Altrömisch, Kaiserreich Bronze Antike römische Bronzefass-Griffbefestigung, die Dionysos darstellt.

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Antike römische Bronze Vessel-Halterung mit Darstellung des Dionysos, Bronze, ca. 1.–3. Jh. n. Chr., Gewicht 71,3 g, Maße 61,0 × 46,0 × 22,2 mm, exzellenter Zustand mit olivgrüner bis türkisfarbener Patina aus einer Privatsammlung.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Antikes römisches bronzenes Gefäß-Griff-Teil mit Darstellung des Dionysos

Römische Kaiserzeit, ca. 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr.

Material: Bronze
Gewicht: 71,3 g
Abmessungen: 61,0 × 46,0 × 22,2 mm

Zustand: Ausgezeichnet für die Gattung, mit einer magnificient alten grünlichen, olivfarbenen und türkisfarbenen Patina sowie natürlichen Erdablagerungen.

Aus einer privaten europäischen Sammlung.

Ein außergewöhnlich attraktives und sehr seltenes antikes römisches Bronzen-Gefäß-Griffteil mit Darstellung des bärtigen Dionysos, des griechischen Weingottes, der Fruchtbarkeit, des Theaters und ekstatischer Feier, den die Römer Bacchus nannten.

Der bemerkenswert ausdrucksvolle Kopf des Gottes wird in kraftvollem Hochrelief wiedergegeben. Dionysos wird mit schwerliddigen Augen, einer markanten Nase, einem imposant auslaufenden Schnurrbart und einem üppigen Bart gezeigt, was ein eindrucksvolles und fast theatrales Erscheinungsbild erzeugt.

Besonders bedeutsam sind die Ornamentik, die den Kopf umliegt. Zwei auffällige, gerundete Elemente ragen symmetrisch an beiden Seiten heraus und scheinen Trauben oder Fruchtdamen zu repräsentieren, begleitet von üppigen vegetativen und blattartigen Formen. Diese Kombination aus Trauben, Vegetation und dem imposanten bärtigen göttlichen Kopf weckt stark die ikonografische Welt des Dionysos und seine Verbindung zu Reben, Wein und Überfluss.

Das Ergebnis ist ein außerordentlich evocatives Bild des Gottes, der aus dem mit seiner Kultwelt verbundenen Pflanzenreich hervorschaut.

Dionysos – Gott des Weins, des Theaters und der Ekstase:

Dionysos war einer der faszinierendsten und komplexesten Götter der antiken Mittelmeerwelt.

Den Römern als Bacchus bekannt, herrschte er über Wein und Rebkultur, Fruchtbarkeit, Theater, ekstatische Feier und die vorübergehende Befreiung von den Konventionen des gewöhnlichen Lebens. Sein Kult breitete sich über die griechische und römische Welt aus, und dionysische Bildsprache wurde in der römischen Kunst außerordentlich populär.

Dionysos war häufig von Ranken, Trauben und üppiger Vegetation umgeben, Symbolen, die nicht nur Wein, sondern auch Fruchtbarkeit, Überfluss und die regenerierenden Kräfte der Natur bedeuteten. Sein mythisches Gefolge umfasste Satyrn, Silenos und Maenaden, deren Rauschspiele zu einem der bekanntesten Motive der klassischen Kunst wurden.

Das bärtige Erscheinungsbild der vorliegenden Figur ist besonders faszinierend. Zwar zeigen spätere klassische Darstellungen Dionysos oft als jugendlichen und nahezu androgynen Gott, doch die ältere griechische ikonografische Tradition stellte Dionysos als reifen, imposanten bärtigen Gott dar. Diese archaisierende Vorstellung des Gottes beeinflusste weiterhin spätere griechische und römische Kunst.

Die außergewöhnliche Kombination aus reifer, bärtiger Miene und wahrscheinlich trauben- bzw. fruchtornamentaler Verzierung macht den dionysischen Charakter dieses bemerkenswerten Bronzeguss besonders fesselnd.

Dionysos und das römische Festmahl:

Das Vorhandensein von Dionysos an einem Gefäßbefestigung wäre besonders passend gewesen.

Wein nahm eine zentrale Rolle in der römischen Tafelkultur ein, insbesondere während des convivium, dem römischen Bankett. Trinkgefäße, Krüge, Krater und andere luxuriöse Bronzeobjekte wurden daher oft mit Darstellungen verbunden mit Dionysos und seiner mythischen Welt dekoriert.

Eine solche Verzierung verwandelte ein alltägliches, funktionales Objekt in etwas deutlich Anspruchsvolleres. Das Bild des Weingotts auf einem Gefäß, das mit Trinken und Festmahl verbunden ist, schuf eine beabsichtigte visuelle Verbindung zwischen dem Objekt, seinem Inhalt und der göttlichen Sphäre von Dionysos.

