Monocular compound microscope - Serial No. 25627 - 1850-1900 - Deutschland - E. Hartnack






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E. Hartnack monoculares zusammengesetztes Mikroskop, Seriennummer 25627, in gutem physischem Zustand und optisch nicht getestet, ca. 1887–1890 in Potsdam, Deutschland hergestellt, mit passender Holzschatulle und drei nummerierten Okularen, Gewicht 2,785 kg.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Antikes E. Hartnack-Komplexmikroskop mit Monokular, hergestellt in Potsdam, Deutschland, Seriennummer 25627, erhalten in seiner passenden Holzhülle mit drei nummerierten Okularen und zugehörigem historischen Zubehör und Dokumentationen.
Edmund Hartnack war einer der bedeutendsten Mikroskopmacher des 19. Jahrhunderts. Nach seiner früheren Laufbahn in Paris gründete Hartnack 1870 seine Werkstatt in Potsdam und erlangte besonders wegen der Qualität seiner optischen Instrumente und seiner Arbeiten an fortschrittlichen Mikroskopobjektiven große Berühmtheit.
Basierend auf dem Vergleich mit dokumentierten Hartnack-Seriennummern lässt sich dieses Mikroskop ungefähr auf 1887–1890 datieren. Instrumente von Hartnack mit den Nummern 24312 und 24560 sind um ca. 1885 dokumentiert, während die Seriennummer 26231 um ca. 1890 dokumentiert ist. Besonders interessant ist ein weiteres erhaltenes Hartnack-Mikroskop aus der Potsdam-Periode, Seriennummer 25132, das mit derselben Abfolge von Okularen nummeriert ist, 2, 3 und 4, wie das vorliegende Instrument. Die hier gegebenen Datierungen basieren daher auf dem Vergleich mit erhaltenen, dokumentierten Instrumenten und nicht auf einem genauen Fabrikproduktionsnachweis.
Das Mikroskop besteht hauptsächlich aus lackiertem Messing mit einer bemalten Metall-Stahlscheibe als Basis, einer quadratischen Stage und einem darunter justierbaren Spiegel. Das Herstellerzeichen „E. Hartnack / Potsdam“ ist auf dem Instrument eingraviert.
Drei Okulare mit den Nummern 2, 3 und 4 sind enthalten und passen in ihre vorgesehenen Fächer im passenden Koffer.
Eine besonders interessante Eigenschaft des Lots ist das überlieferte zweiseitig bedruckte Papierdokument, das zusammen mit dem Mikroskop gefunden wurde und einen Teil seiner späteren österreichischen Geschichte dokumentiert.
Eine Seite trägt die Überschrift:
„Optisches Institut
Ludwig MERKER's Wtw.
Johanna Merker
WIEN, XVIII.,
CZERMAKGASSE 7.”
Ludwig Merker (1856–1920) war ein prominenter Wiener Hersteller von Mikroskopen und optischen Instrumenten. Sein Geschäft zog zu Beginn des 20. Jahrhunderts in die Czermakgasse um und setzte sich nach seinem Tod fort. Die Bezugnahme auf „Ludwig Merker's Wtw.“ (Witwe) und Johanna Merker deutet daher auf ein späteres österreichisches Kapitel in der Geschichte dieses Hartnack-Mikroskops hin, statt auf dessen ursprüngliche Herstellung.
Die Rückseite desselben Dokuments trägt den Stempel:
„Dipl.-Ing. Erich Valentin
Pichlwang 42
Post Timelkam, Ob.-Öst.”
zusammen mit handschriftlichen mikroskopischen Messnotizen, darunter „μ = 1/1000 mm“ und weitere mm/μ-Berechnungen. Dies stellt eine interessante Verbindung zur späteren Verwendung oder zum Besitz des Mikroskops in Oberösterreich her.
