Schutzstatue - Songye - DR Kongo






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Kongo (ehemals Zaïre)
Songyé
Holz
Höhe: 440 mm + Sockel 34 mm
Breite: 100 mm
Tiefe: 85 mm
Gewicht: 1520 g
Herkunft:
Pierre Dartevelle Brüssel
Auktion Millon vom 07.04.2022
Privatkollektion
Diese anthropomorphe Statuette aus Holz stammt von der Ethnie Songye, einer Bevölkerung im Demokratischen Republik Kongo (DRK).
1. Herkunft und Stil
• Volk: Songye, Region Shaba/Katanga im Südosten der DRK.
• Merkmale der Songye-Statuette, die hier vorhanden sind:
o Die geometrische und winkelige Haltung: Die Arme sind rechtwinklig gebogen und die Hände werden um einen ausgeprägten Bauch besonders charakteristisch abgelegt.
o Das expressive Gesicht: Die Augen sind in Form von Kaffeebohnen oder geschwungenen Mandeln geschnitzt, und der Mund ist oft rechteckig oder halboffen, typisch für den ästhetischen Kanon der Songye.
o Die Behandlung des Körpers: Kraftvolle Formen mit massiven, leicht angewinkelten Beinen, die in einer Holzbasis verankert sind.
o Die Verzierungen: Das Vorhandensein einer Halskette aus Glasperlen in Blau- und Weißtönen sowie eine kleine Spitze oder ein metallischer/rohwnochers Insert auf der Schädelspitze – wesentliche Elemente, um das Objekt magisch aufzuladen.
2. Funktionale und rituelle Nutzung
Bei den Songye heißt diese Statuette Nkisi (Plural Mankisi), ein Fetisch zum Schutz oder eine Figur von Macht.
• Der Repositorium magischer Kräfte: Im Gegensatz zu anderen Kulturen, in denen die Statue einen Ahnen repräsentiert, ist der Nkisi ein therapeutisches und schützendes Werkzeug. Der Bildhauer formt die Holz-hülle, doch der Wahrsager-Heiler (der Nganga) verleiht ihr ihre Kräfte, indem er magische oder medizinische Substanzen (bishimba) hineinsetzt. Diese Substanzen werden traditionell in das Horn an der Schädelspitze oder in eine Höhlung im Abdomen (hier versiegelt durch einen zentralen Pfosten) gelegt.
• Gemeinschafts- oder persönlicher Rolle: Angesichts ihrer mittleren Größe handelt es sich vermutlich um einen Familien- oder persönlichen Fetisch. Er wurde verwendet, um Unglück abzuwenden, das Haus vor bösen Geistern (Ndoki) zu schützen, die Fruchtbarkeit der Frauen der Linie zu sichern oder den Jagderfolg zu garantieren bzw. Krankheiten abzuwehren.
Die Objekte werden mit Sendungsverfolgungsnummer versandt.
Lieferung nach Frankreich per Chronopost in 1 bis 2 Tagen. Lieferung in der Europäischen Union per Chronopost International in 3 bis 5 Tagen. Lieferung per Colissimo International für den Rest Europas und die ganze Welt.
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Der Verkäufer stellt sich vor
Kongo (ehemals Zaïre)
Songyé
Holz
Höhe: 440 mm + Sockel 34 mm
Breite: 100 mm
Tiefe: 85 mm
Gewicht: 1520 g
Herkunft:
Pierre Dartevelle Brüssel
Auktion Millon vom 07.04.2022
Privatkollektion
Diese anthropomorphe Statuette aus Holz stammt von der Ethnie Songye, einer Bevölkerung im Demokratischen Republik Kongo (DRK).
1. Herkunft und Stil
• Volk: Songye, Region Shaba/Katanga im Südosten der DRK.
• Merkmale der Songye-Statuette, die hier vorhanden sind:
o Die geometrische und winkelige Haltung: Die Arme sind rechtwinklig gebogen und die Hände werden um einen ausgeprägten Bauch besonders charakteristisch abgelegt.
o Das expressive Gesicht: Die Augen sind in Form von Kaffeebohnen oder geschwungenen Mandeln geschnitzt, und der Mund ist oft rechteckig oder halboffen, typisch für den ästhetischen Kanon der Songye.
o Die Behandlung des Körpers: Kraftvolle Formen mit massiven, leicht angewinkelten Beinen, die in einer Holzbasis verankert sind.
o Die Verzierungen: Das Vorhandensein einer Halskette aus Glasperlen in Blau- und Weißtönen sowie eine kleine Spitze oder ein metallischer/rohwnochers Insert auf der Schädelspitze – wesentliche Elemente, um das Objekt magisch aufzuladen.
2. Funktionale und rituelle Nutzung
Bei den Songye heißt diese Statuette Nkisi (Plural Mankisi), ein Fetisch zum Schutz oder eine Figur von Macht.
• Der Repositorium magischer Kräfte: Im Gegensatz zu anderen Kulturen, in denen die Statue einen Ahnen repräsentiert, ist der Nkisi ein therapeutisches und schützendes Werkzeug. Der Bildhauer formt die Holz-hülle, doch der Wahrsager-Heiler (der Nganga) verleiht ihr ihre Kräfte, indem er magische oder medizinische Substanzen (bishimba) hineinsetzt. Diese Substanzen werden traditionell in das Horn an der Schädelspitze oder in eine Höhlung im Abdomen (hier versiegelt durch einen zentralen Pfosten) gelegt.
• Gemeinschafts- oder persönlicher Rolle: Angesichts ihrer mittleren Größe handelt es sich vermutlich um einen Familien- oder persönlichen Fetisch. Er wurde verwendet, um Unglück abzuwenden, das Haus vor bösen Geistern (Ndoki) zu schützen, die Fruchtbarkeit der Frauen der Linie zu sichern oder den Jagderfolg zu garantieren bzw. Krankheiten abzuwehren.
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