Kuniyoshi · Ōmi hakkei, die 1833er Shunga-Serie, verbunden mit Courbets L'Origine du monde · Blatt - Japan - Edo-Zeit (1600-1868)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
** Die Serie, die Gustave Courbets L'Origine du monde (1866, Musée d'Orsay) inspiriert hat **
Künstler: Utagawa Kuniyoshi 歌川国芳 (1797–1861), unsigniert, wie üblich bei Shunga
Serie: Ōmi hakkei 遇見八景 ("Eight Views of Lovers' Meetings"), auch geschrieben 逢見八景
Blatt: Nr. 2 (其二, im Fächerinset markiert)
Datum: 1833 (Tenpō 4)
Literaturhinweis: Shirakura Yoshihiko, Japanese Shunga of Kuniyoshi (Heibonsha, 2012), S. 82
Technik: Holzschnitt (mokuhanga), nishiki-e
Format: Ōban yoko-e, ca. 25 × 36 cm, mit zentraler Falte
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Papier & Zustand
Gute Farben und ein guter Abdruck. Es gibt Verschmutzungen im Zentrum und an den Rändern. Eine fachgerechte Reinigung kann die Komposition verbessern. Das Blatt hat eine mittlere Falte, was bei allen bekannten Druckzuständen dieser Serie vorkommt. Der Druck trägt eine Album-Rückseite. Insgesamt fairer Zustand. Bitte die Abbildungen sorgfältig prüfen!
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Die Szene
Die Acht Ansichten von Ōmi, acht berühmte Orte rund um den Biwa-See, war eines der beliebtesten Themen in Drucke der Edo-Zeit. Es geht zurück auf eine Gedichtsammlung, geschrieben 1500 von Prinz Konoe Masaie und seinem Sohn Naomichi, die wiederum von chinesischer Landschaftsmalerei inspiriert waren. Kuniyoshis Titel bewahrt den Klang des klassischen Themas, verändert jedoch die Figuren. 遇見 bedeutet "Begegnen und Sehen", so werden die berühmten Landschaften zu acht Treffen von Liebenden. Jedes Blatt trägt eine fächerförmige Einlage-Landschaft, gedruckt in Blau (aizuri-e).
Die blauen Einlagen waren im Erscheinungsjahr der Serie modernster Trend. Preußischblau, der erste synthetische Farbstoff, der in Japan verwendet wurde, wurde ab 1829 importiert. Es war günstiger als Indigo und lichtfester, und die darauf folgenden blau gedruckten aizuri-e sind als Revolution der Landschaftsdrucke beschrieben worden. 1833 arbeitten Hiroshige an seiner eigenen Landschaftssammlung der Acht Ansichten. Kuniyoshis Shunga-Parodie erschien im selben Jahr.
Die Serie ist vor allem bekannt durch ihren Platz in der europäischen Kunstgeschichte. Gustave Courbets L'Origine du monde (1866, Musée d'Orsay) soll von Kuniyoshis Ōmi hakkei inspiriert worden sein. Die Gelehrte Yukiko Oki argumentiert, dass Courbet sehr wahrscheinlich Blätter von Kuniyoshi gesehen hat, als er 1866 die Nahaufnahme der Malerei wählte.
Ōmi hakkei gehört zu Kuniyoshis frühen Shunga-Projekten, die zu Beginn der Tenpō-Ära entstanden. Damals produzierte er auch die Kriegerdrucke, die ihn berühmt gemacht hatten. Kuniyoshi veröffentlichte seine erotischen Arbeiten üblicherweise unsigniert oder unter spielerischen Pseudonymen wie "glücklicher Hüter weißer Katzen". Drucke dieser Serie sind sehr selten und erzielen in Japan oft Hammerpreise von ca. 150.000 YEN pro Blatt.
Der Verkäufer stellt sich vor
** Die Serie, die Gustave Courbets L'Origine du monde (1866, Musée d'Orsay) inspiriert hat **
Künstler: Utagawa Kuniyoshi 歌川国芳 (1797–1861), unsigniert, wie üblich bei Shunga
Serie: Ōmi hakkei 遇見八景 ("Eight Views of Lovers' Meetings"), auch geschrieben 逢見八景
Blatt: Nr. 2 (其二, im Fächerinset markiert)
Datum: 1833 (Tenpō 4)
Literaturhinweis: Shirakura Yoshihiko, Japanese Shunga of Kuniyoshi (Heibonsha, 2012), S. 82
Technik: Holzschnitt (mokuhanga), nishiki-e
Format: Ōban yoko-e, ca. 25 × 36 cm, mit zentraler Falte
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Papier & Zustand
Gute Farben und ein guter Abdruck. Es gibt Verschmutzungen im Zentrum und an den Rändern. Eine fachgerechte Reinigung kann die Komposition verbessern. Das Blatt hat eine mittlere Falte, was bei allen bekannten Druckzuständen dieser Serie vorkommt. Der Druck trägt eine Album-Rückseite. Insgesamt fairer Zustand. Bitte die Abbildungen sorgfältig prüfen!
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Die Szene
Die Acht Ansichten von Ōmi, acht berühmte Orte rund um den Biwa-See, war eines der beliebtesten Themen in Drucke der Edo-Zeit. Es geht zurück auf eine Gedichtsammlung, geschrieben 1500 von Prinz Konoe Masaie und seinem Sohn Naomichi, die wiederum von chinesischer Landschaftsmalerei inspiriert waren. Kuniyoshis Titel bewahrt den Klang des klassischen Themas, verändert jedoch die Figuren. 遇見 bedeutet "Begegnen und Sehen", so werden die berühmten Landschaften zu acht Treffen von Liebenden. Jedes Blatt trägt eine fächerförmige Einlage-Landschaft, gedruckt in Blau (aizuri-e).
Die blauen Einlagen waren im Erscheinungsjahr der Serie modernster Trend. Preußischblau, der erste synthetische Farbstoff, der in Japan verwendet wurde, wurde ab 1829 importiert. Es war günstiger als Indigo und lichtfester, und die darauf folgenden blau gedruckten aizuri-e sind als Revolution der Landschaftsdrucke beschrieben worden. 1833 arbeitten Hiroshige an seiner eigenen Landschaftssammlung der Acht Ansichten. Kuniyoshis Shunga-Parodie erschien im selben Jahr.
Die Serie ist vor allem bekannt durch ihren Platz in der europäischen Kunstgeschichte. Gustave Courbets L'Origine du monde (1866, Musée d'Orsay) soll von Kuniyoshis Ōmi hakkei inspiriert worden sein. Die Gelehrte Yukiko Oki argumentiert, dass Courbet sehr wahrscheinlich Blätter von Kuniyoshi gesehen hat, als er 1866 die Nahaufnahme der Malerei wählte.
Ōmi hakkei gehört zu Kuniyoshis frühen Shunga-Projekten, die zu Beginn der Tenpō-Ära entstanden. Damals produzierte er auch die Kriegerdrucke, die ihn berühmt gemacht hatten. Kuniyoshi veröffentlichte seine erotischen Arbeiten üblicherweise unsigniert oder unter spielerischen Pseudonymen wie "glücklicher Hüter weißer Katzen". Drucke dieser Serie sind sehr selten und erzielen in Japan oft Hammerpreise von ca. 150.000 YEN pro Blatt.
