Altgriechisch, hellenistisch Unguentarium mit hellem Engobe - 10 cm

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Peter Reynaers
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Unguentarium mit hellfarbiger Slip, ein hellenistisches fusiformes Tongefäß aus der antiken griechischen Kultur, ca. 10 cm hoch, Halsdurchmesser ca. 3 cm, Datierung ca. 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr., Zustand Fair, Großteil der ursprünglichen Slip vorhanden, authentisch/Original, ehemals in der Madeleine & Erich Dammann Collection, Deutschland.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Eine feine hellenistische Terrakotta-Unguentarula (unguentarium) in charakteristischer fusiformer bzw. spindelförmiger Form, datiert auf ungefähr den 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr.

Das Gefäß besitzt einen verlängerten, leicht kugeligen Körper, der allmählich in einen bemerkenswert langen und schlanken zylindrischen Hals mit einer kleinen Öffnung ausläuft. Der untere Körper verengt sich zu einer kleinen abgeflachten Basis, wodurch das elegante spindelförmige Profil entsteht, das für hellenistische Unguentarien charakteristisch ist.

Das Gefäß wurde von rot-oranger Tonrad gedreht und bewahrt noch anwesende Bereiche der ursprünglichen hellbeigen bis cremefarbenen Oberflächenauflage (Slip). Abnutzungs- und Abriebstellen zeigen die unter der Auflage liegende wärmere rötlich-keramische Substanz und schaffen so einen reizvollen Kontrast über die antike Oberfläche.

Dunkle Bereiche, erdige Ablagerungen und mineralische Anhaftungen sind an einigen Stellen sichtbar und tragen zum natürlich gealterten archäologischen Aussehen des Gefäßes bei.

Typologie und Datierung

Dieses Gefäß gehört zu der gut bekannten Gruppe fusiformer Unguentarien, die im gesamten hellenistischen Mittelmeerraum weithin produziert und verwendet wurden.

Zu den charakteristischen Merkmalen gehören der verlängerte spindelförmige Körper, der schmale, röhrenförmige Hals, die kleine Öffnung und die reduzierte Basis.

Beispiele vergleichbarer Gefäße sind in großen Museumsbeständen erhalten. Das British Museum besitzt verwandte fusiforme Unguentarien aus Kourion, datiert auf ca. 300–50 v. Chr., während das Princeton University Art Museum ein eng vergleichbares hellenistisches Exemplar mit einer Höhe von 10,3 cm bewahrt.

Der Typ ist auch im ptolemäischen Ägypten dokumentiert, darunter Beispiele aus Naukratis, die in den 3. bis 2. Jahrhundert v. Chr. datiert werden.

Da diese Gefäßart weit im hellenistischen Raum verbreitet war, lässt sich ohne archäologische Kontextualisierung kein präzises Produktionszentrum festlegen. Die breitere Zuordnung Östliches Mittelmeer ist daher angemessen.

Funktion

Unguentarien waren kleine Gefäße zur Aufbewahrung und kontrollierten Abgabe wertvoller Substanzen, insbesondere parfümierter Öle, Salben, Kosmetika und anderer Flüssigkeiten.

Durch ihre engen Hälse und kleinen Öffnungen ließen sich die Inhalte vorsichtig und wirtschaftlich ausgeben.

Solche Gefäße sind sowohl aus häuslichen Kontexten als auch aus Bestattungen bekannt und waren besonders geläufig als Grabbeigaben in hellenistischer und römischer Zeit.

Befund

Guter Zustand angesichts des Alters.

Das Gefäß ist mit Rumpf, Hals, Rand und Basis erhalten.

Die antike Oberfläche zeigt altersbedingte Abnutzung, geringe Abplatzungen und Unebenheiten sowie erdige und mineralische Ablagerungen.

Ein erheblicher Anteil des ursprünglichen hellbeigen bis cremefarbenen Slip ist sichtbar. Abnutzungs- und Abtragsstellen offenbaren darunter das rötlich-orangefarbene Terrakotta.

Einige dunklere Verfärbungen und Ablagerungen sind sichtbar, insbesondere am unteren Körperbereich.

Aus den Fotografien sind keinerlei offensichtliche moderne Ergänzungen oder Restaurierungen erkennbar.

Bitte alle Fotos sorgfältig prüfen, da sie einen integralen Bestandteil der Zustandsbeschreibung bilden.

Herkunft

Früher in der Madeleine & Erich Dammann-Sammlung, Deutschland.

Erworben während der ausgedehnten Reisen der Sammler zwischen 1950 und 1970. Die Sammlung ist in Deutschland bis 1970 durch historische Fotografien des Familienwohnsitzes dokumentiert und blieb anschließend im Familienbesitz.

Die Objekte wurden privat während der Reisen der Sammler erworben. Wie bei Privatkäufen, die auf lokalen Märkten in den 1950er und 1960er Jahren getätigt wurden, wurden Kaufbelege oder Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch verlangt.

Historische Fotografien und biografische Unterlagen zur Dammann-Sammlung sind vorhanden und unterstützen die langjährige Provenienz der Sammlung.

