Fob-Anhänger für Taschenuhr des 19. Jahrhunderts – Bronze – Skulptur in offener Form mit Putto und - Anhänger - Exklusiv






Über 20 Jahre Erfahrung im Antiquitätenbereich mit Studium der Kunstgeschichte.
10 € | ||
|---|---|---|
9 € | ||
8 € | ||
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 142376 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Bronzene, vergoldete zweiseitig Skulptur eines Fob, mit einer Robin's Egg Blue Glasbasis, ca. 1850–1900 datiert, 17,5 g schwer, doppelseitig detailreiche Darstellung von Cupido auf einer geflügelten Sphinx, Herkunft Frankreich, als exklusiv beschrieben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Nach Stil, konstruktiven Merkmalen und technischen Entscheidungen lässt sich das Objekt der britischen Goldschmiedeherstellung aus der späten Georgiana/Früh-Viktorianischen Epoche zuordnen (Bereich Birmingham oder London), zeitlich zwischen 1820 und 1850 einordnen.
ARCHITEKTUR DER SKULPTURALITÄT UND STRUKTUR IN BEIDSEITIGEM DESIGN:
Der Anhängergriff ist als komplexe, durchbrochene Tages-Skulptur gestaltet, die ein mythologisches Motiv im Neoclassical Revival zeigt, stark beeinflusst vom archäologischen Geschmack, verbreitet durch die Grand Tour: ein geflügelter Putto (Cupido), der beim Spielen der Lyra ergriffen wird, und auf dem Rücken einer majestätischen geflügelten Sphinx sitzt.
Die Besonderheit der Manufaktur liegt in der vollständig beidseitig spiegelbildlichen, runden Struktur: Die gesamte figürliche Komposition ist kein einseitiges Hochrelief oder eine leere Hülle, die auf einer einzigen Seite gedruckt wurde, sondern wird auf beiden Seiten spiegelverkehrt reproduziert. Vorder- und Rückseite bewahren dieselbe plastische Präzision, anatomische Definition der Locken, Gefieder der Flügel und Feinheiten der Details.
S ikonografisch verkörpert das Sujet die klassische Allegorie von Liebe und Kunst (Cupido mit Lyra), die rohe Kraft und das Rätsel (die Sphinx) bezwingen und zähmen.
IDENTITÄTSKARTE DES PROPRIETEN:
Aufgrund des Fehlens eines privaten Wappenstempels und der thematischen Komplexität gehört dieses Stück mit hoher Wahrscheinlichkeit einem Dandy der Oberschicht oder einem jungen, gebildeten Gentleman der Epoche. Da die Herrenmode des 19. Jahrhunderts streng und dunkel wurde, stellte der Watch Fob das einzige wahre Schmuckstück dar, mit dem Status und kulturelles Niveau, abgeleitet von klassischen Studien und Reisen der Grand Tour, zur Schau gestellt wurden.
ANALYSE DER MICRO-INAUSGESCHNITTE UND TECHNISCHE DETAILS:
Das Stück verwendet die Typologie des »faux swivel fob« (gefälschter Drehmechanismus), bei der der Tragestil ursprünglich fest angelegt war, um Stabilität der plastischen beidseitigen Struktur zu gewährleisten. Die Ausführung zeigt sich bei genauem Blick in die Zwischenräume:
* Innenfinish mit Gravur: Die innenliegenden Metallwände, sichtbar durch die Durchbrüche der Skulptur, sind durchgestrichen und feingliedrig mit winziger Punktstippung (stippling) von Hand finisht.
* Guilloché-Gravur: Der Hintergrund, eingefasst von den glänzenden Voluten des unteren Rahmens, zeigt eine dichte geometrische Bearbeitung mit mikrokurvilen parallelen Wellenstufen im Guilloché-Stil, koordiniert mit feinen vertikalen Linien unter dem Bauch des Putto.
Diese mikroskopischen Arbeiten zeugen von einer Elite-Manufaktur, die auf Bestellung gefertigt wurde, um raffinierte Lichtbrechungskontraste zu erzeugen und die glänzenden Volumen plastisch zu betonen.
