Mittelalter, Epoche der Kreuzritter Bronze Seltenes mittelalterliches Bronze-Fede-Ring mit gefalteten Händen — Symbol der Treue und - 21 mm (Ohne mindestpreis)

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Ruth Garrido Vila
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Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.

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Seltenes mittelalterliches Bronze-Fede-Ring mit zentralem Federe-Hand-Motiv, Datierung 11. bis 13. Jahrhundert, Innen-Ø ca. 21 mm, Gewicht 1,63 g, Zustand Sehr gut + mit grünbrauner Patina aus byzantinisch-kreuzzüglerischem Kontext.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Eine markante mittelalterliche Bronze-Fingerstange, die zwei zusammengehaltene Hände zeigt und zur langen Tradition der sogenannten Fede-Ringe gehört – Schmuck, bei dem geschlungene Hände Treue, Vertrauen, Einheit und Engagement darstellen konnten.

Der Ring stammt ungefähr aus dem 11.–13. Jahrhundert und gehört zum weiter gefassten historischen Umfeld Byzanz’ und der Kreuzzugsära.

Durchmesser innen ca. 21 mm, Gewicht 1,63 g.

Das eindrucksvollste Merkmal ist das bemerkenswert erkennbare Zentralbild: Trotz jahrhundertelanger Alterung und archäologischer Oberflächenveränderung bleiben die beiden Hände und ihre verbundenen Finger deutlich sichtbar.

Zwei Hände, vor Jahrhunderten verbunden

Im Zentrum des Rings befindet sich eine skulpturale Darstellung eines Händedrucks.

Zwei Hände nähern sich aus entgegengesetzten Richtungen und treffen in der Mitte aufeinander. Die verlängerten Finger bleiben sichtbar, während quer verlaufende gemalte Linien auf beiden Seiten stilisierte Ärmelbündchen ähneln.

Dies ist somit nicht nur ein abstraktes geometrisches Muster, sondern eine bewusst dargestellte menschliche Geste.

Dieses kleine Detail verleiht dem Ring eine außergewöhnlich intime Ausstrahlung.

Mani in Fede — Hände der Treue

Das Motiv der gefalteten Hände hat eine uralte Geschichte.

Innerhalb der europäischen Schmuckkunst wurden Ringe mit diesem Bildsprache als Fede-Ringe bekannt, abgeleitet von dem Ausdruck mani in fede — „Hände im Glauben“ oder „Hände im Vertrauen.“

Verbundene Hände konnten Ideen von Treue, Übereinkunft, Freundschaft, Union oder gegenseitigem Engagement kommunizieren. In der späteren europäischen Tradition wurde das Motiv besonders mit Verlobungs- und Eheringen verbunden.

Ohne nachweisbaren archäologischen Kontext wäre es jedoch spekulativ, dieses Exemplar eindeutig als Trauring oder Verlobungsring zu bezeichnen.

Es ist eher angemessen, den Händedruck als mittelalterliches Symbol einer Bindung oder Verpflichtung zwischen Menschen zu verstehen.

Zwischen Byzanz und der Kreuzzugwelt

Die 11. bis 13. Jahrhunderte waren eine außergewöhnliche Zeit des Austauschs zwischen Ost und West.

Byzantinische Territorien, Kreuzfahrerstaaten, mediterrane Handelszentren und Pilgerwege bildeten vernetzte Welten, durch die Menschen, Objekte und künstlerische Ideen wanderten.

Kleine Schmuckstücke persönlicher Natur bieten eine besonders intime Verbindung zu dieser Epoche.

Im Gegensatz zu monumentaler Architektur oder zeremoniellen Objekten gehörte ein Ring einem Individuum. Er wurde direkt am Körper getragen, und seine Bildsprache konnte eine tief persönliche Bedeutung besitzen.

Ein Symbol, das man jeden Tag sah

Die Konstruktion ist einfach und funktional.

Ein relativ schmales Band weitet sich zum zentralen figuralen Bild. Aufwärts gerichtete Querlinien auf beiden Seiten trennen die gefalteten Hände optisch vom Ringband und betonen das zentrale Bild.

Die Aufmerksamkeit des Betrachters wird unmittelbar auf den Handschlag gelenkt.

Der ursprüngliche Besitzer mag jedes Mal, wenn er auf seine Hand blickte, dasselbe kleine Symbol gesehen haben.

Ob es an einen Ehepartner, geliebte Person, Freund oder eine andere persönliche Bindung erinnerte, lässt sich heute nicht mehr feststellen.