Eine feine hellenistische Terrakotta-Unguentarula (unguentarium) in charakteristischer fusiformer bzw. spindelförmiger Form, datiert auf ungefähr den 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr.

Das Gefäß besitzt einen verlängerten, leicht kugeligen Körper, der allmählich in einen bemerkenswert langen und schlanken zylindrischen Hals mit einer kleinen Öffnung ausläuft. Der untere Körper verengt sich zu einer kleinen abgeflachten Basis, wodurch das elegante spindelförmige Profil entsteht, das für hellenistische Unguentarien charakteristisch ist.

Das Gefäß wurde von rot-oranger Tonrad gedreht und bewahrt noch anwesende Bereiche der ursprünglichen hellbeigen bis cremefarbenen Oberflächenauflage (Slip). Abnutzungs- und Abriebstellen zeigen die unter der Auflage liegende wärmere rötlich-keramische Substanz und schaffen so einen reizvollen Kontrast über die antike Oberfläche.

Dunkle Bereiche, erdige Ablagerungen und mineralische Anhaftungen sind an einigen Stellen sichtbar und tragen zum natürlich gealterten archäologischen Aussehen des Gefäßes bei.

Typologie und Datierung

Dieses Gefäß gehört zu der gut bekannten Gruppe fusiformer Unguentarien, die im gesamten hellenistischen Mittelmeerraum weithin produziert und verwendet wurden.

Zu den charakteristischen Merkmalen gehören der verlängerte spindelförmige Körper, der schmale, röhrenförmige Hals, die kleine Öffnung und die reduzierte Basis.

Beispiele vergleichbarer Gefäße sind in großen Museumsbeständen erhalten. Das British Museum besitzt verwandte fusiforme Unguentarien aus Kourion, datiert auf ca. 300–50 v. Chr., während das Princeton University Art Museum ein eng vergleichbares hellenistisches Exemplar mit einer Höhe von 10,3 cm bewahrt.

Der Typ ist auch im ptolemäischen Ägypten dokumentiert, darunter Beispiele aus Naukratis, die in den 3. bis 2. Jahrhundert v. Chr. datiert werden.

Da diese Gefäßart weit im hellenistischen Raum verbreitet war, lässt sich ohne archäologische Kontextualisierung kein präzises Produktionszentrum festlegen. Die breitere Zuordnung Östliches Mittelmeer ist daher angemessen.

Funktion

Unguentarien waren kleine Gefäße zur Aufbewahrung und kontrollierten Abgabe wertvoller Substanzen, insbesondere parfümierter Öle, Salben, Kosmetika und anderer Flüssigkeiten.

Durch ihre engen Hälse und kleinen Öffnungen ließen sich die Inhalte vorsichtig und wirtschaftlich ausgeben.

Solche Gefäße sind sowohl aus häuslichen Kontexten als auch aus Bestattungen bekannt und waren besonders geläufig als Grabbeigaben in hellenistischer und römischer Zeit.

Befund

Guter Zustand angesichts des Alters.

Das Gefäß ist mit Rumpf, Hals, Rand und Basis erhalten.

Die antike Oberfläche zeigt altersbedingte Abnutzung, geringe Abplatzungen und Unebenheiten sowie erdige und mineralische Ablagerungen.

Ein erheblicher Anteil des ursprünglichen hellbeigen bis cremefarbenen Slip ist sichtbar. Abnutzungs- und Abtragsstellen offenbaren darunter das rötlich-orangefarbene Terrakotta.

Einige dunklere Verfärbungen und Ablagerungen sind sichtbar, insbesondere am unteren Körperbereich.

Aus den Fotografien sind keinerlei offensichtliche moderne Ergänzungen oder Restaurierungen erkennbar.

Bitte alle Fotos sorgfältig prüfen, da sie einen integralen Bestandteil der Zustandsbeschreibung bilden.

Herkunft

Früher in der Madeleine & Erich Dammann-Sammlung, Deutschland.

Erworben während der ausgedehnten Reisen der Sammler zwischen 1950 und 1970. Die Sammlung ist in Deutschland bis 1970 durch historische Fotografien des Familienwohnsitzes dokumentiert und blieb anschließend im Familienbesitz.

Die Objekte wurden privat während der Reisen der Sammler erworben. Wie bei Privatkäufen, die auf lokalen Märkten in den 1950er und 1960er Jahren getätigt wurden, wurden Kaufbelege oder Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch verlangt.

Historische Fotografien und biografische Unterlagen zur Dammann-Sammlung sind vorhanden und unterstützen die langjährige Provenienz der Sammlung.

Details

Kultur
Altgriechisch, hellenistisch
Jahrhundert/ Zeitraum
circa 3rd–1st century BC
Name of object
Unguentarium with Light-Coloured Slip
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
2025
Erwerbsland
Deutschland
Zustand
Angemessen
Vorbesitzer erworben von
Antikmarkt
Height
10 cm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1960
Width
3 cm
Vorbesitzer – Erwerbsland
Unbekannt
Tiefe
3 cm
Ich bestätige, dass ich dieses Objekt legal erworben habe und berechtigt bin, es zu verkaufen.
Ja
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
462
Verkaufte Objekte
96,72 %
Privat

Disclaimer

Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.

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