DER STEIN UND DIE DYNAMISCHE BASCULE- BESONDERHEIT:
Die Basis beherbergt eine dicke Platte aus opaker Glasmasse in der berühmten Farbgebung "Robin's Egg Blue" (Blau des Rotkehlchen-Eies), die noblesse und Raffinesse der viktorianischen Schmuckkunst verkörpert. Unter Beleuchtung sind deutlich die charakteristischen, fließenden konzentrischen Gussspuren (Swirl marks) sichtbar.
Der Stein besitzt eine beabsichtigte glatte geometrische Unterwölbung, die dem Artefakt eine fesselnde Kipp-/Basculationswirkung verleiht, ähnlich einem „Misirizzo“ (Ro-ly-Pol-y/Tumbler). Wird der Anhänger senkrecht auf eine glatte Oberfläche gestellt, schwingt und wackelt er elegant, ohne je zu fallen, perfekt ausbalanciert durch sein Gewicht von 17,5 Gramm.
Diese Dynamik erklärt überzeugend das Fehlen einer wappenmäßigen Gravur auf der Unterseite des Edelsteins: Die Oberfläche wurde absichtlich glatt geschliffen, damit eine reibungslose und reibungsarme Bewegung am Tisch möglich ist und das Material vor frühzeitigen Abnutzungen oder Abplatzungen geschützt bleibt. Eine wunderbare technische Raffinesse der Epoche, gedacht sowohl als Tischkummer-Lounge für den Schreiballtag als auch als aktives Schutzsystem des Steins am Schreibtisch.
* Epoche: XIX. Jahrhundert (ca. 1820–1850).
* Attribution: Britische Goldschmiede-Manufaktur (Birmingham / London).
* Herstellung: Beidseitig beidseitig symmetrische Rund-Skulptur.
* Verarbeitung: Originalvergoldung, Guilloché geometrische Gravuren, Stiche mit Stichel.
* Materialien: Legierung Bronze/ Messing vergoldet, Glasmasse "Robin's Egg Blue".
* Gesamtgewicht: 17,5 Gramm (außergewöhnlich kompakt und dicht für diese Typologie).
* Zustand: Hervorragender Erhaltungszustand. Bewahrt die Originalvergoldung mit konsistenter, sanfter Abnutzung an den Reliefs beider Seiten. In den inneren Zwischenräumen befinden sich natürliche grünliche Verwitterungsablagerungen (Verdigris), ein hervorragender patinierter Beleg historischer Authentizität. Glasklar integriertes Glasmaterial, frei von Abplatzungen oder Filamenten.
Eine Hochkollektion und dokumentierte ästhetische Seltenheit, ideal für Sammler oder zur Umwandlung in ein exklusives Pendant-Statement für antike Ketten und Armreifen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Nach Stil, konstruktiven Merkmalen und technischen Entscheidungen lässt sich das Objekt der britischen Goldschmiedeherstellung aus der späten Georgiana/Früh-Viktorianischen Epoche zuordnen (Bereich Birmingham oder London), zeitlich zwischen 1820 und 1850 einordnen.
ARCHITEKTUR DER SKULPTURALITÄT UND STRUKTUR IN BEIDSEITIGEM DESIGN:
Der Anhängergriff ist als komplexe, durchbrochene Tages-Skulptur gestaltet, die ein mythologisches Motiv im Neoclassical Revival zeigt, stark beeinflusst vom archäologischen Geschmack, verbreitet durch die Grand Tour: ein geflügelter Putto (Cupido), der beim Spielen der Lyra ergriffen wird, und auf dem Rücken einer majestätischen geflügelten Sphinx sitzt.
Die Besonderheit der Manufaktur liegt in der vollständig beidseitig spiegelbildlichen, runden Struktur: Die gesamte figürliche Komposition ist kein einseitiges Hochrelief oder eine leere Hülle, die auf einer einzigen Seite gedruckt wurde, sondern wird auf beiden Seiten spiegelverkehrt reproduziert. Vorder- und Rückseite bewahren dieselbe plastische Präzision, anatomische Definition der Locken, Gefieder der Flügel und Feinheiten der Details.
S ikonografisch verkörpert das Sujet die klassische Allegorie von Liebe und Kunst (Cupido mit Lyra), die rohe Kraft und das Rätsel (die Sphinx) bezwingen und zähmen.
