Levant Terracotta Levantinische Terracotta-Statuette eines Opferträgers mit einem Opfertier - 10 cm






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Levantinische Terrakotta-Statuette eines Offering Bearer mit Opfer Tier, 10 cm hoch, ca. 1900–1600 v. Chr., Terracotta, Original/offiziell, in farem Zustand, 2025 aus Deutschland aus einer Privatsammlung erworben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ungewöhnliche Terrakotta-Statuette, die einen knieenden oder sitzenden Mann darstellt, der als Opferträger eine kleine Tierschlange hält, vermutlich ein junges Ziegenjunges oder Kalb, eng an seine Brust gedrückt.
Typologisch gehört die Figur zur levantinischen bzw. der sogenannten syro-hittitischen Tradition der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr.
Ein besonders enger Vergleich ist in der Sammlung der CB Gallery bekannt, wo eine verwandte Terrakotta-Statuette, die einen Opferträger mit einem Tier darstellt, als syro-hittitisch katalogisiert und auf die erste Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. datiert ist.
Der menschliche Körper ist stark stilisiert. Die Figur ruht auf dem gebeugten Hinterbein bzw. einem breiten, kompakten Unterkörper, während das andere Bein auffallend nach vorn ausgesteckt wird.
Kopf und Gesichtszüge
Besonders kennzeichnend ist der übergroße Kopf, mit einer stark protrudierenden spitzen Nase und einem verlängerten, markanten Kinn bzw. Bart.
Die Augen werden durch große, tief durchbohrte runde Öffnungen dargestellt. Ebenfalls auffällig sind die tief in die Kopfseiten gesetzten Öffnungen für die Ohren.
Der Mann trägt eine flache, runde Kopfbedeckung mit deutlich modelliertem Rand. Der Saum ist mit einer regelmäßigen Abfolge kleiner Einstiche oder Kerben verziert.
Die Kombination aus prominenter Nase, verlängertem Kinn, tief durchbohrten Augen und Ohren sowie die charakteristische kreisrunde Kopfbedeckung entspricht eng dem verwandten Exemplar, das von CB Gallery veröffentlicht wurde. Es wurde angedeutet, dass solche tiefen Öffnungen ursprünglich Einlagen oder dekorative Elemente aufnehmen könnten.
Der Opferträger und das Tier
Der Mann umarmt ein kleines Tier mit beiden Armen, hält es eng an seine Brust und Schulter.
Der Kopf des Tieres befindet sich neben der Schulter bzw. Wange des Trägers. Es besitzt eine verlängerte Schnauze und deutlich aufgerichtete Ohren.
Der Körper des Tieres ist mit zahlreichen Einstichen und kleinen Vertiefungen verziert. Weitere eingeschnittene und punktierte Details betonen anatomische oder dekorative Merkmale.
Auf der Grundlage eng verwandter Beispiele kann das Tier plausibel als Opfertier interpretiert werden, wahrscheinlich ein junges Ziegenböckchen oder Kid.
Ikonografie
Die Figur kann als Opferträger oder Verehrer interpretiert werden, der ein Opfertier mit sich führt.
Das Tier ist nicht lediglich neben der menschlichen Figur positioniert, sondern wird mit beiden Armen eng am Körper festgehalten, was eine kompakte und einheitliche skulpturale Komposition ergibt.
Terrakotta-Figuren dieser allgemeinen Typologie werden mit der levantinischen bzw. der sogenannten syro-hittitischen Opfervorstellung des zweiten Jahrtausends v. Chr. in Zusammenhang gebracht.
Die genaue Gottheit, der Heiligtum- oder kultische Zusammenhang, der mit dieser particularen Figur verbunden ist, kann aus dem Objekt alone jedoch nicht bestimmt werden.
Herstellung und Oberfläche
Die Statuette besteht aus hellbeiger bis ockerbrauner gebrannter Terrakotta und wurde von Hand modelliert.
Details wurden durch Einschnitt, Durchstich und tiefer Bohrung betont. Besonders sorgfältig wiedergegeben sind der dekorierte Rand des Kopfschmucks, die großen Augen- und Ohrenöffnungen sowie die strukturierte Oberfläche des Tieres.
Die Rückseite ist deutlich einfacher gearbeitet als die Vorderseite und die Seiten. Die Rückwand des Körpers und die hintere Kopfform sind nur grob modelliert.
Zustand
Alterbedingter Erhaltungszustand mit Oberflächenabnutzung, Erd- und Mineralablagerungen, kleinere Absplitterungen und Bereiche von Verfärbungen.
Die wichtigsten ikonografischen Merkmale bleiben gut erhalten: die charakteristische Kopfform des Opferträgers mit markanter Nase und tief durchbohrten Augen und Ohren, der verzierte Kopfschmuck, die ungewöhnliche sitzende Haltung und das in beiden Armen gehaltene Tier.
provenance
Früher in der Madeleine & Erich Dammann Sammlung, Deutschland.
Erworben während der ausgedehnten Reisen der Sammler zwischen 1950 und 1970. Die Sammlung ist in Deutschland bis 1970 durch historische Fotografien des Familienwohnsitzes dokumentiert und befand sich danach kontinuierlich im Familienbesitz.
Die Objekte wurden privat während der Reisen der Sammler angekauft. Wie es üblich war bei Privatkäufen auf lokalen Märkten in den 1950er und 1960er Jahren, wurden Kaufbelege oder Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch verlangt.
Historische Fotografien und biografische Dokumentationen zur Dammann-Sammlung stehen zur Verfügung und unterstützen die langjährige Provenienz der Sammlung.
