volksgruppe der Massigui-Region in Mali zugeschrieben wird. Die ursprüngliche Bezeichnung, „Statue Bamana Ciwara, région Massigui, Mali“, liefert die präzisere regionale Zuordnung zu Massigui und weist darauf hin, dass das Werk zur berühmten Bamana-Bildhauerkunst gehört, die allgemein als Chi Wara oder Tyi Wara bekannt ist.
Die Skulptur ist als eine stark vertikal orientierte und hoch abstrahierte Antilope konzipiert, die ein außergewöhnlich verlängertes Horn mit einem offengewebten Körper verbindet, der aus sweeping geschwungenen Elementen aufgebaut ist. Obwohl sie sofort als Antilope erkennbar ist, wurde das Tier in ein sorgfältig ausbalanciertes System geometrischer und linearer Formen verwandelt.
Auf einer rechteckigen offenen Basis erhebt sich der Körper aus mehreren parallelen gebogenen Rippen, die durch regelmäßig verteilte Querverstrebungen verbunden sind. Diese Offenbauweise verleiht der Skulptur eine architektonische Qualität und erzeugt eine rhythmische Abwechslung zwischen massivem Holz und negativem Raum. Die resultierende Silhouette verändert sich je nach Blickwinkel erheblich.
Auf einer Seite des Körpers verläuft eine gezahnte Kontur, gebildet von einer Aneinanderreihung vorspringender dreieckiger Elemente. Diese können als stark stilisierte Hinweis auf die Mähne des Tieres verstanden werden. Die Kombination aus offenen Rippen, transversalen Verbindungen und dem gezahnten äußeren Rand verleiht dem Körper ein nahezu skelettartiges Erscheinungsbild, während das wesentliche Profil des Tieres erhalten bleibt.
Der Kopf befindet sich am oberen Übergang des Körpers zum enormen Horn. Zwei lange, spitze Ohren ragen diagonal auf jeder Seite aus. Anstelle einer naturalistischen Reproduktion wird das Gesicht in eine verlängerte, schmal zulaufende Ebene verwandelt. Ihre Oberfläche trägt fein eingekerbte geometrische Dekoration, einschließlich schraffierter Felder und kleiner kreisförmiger Motive.
Das dominante Merkmal ist das außergewöhnlich lange Horn, das scharf nach hinten gebogen ist. Es erhebt sich dramatisch über dem Körper und macht einen Großteil der Gesamthöhe der Skulptur aus. Zahlreiche eng beieinanderliegende Quernuten umkreisen seine Oberfläche von der Basis bis fast zur Spitze und erzeugen so einen starken visuellen Rhythmus und betonen die swepende Krümmung.
Die Skulptur bewegt sich absichtsvoll weg von anatomischem Naturalismus. Ihr gebogener Offenbaukörper, die gezahnte Mähne, die spitzen Ohren und das monumentale Horn reduzieren das Antilopen-Tier auf eine emblematische Konfiguration aus Kurven, Projektionen und negativen Räumen. Dieses anspruchsvolle Zusammenspiel von Abstraktion und erkennbaren Tiertypen ist charakteristisch für bedeutende Stränge in der Bamana-Chi-Wara-Skulptur.
Chi-Wara-Schmuckkopfbedeckungen stehen in enger Verbindung mit Bamana-Landwirtschaftstraditionen und mit Aufführungen, die den Anbau, Fruchtbarkeit und das Verhältnis zwischen menschlicher Arbeit und dem Land feiern. In der Bamana-Vorstellung ist das Antilopen-Tier mit der Weitergabe landwirtschaftlicher Kenntnisse verbunden und mit Eigenschaften, die von versierten Kultivierern erwartet werden. Während Aufführungen wurden skulpturale Kopfbedeckungen traditionell an Körperschadeln aus Körben befestigt und von Tänzern getragen, häufig in komplementären männlichen und weiblichen Formen.
Die rechteckige offene Struktur am unteren Rand steht im Einklang mit der Vorstellung des Objekts als Kopfschmuck und nicht als eigenständige stehende Skulptur. Sie bildete den Übergang zwischen der geschnitzten Oberstruktur und dem tragenden Körperschmuck aus Korbwaren oder Kostüm, der vom Darsteller getragen wurde.
Chi-Wara-Skulptur umfasst im Bamana-Gebiet beträchtliche regionale Variationen. Einige Traditionen bevorzugen relativ naturalistische Antilopenformen, während andere das Tier in zunehmend abstrakte Kompositionen verwandeln, die von geometrischen Strukturen dominiert werden. Das vorliegende Beispiel gehört zu letzterer Tendenz, wobei geschwungene Linien, offene Räume und wiederkehrende geometrische Elemente seinen skulpturalen Charakter bestimmen.
Die Zuschreibung zur Massigui-Region liefert eine wichtige geografische Verfeinerung und sollte daneben zur weiter gefassten Bamana-Identifikation beibehalten werden. Sie kann dabei helfen, weitere Vergleiche mit regionalen Varianten von Chi-Wara-Kopfbedeckungen und mit dokumentierten Exemplaren aus dem Süden von Mali anzustellen.
Das Holz zeigt eine überwiegend warme rötlich-braune bis dunkle Braunoberfläche. Helle Bereiche treten entlang der vorspringenden Kanten und geschnitzten Details auf, während die gravierte Dekoration deutlich sichtbar bleibt. Variationen im Oberflächen Ton und lokale Abnutzung sind über das gesamte Stück zu beobachten.
Literatur:
Dominique Zahan, Antilopes du soleil: Arts et rites agraires d'Afrique noire, A. Schendl, Wien, 1980.
Jean-Paul Colleyn, Bamana: The Art of Existence in Mali, Museum for African Art, New York, 2001.
Kate Ezra, A Human Ideal in African Art: Bamana Figurative Sculpture, National Museum of African Art, Smithsonian Institution, Washington, D.C., 1986.
Einige der Informationen und Fotos wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und kunsthistorische Dokumente. Alle Informationen und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
Inv. No. MAZ29086
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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- Jaenicke Njoya GmbH
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