IDENTITÄTSKARTE DES PROPRIETEN:
Aufgrund des Fehlens eines privaten Wappenstempels und der thematischen Komplexität gehört dieses Stück mit hoher Wahrscheinlichkeit einem Dandy der Oberschicht oder einem jungen, gebildeten Gentleman der Epoche. Da die Herrenmode des 19. Jahrhunderts streng und dunkel wurde, stellte der Watch Fob das einzige wahre Schmuckstück dar, mit dem Status und kulturelles Niveau, abgeleitet von klassischen Studien und Reisen der Grand Tour, zur Schau gestellt wurden.
ANALYSE DER MICRO-INAUSGESCHNITTE UND TECHNISCHE DETAILS:
Das Stück verwendet die Typologie des »faux swivel fob« (gefälschter Drehmechanismus), bei der der Tragestil ursprünglich fest angelegt war, um Stabilität der plastischen beidseitigen Struktur zu gewährleisten. Die Ausführung zeigt sich bei genauem Blick in die Zwischenräume:
* Innenfinish mit Gravur: Die innenliegenden Metallwände, sichtbar durch die Durchbrüche der Skulptur, sind durchgestrichen und feingliedrig mit winziger Punktstippung (stippling) von Hand finisht.
* Guilloché-Gravur: Der Hintergrund, eingefasst von den glänzenden Voluten des unteren Rahmens, zeigt eine dichte geometrische Bearbeitung mit mikrokurvilen parallelen Wellenstufen im Guilloché-Stil, koordiniert mit feinen vertikalen Linien unter dem Bauch des Putto.
Diese mikroskopischen Arbeiten zeugen von einer Elite-Manufaktur, die auf Bestellung gefertigt wurde, um raffinierte Lichtbrechungskontraste zu erzeugen und die glänzenden Volumen plastisch zu betonen.
DER STEIN UND DIE DYNAMISCHE BASCULE- BESONDERHEIT:
Die Basis beherbergt eine dicke Platte aus opaker Glasmasse in der berühmten Farbgebung "Robin's Egg Blue" (Blau des Rotkehlchen-Eies), die noblesse und Raffinesse der viktorianischen Schmuckkunst verkörpert. Unter Beleuchtung sind deutlich die charakteristischen, fließenden konzentrischen Gussspuren (Swirl marks) sichtbar.
Der Stein besitzt eine beabsichtigte glatte geometrische Unterwölbung, die dem Artefakt eine fesselnde Kipp-/Basculationswirkung verleiht, ähnlich einem „Misirizzo“ (Ro-ly-Pol-y/Tumbler). Wird der Anhänger senkrecht auf eine glatte Oberfläche gestellt, schwingt und wackelt er elegant, ohne je zu fallen, perfekt ausbalanciert durch sein Gewicht von 17,5 Gramm.
Diese Dynamik erklärt überzeugend das Fehlen einer wappenmäßigen Gravur auf der Unterseite des Edelsteins: Die Oberfläche wurde absichtlich glatt geschliffen, damit eine reibungslose und reibungsarme Bewegung am Tisch möglich ist und das Material vor frühzeitigen Abnutzungen oder Abplatzungen geschützt bleibt. Eine wunderbare technische Raffinesse der Epoche, gedacht sowohl als Tischkummer-Lounge für den Schreiballtag als auch als aktives Schutzsystem des Steins am Schreibtisch.
* Epoche: XIX. Jahrhundert (ca. 1820–1850).
* Attribution: Britische Goldschmiede-Manufaktur (Birmingham / London).
* Herstellung: Beidseitig beidseitig symmetrische Rund-Skulptur.
* Verarbeitung: Originalvergoldung, Guilloché geometrische Gravuren, Stiche mit Stichel.
* Materialien: Legierung Bronze/ Messing vergoldet, Glasmasse "Robin's Egg Blue".
* Gesamtgewicht: 17,5 Gramm (außergewöhnlich kompakt und dicht für diese Typologie).
* Zustand: Hervorragender Erhaltungszustand. Bewahrt die Originalvergoldung mit konsistenter, sanfter Abnutzung an den Reliefs beider Seiten. In den inneren Zwischenräumen befinden sich natürliche grünliche Verwitterungsablagerungen (Verdigris), ein hervorragender patinierter Beleg historischer Authentizität. Glasklar integriertes Glasmaterial, frei von Abplatzungen oder Filamenten.
Eine Hochkollektion und dokumentierte ästhetische Seltenheit, ideal für Sammler oder zur Umwandlung in ein exklusives Pendant-Statement für antike Ketten und Armreifen.