Zustand

Bronze bewahrt eine reiche natürliche archäologische Patina mit Grüntönen, Dunkelbraun und erdigen Farbtönen.

Mineralablagerungen, lokale Abnutzung und charakteristische Spuren bedeutenden Alters bleiben sichtbar.

Wichtig ist, dass die Hauptdarstellung erstaunlich gut erhalten bleibt – so kleine Objekte wie dieses: Die Hände, einzelne Finger und seitliche dekorative Elemente bleiben klar lesbar.

Details

Kultur: Byzantinisch / Mittelalterliches Europa
Historischer Kontext: Kreuzzugsära
Datierung: 11.–13. Jahrhundert
Objekt: Fede-Ring / Handausschnitt-Ring
Material: Bronze
Innendurchmesser: ca. 21 mm
Gewicht: 1,63 g
Dekoration: Zwei Hände im Haltegriff verbunden
Symbolik: Treue, Vertrauen, Einheit und Engagement
Zustand: Authentischer antiker Zustand mit natürlicher grün-brauner Patina, Mineralablagerungen und altersbedingter Abnutzung. Das zentrale Motiv der gefalteten Hände ist deutlich erhalten.

Provenienz:
Erworben auf dem europäischen Antiquitätenmarkt.
Aus einer privaten Sammlung.

Versand:
Nur EU.

Ein Handschlag, der die Jahrhunderte überdauerte

Vielleicht der bemerkenswerteste Aspekt dieses Rings ist, wie sofort verständlich sein Bild bleibt.

Fast tausend Jahre sind vergangen. Sprachen, Königreiche und Kulturen haben sich verändert, doch die Geste erfordert keine Übersetzung.

Zwei Hände sind miteinander verbunden.

Für den mittelalterlichen Besitzer mögen sie Treue, Vertrauen, Einheit oder ein Versprechen an eine andere Person dargestellt haben.

Der Name der Person ist verschwunden.

Das Versprechen ist vergessen.

Aber die Hände bleiben verbunden.

Ein seltener mittelalterlicher Fede-Ring aus der Byzanz- und Kreuzzugswelt – ein intimes persönliches Objekt, das eines der menschlichsten und dauerhaftesten Motive der mittelalterlichen Schmuckkunst trägt.

Eine markante mittelalterliche Bronze-Fingerstange, die zwei zusammengehaltene Hände zeigt und zur langen Tradition der sogenannten Fede-Ringe gehört – Schmuck, bei dem geschlungene Hände Treue, Vertrauen, Einheit und Engagement darstellen konnten.

Der Ring stammt ungefähr aus dem 11.–13. Jahrhundert und gehört zum weiter gefassten historischen Umfeld Byzanz’ und der Kreuzzugsära.

Durchmesser innen ca. 21 mm, Gewicht 1,63 g.

Das eindrucksvollste Merkmal ist das bemerkenswert erkennbare Zentralbild: Trotz jahrhundertelanger Alterung und archäologischer Oberflächenveränderung bleiben die beiden Hände und ihre verbundenen Finger deutlich sichtbar.

Zwei Hände, vor Jahrhunderten verbunden

Im Zentrum des Rings befindet sich eine skulpturale Darstellung eines Händedrucks.

Zwei Hände nähern sich aus entgegengesetzten Richtungen und treffen in der Mitte aufeinander. Die verlängerten Finger bleiben sichtbar, während quer verlaufende gemalte Linien auf beiden Seiten stilisierte Ärmelbündchen ähneln.

Dies ist somit nicht nur ein abstraktes geometrisches Muster, sondern eine bewusst dargestellte menschliche Geste.

Dieses kleine Detail verleiht dem Ring eine außergewöhnlich intime Ausstrahlung.

Mani in Fede — Hände der Treue

Das Motiv der gefalteten Hände hat eine uralte Geschichte.

Innerhalb der europäischen Schmuckkunst wurden Ringe mit diesem Bildsprache als Fede-Ringe bekannt, abgeleitet von dem Ausdruck mani in fede — „Hände im Glauben“ oder „Hände im Vertrauen.“

Verbundene Hände konnten Ideen von Treue, Übereinkunft, Freundschaft, Union oder gegenseitigem Engagement kommunizieren. In der späteren europäischen Tradition wurde das Motiv besonders mit Verlobungs- und Eheringen verbunden.

Ohne nachweisbaren archäologischen Kontext wäre es jedoch spekulativ, dieses Exemplar eindeutig als Trauring oder Verlobungsring zu bezeichnen.