Ungewöhnliche Terrakotta-Statuette, die einen knieenden oder sitzenden Mann darstellt, der als Opferträger eine kleine Tierschlange hält, vermutlich ein junges Ziegenjunges oder Kalb, eng an seine Brust gedrückt.
Typologisch gehört die Figur zur levantinischen bzw. der sogenannten syro-hittitischen Tradition der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr.
Ein besonders enger Vergleich ist in der Sammlung der CB Gallery bekannt, wo eine verwandte Terrakotta-Statuette, die einen Opferträger mit einem Tier darstellt, als syro-hittitisch katalogisiert und auf die erste Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. datiert ist.
Der menschliche Körper ist stark stilisiert. Die Figur ruht auf dem gebeugten Hinterbein bzw. einem breiten, kompakten Unterkörper, während das andere Bein auffallend nach vorn ausgesteckt wird.
Kopf und Gesichtszüge
Besonders kennzeichnend ist der übergroße Kopf, mit einer stark protrudierenden spitzen Nase und einem verlängerten, markanten Kinn bzw. Bart.
Die Augen werden durch große, tief durchbohrte runde Öffnungen dargestellt. Ebenfalls auffällig sind die tief in die Kopfseiten gesetzten Öffnungen für die Ohren.
Der Mann trägt eine flache, runde Kopfbedeckung mit deutlich modelliertem Rand. Der Saum ist mit einer regelmäßigen Abfolge kleiner Einstiche oder Kerben verziert.
Die Kombination aus prominenter Nase, verlängertem Kinn, tief durchbohrten Augen und Ohren sowie die charakteristische kreisrunde Kopfbedeckung entspricht eng dem verwandten Exemplar, das von CB Gallery veröffentlicht wurde. Es wurde angedeutet, dass solche tiefen Öffnungen ursprünglich Einlagen oder dekorative Elemente aufnehmen könnten.
Der Opferträger und das Tier
Der Mann umarmt ein kleines Tier mit beiden Armen, hält es eng an seine Brust und Schulter.
Der Kopf des Tieres befindet sich neben der Schulter bzw. Wange des Trägers. Es besitzt eine verlängerte Schnauze und deutlich aufgerichtete Ohren.
Der Körper des Tieres ist mit zahlreichen Einstichen und kleinen Vertiefungen verziert. Weitere eingeschnittene und punktierte Details betonen anatomische oder dekorative Merkmale.
Auf der Grundlage eng verwandter Beispiele kann das Tier plausibel als Opfertier interpretiert werden, wahrscheinlich ein junges Ziegenböckchen oder Kid.
Ikonografie
Die Figur kann als Opferträger oder Verehrer interpretiert werden, der ein Opfertier mit sich führt.
Das Tier ist nicht lediglich neben der menschlichen Figur positioniert, sondern wird mit beiden Armen eng am Körper festgehalten, was eine kompakte und einheitliche skulpturale Komposition ergibt.
Terrakotta-Figuren dieser allgemeinen Typologie werden mit der levantinischen bzw. der sogenannten syro-hittitischen Opfervorstellung des zweiten Jahrtausends v. Chr. in Zusammenhang gebracht.
Die genaue Gottheit, der Heiligtum- oder kultische Zusammenhang, der mit dieser particularen Figur verbunden ist, kann aus dem Objekt alone jedoch nicht bestimmt werden.
Herstellung und Oberfläche
Die Statuette besteht aus hellbeiger bis ockerbrauner gebrannter Terrakotta und wurde von Hand modelliert.
Details wurden durch Einschnitt, Durchstich und tiefer Bohrung betont. Besonders sorgfältig wiedergegeben sind der dekorierte Rand des Kopfschmucks, die großen Augen- und Ohrenöffnungen sowie die strukturierte Oberfläche des Tieres.
Die Rückseite ist deutlich einfacher gearbeitet als die Vorderseite und die Seiten. Die Rückwand des Körpers und die hintere Kopfform sind nur grob modelliert.
Zustand
Alterbedingter Erhaltungszustand mit Oberflächenabnutzung, Erd- und Mineralablagerungen, kleinere Absplitterungen und Bereiche von Verfärbungen.
Die wichtigsten ikonografischen Merkmale bleiben gut erhalten: die charakteristische Kopfform des Opferträgers mit markanter Nase und tief durchbohrten Augen und Ohren, der verzierte Kopfschmuck, die ungewöhnliche sitzende Haltung und das in beiden Armen gehaltene Tier.
provenance
Früher in der Madeleine & Erich Dammann Sammlung, Deutschland.
Erworben während der ausgedehnten Reisen der Sammler zwischen 1950 und 1970. Die Sammlung ist in Deutschland bis 1970 durch historische Fotografien des Familienwohnsitzes dokumentiert und befand sich danach kontinuierlich im Familienbesitz.
Die Objekte wurden privat während der Reisen der Sammler angekauft. Wie es üblich war bei Privatkäufen auf lokalen Märkten in den 1950er und 1960er Jahren, wurden Kaufbelege oder Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch verlangt.
Historische Fotografien und biografische Dokumentationen zur Dammann-Sammlung stehen zur Verfügung und unterstützen die langjährige Provenienz der Sammlung.
Details
Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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Bieter müssen sich bewusst sein, dass es in einigen Länder nicht erlaubt ist, Objekte von gefährdeten und anderweitig geschützten Arten zu importieren, auch wenn eine Herkunftsbescheinigung vorliegt. Durch Ihr Gebot bestätigen Sie, dass Sie sich mit den Zollgesetzen und Vorschriften des eigenen Landes vertraut gemacht haben.
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