109g Roter Jaspis – Blutrote Erde im wilden Mosaik – 5,0 x 3,8 x 3,3cm Schädel- 109 g





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Schädel aus rotem Jaspis aus Indien, Maße 5,0 × 3,8 × 3,3 cm, Gewicht 109 g, deutlicher Übergang vom lehmroten Gesichtsbereich zu mosaikartig brekziertem Hinterkopf.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Bevor es Schrift gab, bevor es Bronze oder gebrannten Ton gab, hatte der Mensch bereits eine Farbe: Ocker – rötlicher, eisenreicher Lehm, den frühe Menschen bereits vor rund hunderttausend Jahren in der Blombos-Höhle Südafrikas gezielt aufbereiteten, um damit zu malen. In den Höhlen von Lascaux und Chauvet zogen sich damit gezeichnete Tiere über jahrtausendealte Wände, und in Gräbern vieler früher Kulturen rund um den Globus wurde Ocker über die Toten gestreut – als Farbe des Blutes, des Lebens, das weitergehen sollte, auch wenn der Körper es nicht mehr konnte.
Genau dieses satte, erdige Rot liegt über dem Gesicht dieses Schädels wie aufgetragen – ruhig, gleichmäßig, fast wie eine bewusst gezogene Fläche. Doch zum Hinterkopf hin bricht diese Ruhe auf: Das Bild wird mosaikartig, unruhig, fast stürmisch, als hätte sich die gleiche rote Erde dort in tausend einzelne Fragmente zerlegt und neu zusammengefügt.
Mineralogisch verdankt roter Jaspis seine Farbe genau jenem Hämatit, der auch das historische Ockerpigment rot färbt. Die mosaikartige Zone am Hinterkopf entsteht durch Brekziierung: Das ursprüngliche Gestein zerbrach in eckige Fragmente, die anschließend von neu einsickernder, kieselsäurereicher Lösung wieder verkittet wurden – zwei getrennte geologische Ereignisse, für immer in einem einzigen Stein vereint.
Material: Roter Jaspis (teilweise brekziiert)
Herkunft: Indien
Maße: 5,0 x 3,8 x 3,3 cm
Gewicht: 109 g
Besonderheiten: Deutlicher Übergang von gleichmäßig lehmrotem Gesichtsbereich zu mosaikartig-brekziiertem Hinterkopf
Der Verkäufer stellt sich vor
Bevor es Schrift gab, bevor es Bronze oder gebrannten Ton gab, hatte der Mensch bereits eine Farbe: Ocker – rötlicher, eisenreicher Lehm, den frühe Menschen bereits vor rund hunderttausend Jahren in der Blombos-Höhle Südafrikas gezielt aufbereiteten, um damit zu malen. In den Höhlen von Lascaux und Chauvet zogen sich damit gezeichnete Tiere über jahrtausendealte Wände, und in Gräbern vieler früher Kulturen rund um den Globus wurde Ocker über die Toten gestreut – als Farbe des Blutes, des Lebens, das weitergehen sollte, auch wenn der Körper es nicht mehr konnte.
Genau dieses satte, erdige Rot liegt über dem Gesicht dieses Schädels wie aufgetragen – ruhig, gleichmäßig, fast wie eine bewusst gezogene Fläche. Doch zum Hinterkopf hin bricht diese Ruhe auf: Das Bild wird mosaikartig, unruhig, fast stürmisch, als hätte sich die gleiche rote Erde dort in tausend einzelne Fragmente zerlegt und neu zusammengefügt.
Mineralogisch verdankt roter Jaspis seine Farbe genau jenem Hämatit, der auch das historische Ockerpigment rot färbt. Die mosaikartige Zone am Hinterkopf entsteht durch Brekziierung: Das ursprüngliche Gestein zerbrach in eckige Fragmente, die anschließend von neu einsickernder, kieselsäurereicher Lösung wieder verkittet wurden – zwei getrennte geologische Ereignisse, für immer in einem einzigen Stein vereint.
Material: Roter Jaspis (teilweise brekziiert)
Herkunft: Indien
Maße: 5,0 x 3,8 x 3,3 cm
Gewicht: 109 g
Besonderheiten: Deutlicher Übergang von gleichmäßig lehmrotem Gesichtsbereich zu mosaikartig-brekziiertem Hinterkopf

