A Mannerist Parcel-Gilt Architectural Tabernacle Mirror - Spiegel - Vergoldetes Holz






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Antiker Mannerismus-Spiegel aus vergoldetem Holz aus Italien, Außenmaße 55 cm Höhe, 52 cm Breite, 8 cm Tiefe, Zustand fair.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein manneristischer parcel-goldener und polychrom bemalter architektonischer Tabernakelspiegel
Süddeutschland (Augsburg/Nürnberg) oder Norditalien (Venedig/ Veneto)
Beschreibung
In Kiefernholz und Hartholz geschnitzt, teilvergoldet und polychrom bemalt. Entworfen in der architektonischen Form eines klassischen Renaissance-Tabernakels (specchio a tabernacolo).
Das rechteckige Öffnungsmaß innerhalb eines tief gerundeten, parcel-goldenen Innenrahmens, der mit einer durchgehenden Perlstab-Astragal-Verzierung geschnitzt ist, wird von zwei fein gearbeiteten geflügelten Engels-Hermen (Karyatiden) flankiert, deren Hände kreuzweise auf der Brust ruhen; jeder ruht auf schlanken Konsolen, die mit Akanthusblattfächerung und Friesen im Stil von Jacopo Sansovino geschnitzt sind.
Das Gebälk und der geformte Sockel sind geschmückt mit zarten parcel-goldenen Blatt-Rollen, Arabesken und stilisierten Palmetten, vor dunklem dunkelgrau-schmalem Grund. Das Ganze ruht auf einem abgestuften, vorspringenden architektonischen Sockel, der so gestaltet ist, dass es eigenständig als Tisch- oder Vitrinenstück stehen kann.
Maße
Höhe: 52 cm (20,5 in.)
Breite: 55 cm (21,7 in.)
Tiefe: ca. 8 cm (3,1 in.)
Zustandsbericht
Schnitzerei & Polychromie: Hervorragender struktureller Zustand mit scharf umrissener Abgrenzung der geschnitzten Engelsfiguren und der architektonischen Moldings. Authentischer, ehrlicher Abnutzungsgrad der Vergoldung und der dunklen Polychromie, der attraktiv den darunterliegenden roten Ocker (Assiette) und lokal vorhandene Schichten weißer Stuckleiste freilegt. Kleine, stabile Schrumpfrisse im Einklang mit Alter und Holzbewegung.
Spiegel: Das Spiegelglas ist älterem Datum (19. bzw. Anfang 20. Jahrhundert) und befindet sich in klarem und funktionsfähigem Zustand.
Rückseite: Original grobgehauene Rückwand intakt, behält ihre historischen Pappriegelungen. Auf der oberen Rückseite wurde im 19. oder 20. Jahrhundert eine kleine eiserne Schrauböse zum Aufhängen an der Wand ergänzt; der Rahmen steht auch sicher auf seinem geformten Sockel.
Ein manneristischer parcel-goldener und polychrom bemalter architektonischer Tabernakelspiegel
Süddeutschland (Augsburg/Nürnberg) oder Norditalien (Venedig/ Veneto)
Beschreibung
In Kiefernholz und Hartholz geschnitzt, teilvergoldet und polychrom bemalt. Entworfen in der architektonischen Form eines klassischen Renaissance-Tabernakels (specchio a tabernacolo).
Das rechteckige Öffnungsmaß innerhalb eines tief gerundeten, parcel-goldenen Innenrahmens, der mit einer durchgehenden Perlstab-Astragal-Verzierung geschnitzt ist, wird von zwei fein gearbeiteten geflügelten Engels-Hermen (Karyatiden) flankiert, deren Hände kreuzweise auf der Brust ruhen; jeder ruht auf schlanken Konsolen, die mit Akanthusblattfächerung und Friesen im Stil von Jacopo Sansovino geschnitzt sind.
Das Gebälk und der geformte Sockel sind geschmückt mit zarten parcel-goldenen Blatt-Rollen, Arabesken und stilisierten Palmetten, vor dunklem dunkelgrau-schmalem Grund. Das Ganze ruht auf einem abgestuften, vorspringenden architektonischen Sockel, der so gestaltet ist, dass es eigenständig als Tisch- oder Vitrinenstück stehen kann.
Maße
Höhe: 52 cm (20,5 in.)
Breite: 55 cm (21,7 in.)
Tiefe: ca. 8 cm (3,1 in.)
Zustandsbericht
Schnitzerei & Polychromie: Hervorragender struktureller Zustand mit scharf umrissener Abgrenzung der geschnitzten Engelsfiguren und der architektonischen Moldings. Authentischer, ehrlicher Abnutzungsgrad der Vergoldung und der dunklen Polychromie, der attraktiv den darunterliegenden roten Ocker (Assiette) und lokal vorhandene Schichten weißer Stuckleiste freilegt. Kleine, stabile Schrumpfrisse im Einklang mit Alter und Holzbewegung.
Spiegel: Das Spiegelglas ist älterem Datum (19. bzw. Anfang 20. Jahrhundert) und befindet sich in klarem und funktionsfähigem Zustand.
Rückseite: Original grobgehauene Rückwand intakt, behält ihre historischen Pappriegelungen. Auf der oberen Rückseite wurde im 19. oder 20. Jahrhundert eine kleine eiserne Schrauböse zum Aufhängen an der Wand ergänzt; der Rahmen steht auch sicher auf seinem geformten Sockel.