Es ist eher angemessen, den Händedruck als mittelalterliches Symbol einer Bindung oder Verpflichtung zwischen Menschen zu verstehen.

Zwischen Byzanz und der Kreuzzugwelt

Die 11. bis 13. Jahrhunderte waren eine außergewöhnliche Zeit des Austauschs zwischen Ost und West.

Byzantinische Territorien, Kreuzfahrerstaaten, mediterrane Handelszentren und Pilgerwege bildeten vernetzte Welten, durch die Menschen, Objekte und künstlerische Ideen wanderten.

Kleine Schmuckstücke persönlicher Natur bieten eine besonders intime Verbindung zu dieser Epoche.

Im Gegensatz zu monumentaler Architektur oder zeremoniellen Objekten gehörte ein Ring einem Individuum. Er wurde direkt am Körper getragen, und seine Bildsprache konnte eine tief persönliche Bedeutung besitzen.

Ein Symbol, das man jeden Tag sah

Die Konstruktion ist einfach und funktional.

Ein relativ schmales Band weitet sich zum zentralen figuralen Bild. Aufwärts gerichtete Querlinien auf beiden Seiten trennen die gefalteten Hände optisch vom Ringband und betonen das zentrale Bild.

Die Aufmerksamkeit des Betrachters wird unmittelbar auf den Handschlag gelenkt.

Der ursprüngliche Besitzer mag jedes Mal, wenn er auf seine Hand blickte, dasselbe kleine Symbol gesehen haben.

Ob es an einen Ehepartner, geliebte Person, Freund oder eine andere persönliche Bindung erinnerte, lässt sich heute nicht mehr feststellen.

Zustand

Bronze bewahrt eine reiche natürliche archäologische Patina mit Grüntönen, Dunkelbraun und erdigen Farbtönen.

Mineralablagerungen, lokale Abnutzung und charakteristische Spuren bedeutenden Alters bleiben sichtbar.

Wichtig ist, dass die Hauptdarstellung erstaunlich gut erhalten bleibt – so kleine Objekte wie dieses: Die Hände, einzelne Finger und seitliche dekorative Elemente bleiben klar lesbar.

Details

Kultur: Byzantinisch / Mittelalterliches Europa
Historischer Kontext: Kreuzzugsära
Datierung: 11.–13. Jahrhundert
Objekt: Fede-Ring / Handausschnitt-Ring
Material: Bronze
Innendurchmesser: ca. 21 mm
Gewicht: 1,63 g
Dekoration: Zwei Hände im Haltegriff verbunden
Symbolik: Treue, Vertrauen, Einheit und Engagement
Zustand: Authentischer antiker Zustand mit natürlicher grün-brauner Patina, Mineralablagerungen und altersbedingter Abnutzung. Das zentrale Motiv der gefalteten Hände ist deutlich erhalten.

Provenienz:
Erworben auf dem europäischen Antiquitätenmarkt.
Aus einer privaten Sammlung.

Versand:
Nur EU.

Ein Handschlag, der die Jahrhunderte überdauerte

Vielleicht der bemerkenswerteste Aspekt dieses Rings ist, wie sofort verständlich sein Bild bleibt.

Fast tausend Jahre sind vergangen. Sprachen, Königreiche und Kulturen haben sich verändert, doch die Geste erfordert keine Übersetzung.

Zwei Hände sind miteinander verbunden.

Für den mittelalterlichen Besitzer mögen sie Treue, Vertrauen, Einheit oder ein Versprechen an eine andere Person dargestellt haben.

Der Name der Person ist verschwunden.

Das Versprechen ist vergessen.

Aber die Hände bleiben verbunden.

Ein seltener mittelalterlicher Fede-Ring aus der Byzanz- und Kreuzzugswelt – ein intimes persönliches Objekt, das eines der menschlichsten und dauerhaftesten Motive der mittelalterlichen Schmuckkunst trägt.

Details

Kultur
Mittelalter, Epoche der Kreuzritter
Jahrhundert/ Zeitraum
11th–13th Century
Name of object
Rare Medieval Bronze “Clasped Hands” Fede Ring — Symbol of Fidelity and Union, Byzantine / Crusader
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
2024
Material
Bronze
Erwerbsland
Deutschland
Zustand
Sehr gut +
Vorbesitzer erworben von
Privatsammlung
Height
21 mm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1996
Vorbesitzer – Erwerbsland
Deutschland
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Ja
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
9
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Privat

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