Ebenfalls enthalten sind mehrere zugehörige Mikrosk cooperate‑Zubehörteile und Kisten mit Deckgläsern/Objektengläsern. Diese scheinen spätere Ergänzungen zu sein, die im Arbeitsleben des Instruments gesammelt wurden, und werden nicht als ursprüngliche Hartnack-Zubehörteile dargestellt.
WICHTIGER ZUSTANDSNACHWEIS:
Das Objektiv, das in das mit dem unteren Ende des Mikroskoprohres verschraubte Gewinde eingesetzt wird, fehlt. Die Gewindemontage des Objektivs ist vorhanden und deutlich fotografiert. Da das Objektiv fehlt, wurde das Mikroskop optisch nicht getestet und wird primär als historisches wissenschaftliches Instrument und Sammlerobjekt angeboten.
Ansonsten zeigt das Mikroskop eine attraktive altersbedingte Patina und Abnutzung, die mit seiner ungefähr 135-jährigen Geschichte übereinstimmt. Das lackierte Messing behält eine besonders ansprechende antike Optik. Es gibt Kratzer, Spuren, Oxidation/Anlaufen und Bereiche von Verschleiß an den Metalloberflächen und der bemalten Basis. Die passende Holz-Transportkiste weist ebenfalls altersbedingte Kratzer, Spuren und Kantennager auf, während die inneren Einbauten und mit Textil ausgeschlagenen Bereiche erhalten geblieben sind. Bitte die Fotos sorgfältig prüfen, da sie einen wichtigen Bestandteil der Zustandsbeschreibung bilden.
- Mikroskopmaße:
Höhe: 25 cm
Breite: 7 cm
Tiefe: 9 cm
- Passender Koffer:
28,5 × 15 × 10,5 cm
- Gesamtgewicht inkl. Koffer und Inhalt:
2,785 kg
Ein besonders attraktives und gut dokumentiertes Beispiel eines späten 19. Jahrhunderts E. Hartnack-Wissenschaftsinstruments, das seinen passenden Koffer, drei nummerierte Okulare und eine ungewöhnliche spätere österreichische Provenienz-Dokumentation behält.
Das Lot wird sorgfältig verpackt, wobei besonderes Augenmerk auf die Sicherung des Mikroskops, der optischen Komponenten und des passenden Holzkoffers gelegt wird, und mit Sendung inklusive Nachverfolgung versendet.
Antikes E. Hartnack-Komplexmikroskop mit Monokular, hergestellt in Potsdam, Deutschland, Seriennummer 25627, erhalten in seiner passenden Holzhülle mit drei nummerierten Okularen und zugehörigem historischen Zubehör und Dokumentationen.
Edmund Hartnack war einer der bedeutendsten Mikroskopmacher des 19. Jahrhunderts. Nach seiner früheren Laufbahn in Paris gründete Hartnack 1870 seine Werkstatt in Potsdam und erlangte besonders wegen der Qualität seiner optischen Instrumente und seiner Arbeiten an fortschrittlichen Mikroskopobjektiven große Berühmtheit.
Basierend auf dem Vergleich mit dokumentierten Hartnack-Seriennummern lässt sich dieses Mikroskop ungefähr auf 1887–1890 datieren. Instrumente von Hartnack mit den Nummern 24312 und 24560 sind um ca. 1885 dokumentiert, während die Seriennummer 26231 um ca. 1890 dokumentiert ist. Besonders interessant ist ein weiteres erhaltenes Hartnack-Mikroskop aus der Potsdam-Periode, Seriennummer 25132, das mit derselben Abfolge von Okularen nummeriert ist, 2, 3 und 4, wie das vorliegende Instrument. Die hier gegebenen Datierungen basieren daher auf dem Vergleich mit erhaltenen, dokumentierten Instrumenten und nicht auf einem genauen Fabrikproduktionsnachweis.
Das Mikroskop besteht hauptsächlich aus lackiertem Messing mit einer bemalten Metall-Stahlscheibe als Basis, einer quadratischen Stage und einem darunter justierbaren Spiegel. Das Herstellerzeichen „E. Hartnack / Potsdam“ ist auf dem Instrument eingraviert.
