GEBRÜDER HEE 90 - Champagnerkühler - Zinn, Versilbert





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
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GEBRÜDER HEPP, PFORZHEIM – GROSSER STAND-SEKTKÜHLER AUS DEM KEMPINSKI-UMFELD, BERLIN
Großer und repräsentativer Stand-Sekt- bzw. Champagnerkühler aus historischem Hotelsilber, gefertigt von Gebrüder HEPP, Pforzheim.
Der imposante Kühler besitzt eine Höhe von ca. 60 cm, einen Fußdurchmesser von ca. 28 cm und ein Gewicht von ca. 3,0 kg. Der pokalförmige Korpus steht auf einem breiten, konisch ausgebildeten Standfuß und verfügt über seitliche Haltevorrichtungen sowie einen übergreifenden Henkel.
Auf der Unterseite befindet sich die originale Herstellermarke:
„GEBRÜDER HEPP 90 – PFORZHEIM“
Bei „Gebrüder HEPP 90“ handelt es sich um das von HEPP entwickelte historische Hotelsilber, also versilbertes Metall mit einer Feinsilberauflage. HEPP bezeichnet dieses Verfahren selbst als seine historische Erfindung des Hotelsilbers. (HEPP)
Besonders hervorzuheben ist die auf dem Kühler angebrachte historische Kempinski-Weintraubenmarke, die dem sogenannten „Hitlertrauben“-Signet zugeordnet wird. Dieses Signet wurde nach der zwangsweisen „Arisierung“ des Unternehmens M. Kempinski & Co. im Jahr 1937 verwendet. Das historische Kempinski-Restaurant am Kurfürstendamm 27 bestand seit 1928. (Berlingeschichte)
Nach Angaben des Einlieferers stammt der Kühler aus dem Kempinski-Betrieb am Kurfürstendamm in Berlin. Die Provenienz wird aufgrund der vorhandenen historischen Kempinski-Marke zugeschrieben; eine separate schriftliche Inventar- oder Herkunftsbestätigung liegt nicht vor.
Die Verwendung von HEPP-Hotelsilber in Kempinski-Betrieben ist historisch dokumentiert. Das Jüdische Museum Berlin besitzt beispielsweise einen versilberten HEPP-Löffel mit der Inschrift „Vaterland Kempinski“, datiert 1928–1937. (Jüdisches Museum Berlin)
DATIERUNG: vermutlich 1930er Jahre
HERSTELLER: Gebrüder HEPP, Pforzheim
MATERIAL: Metall, versilbert / Hotelsilber
PUNZE: „GEBRÜDER HEPP 90 – PFORZHEIM“
HÖHE: ca. 60 cm
FUSSDURCHMESSER: ca. 28 cm
GEWICHT: ca. 3,0 kg
PROVENIENZ: nach Angaben des Einlieferers Kempinski, Berlin-Kurfürstendamm; Zuschreibung anhand der historischen Kempinski-Marke
ZUSTAND: Alters- und gebrauchsbedingte Spuren, Bereibungen und kleinere Unregelmäßigkeiten der Versilberung sowie entsprechende Gebrauchsspuren. Der Gesamtzustand ist den Fotografien zu entnehmen.
LITERATUR / VERGLEICHSOBJEKTE:
HEPP-Standsektkühler mit Punze „GEBRÜDER HEPP Pforzheim 90“ sind in vergleichbarer Ausführung dokumentiert. Ein 47,5 cm hohes Exemplar mit 3,3 kg wurde beispielsweise für 250 € angeboten. (Tafelblicke)
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GEBRÜDER HEPP, PFORZHEIM – GROSSER STAND-SEKTKÜHLER AUS DEM KEMPINSKI-UMFELD, BERLIN
Großer und repräsentativer Stand-Sekt- bzw. Champagnerkühler aus historischem Hotelsilber, gefertigt von Gebrüder HEPP, Pforzheim.
Der imposante Kühler besitzt eine Höhe von ca. 60 cm, einen Fußdurchmesser von ca. 28 cm und ein Gewicht von ca. 3,0 kg. Der pokalförmige Korpus steht auf einem breiten, konisch ausgebildeten Standfuß und verfügt über seitliche Haltevorrichtungen sowie einen übergreifenden Henkel.
Auf der Unterseite befindet sich die originale Herstellermarke:
„GEBRÜDER HEPP 90 – PFORZHEIM“
Bei „Gebrüder HEPP 90“ handelt es sich um das von HEPP entwickelte historische Hotelsilber, also versilbertes Metall mit einer Feinsilberauflage. HEPP bezeichnet dieses Verfahren selbst als seine historische Erfindung des Hotelsilbers. (HEPP)
Besonders hervorzuheben ist die auf dem Kühler angebrachte historische Kempinski-Weintraubenmarke, die dem sogenannten „Hitlertrauben“-Signet zugeordnet wird. Dieses Signet wurde nach der zwangsweisen „Arisierung“ des Unternehmens M. Kempinski & Co. im Jahr 1937 verwendet. Das historische Kempinski-Restaurant am Kurfürstendamm 27 bestand seit 1928. (Berlingeschichte)
Nach Angaben des Einlieferers stammt der Kühler aus dem Kempinski-Betrieb am Kurfürstendamm in Berlin. Die Provenienz wird aufgrund der vorhandenen historischen Kempinski-Marke zugeschrieben; eine separate schriftliche Inventar- oder Herkunftsbestätigung liegt nicht vor.
Die Verwendung von HEPP-Hotelsilber in Kempinski-Betrieben ist historisch dokumentiert. Das Jüdische Museum Berlin besitzt beispielsweise einen versilberten HEPP-Löffel mit der Inschrift „Vaterland Kempinski“, datiert 1928–1937. (Jüdisches Museum Berlin)
DATIERUNG: vermutlich 1930er Jahre
HERSTELLER: Gebrüder HEPP, Pforzheim
MATERIAL: Metall, versilbert / Hotelsilber
PUNZE: „GEBRÜDER HEPP 90 – PFORZHEIM“
HÖHE: ca. 60 cm
FUSSDURCHMESSER: ca. 28 cm
GEWICHT: ca. 3,0 kg
PROVENIENZ: nach Angaben des Einlieferers Kempinski, Berlin-Kurfürstendamm; Zuschreibung anhand der historischen Kempinski-Marke
ZUSTAND: Alters- und gebrauchsbedingte Spuren, Bereibungen und kleinere Unregelmäßigkeiten der Versilberung sowie entsprechende Gebrauchsspuren. Der Gesamtzustand ist den Fotografien zu entnehmen.
LITERATUR / VERGLEICHSOBJEKTE:
HEPP-Standsektkühler mit Punze „GEBRÜDER HEPP Pforzheim 90“ sind in vergleichbarer Ausführung dokumentiert. Ein 47,5 cm hohes Exemplar mit 3,3 kg wurde beispielsweise für 250 € angeboten. (Tafelblicke)