Drei Okulare mit den Nummern 2, 3 und 4 sind enthalten und passen in ihre vorgesehenen Fächer im passenden Koffer.
Eine besonders interessante Eigenschaft des Lots ist das überlieferte zweiseitig bedruckte Papierdokument, das zusammen mit dem Mikroskop gefunden wurde und einen Teil seiner späteren österreichischen Geschichte dokumentiert.
Eine Seite trägt die Überschrift:
„Optisches Institut
Ludwig MERKER's Wtw.
Johanna Merker
WIEN, XVIII.,
CZERMAKGASSE 7.”
Ludwig Merker (1856–1920) war ein prominenter Wiener Hersteller von Mikroskopen und optischen Instrumenten. Sein Geschäft zog zu Beginn des 20. Jahrhunderts in die Czermakgasse um und setzte sich nach seinem Tod fort. Die Bezugnahme auf „Ludwig Merker's Wtw.“ (Witwe) und Johanna Merker deutet daher auf ein späteres österreichisches Kapitel in der Geschichte dieses Hartnack-Mikroskops hin, statt auf dessen ursprüngliche Herstellung.
Die Rückseite desselben Dokuments trägt den Stempel:
„Dipl.-Ing. Erich Valentin
Pichlwang 42
Post Timelkam, Ob.-Öst.”
zusammen mit handschriftlichen mikroskopischen Messnotizen, darunter „μ = 1/1000 mm“ und weitere mm/μ-Berechnungen. Dies stellt eine interessante Verbindung zur späteren Verwendung oder zum Besitz des Mikroskops in Oberösterreich her.
Ebenfalls enthalten sind mehrere zugehörige Mikrosk cooperate‑Zubehörteile und Kisten mit Deckgläsern/Objektengläsern. Diese scheinen spätere Ergänzungen zu sein, die im Arbeitsleben des Instruments gesammelt wurden, und werden nicht als ursprüngliche Hartnack-Zubehörteile dargestellt.
WICHTIGER ZUSTANDSNACHWEIS:
Das Objektiv, das in das mit dem unteren Ende des Mikroskoprohres verschraubte Gewinde eingesetzt wird, fehlt. Die Gewindemontage des Objektivs ist vorhanden und deutlich fotografiert. Da das Objektiv fehlt, wurde das Mikroskop optisch nicht getestet und wird primär als historisches wissenschaftliches Instrument und Sammlerobjekt angeboten.
Ansonsten zeigt das Mikroskop eine attraktive altersbedingte Patina und Abnutzung, die mit seiner ungefähr 135-jährigen Geschichte übereinstimmt. Das lackierte Messing behält eine besonders ansprechende antike Optik. Es gibt Kratzer, Spuren, Oxidation/Anlaufen und Bereiche von Verschleiß an den Metalloberflächen und der bemalten Basis. Die passende Holz-Transportkiste weist ebenfalls altersbedingte Kratzer, Spuren und Kantennager auf, während die inneren Einbauten und mit Textil ausgeschlagenen Bereiche erhalten geblieben sind. Bitte die Fotos sorgfältig prüfen, da sie einen wichtigen Bestandteil der Zustandsbeschreibung bilden.
- Mikroskopmaße:
Höhe: 25 cm
Breite: 7 cm
Tiefe: 9 cm
- Passender Koffer:
28,5 × 15 × 10,5 cm
- Gesamtgewicht inkl. Koffer und Inhalt:
2,785 kg
Ein besonders attraktives und gut dokumentiertes Beispiel eines späten 19. Jahrhunderts E. Hartnack-Wissenschaftsinstruments, das seinen passenden Koffer, drei nummerierte Okulare und eine ungewöhnliche spätere österreichische Provenienz-Dokumentation behält.
Das Lot wird sorgfältig verpackt, wobei besonderes Augenmerk auf die Sicherung des Mikroskops, der optischen Komponenten und des passenden Holzkoffers gelegt wird, und mit Sendung inklusive Nachverfolgung versendet.