Das vorliegende Bronze hat vermutlich einst die elaborate untere Befestigung oder das Endstück eines erheblichen Bronzen-Gefäßgriffs gebildet. Seine stark hohl verso ist konsistent mit seiner ursprünglichen Funktion als aufgesteckte Fassung, während der massige erhaltene obere Abschnitt darauf hindeutet, dass der ursprüngliche Griff über das dekorative Endstück hinaus weiterführte.

Das vollständige Gefäß muss einst einen beeindruckenden Anblick geboten haben.

Außergewöhnliches Stück römischer Dekorationsbronze:

Bei einer Höhe von 61 mm, einer Breite von 46 mm und einem Gewicht von 71,3 g handelt es sich um ein stattliches Stück geschmolzenen Bronze statt um eine leichte dekorative Applikation.

Die beträchtliche Tiefe von 22,2 mm, stark vorspringende fruchtartige Ornamente und tief modellierte Gesichtszüge verleihen dem Objekt eine beeindruckende Dreidimensionalität und fast skulpturale Charakteristik.

Besonders bemerkenswert ist die prachtvolle, sich natürlich entwickelnde antike Patina. Reiche Oliv- und Tiefgrüntöne wechseln sich ab mit türkisfarbiger Mineralisierung und natürlichen Erdablagerungen, die die Reliefarbeit schön betonen und dem Objekt einen außergewöhnlichen archäologischen Charakter verleihen.

Trotz des Verlusts des ursprünglichen Gefäßes und des Rests des Griffs ist seine wichtigste dekorative Komponente erhalten geblieben: das imposante, bärtige Bild des Dionysos, umgeben von den Symbolen seiner Welt.

Ein sehr seltenes, hoch dekoratives und außerordentlich evocatives römisches Bronzeguss, der das Bild des Dionysos mit der antiken Kultur von Wein, Überfluss und dem römischen Bankett verbindet – eine faszinierende Überlieferung aus der privaten künstlerischen Welt des Römischen Reiches vor beinahe zweitausend Jahren.

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Antikes römisches bronzenes Gefäß-Griff-Teil mit Darstellung des Dionysos

Römische Kaiserzeit, ca. 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr.

Material: Bronze
Gewicht: 71,3 g
Abmessungen: 61,0 × 46,0 × 22,2 mm

Zustand: Ausgezeichnet für die Gattung, mit einer magnificient alten grünlichen, olivfarbenen und türkisfarbenen Patina sowie natürlichen Erdablagerungen.

Aus einer privaten europäischen Sammlung.

Ein außergewöhnlich attraktives und sehr seltenes antikes römisches Bronzen-Gefäß-Griffteil mit Darstellung des bärtigen Dionysos, des griechischen Weingottes, der Fruchtbarkeit, des Theaters und ekstatischer Feier, den die Römer Bacchus nannten.

Der bemerkenswert ausdrucksvolle Kopf des Gottes wird in kraftvollem Hochrelief wiedergegeben. Dionysos wird mit schwerliddigen Augen, einer markanten Nase, einem imposant auslaufenden Schnurrbart und einem üppigen Bart gezeigt, was ein eindrucksvolles und fast theatrales Erscheinungsbild erzeugt.

Besonders bedeutsam sind die Ornamentik, die den Kopf umliegt. Zwei auffällige, gerundete Elemente ragen symmetrisch an beiden Seiten heraus und scheinen Trauben oder Fruchtdamen zu repräsentieren, begleitet von üppigen vegetativen und blattartigen Formen. Diese Kombination aus Trauben, Vegetation und dem imposanten bärtigen göttlichen Kopf weckt stark die ikonografische Welt des Dionysos und seine Verbindung zu Reben, Wein und Überfluss.

Das Ergebnis ist ein außerordentlich evocatives Bild des Gottes, der aus dem mit seiner Kultwelt verbundenen Pflanzenreich hervorschaut.

Dionysos – Gott des Weins, des Theaters und der Ekstase:

Dionysos war einer der faszinierendsten und komplexesten Götter der antiken Mittelmeerwelt.

Den Römern als Bacchus bekannt, herrschte er über Wein und Rebkultur, Fruchtbarkeit, Theater, ekstatische Feier und die vorübergehende Befreiung von den Konventionen des gewöhnlichen Lebens. Sein Kult breitete sich über die griechische und römische Welt aus, und dionysische Bildsprache wurde in der römischen Kunst außerordentlich populär.

Dionysos war häufig von Ranken, Trauben und üppiger Vegetation umgeben, Symbolen, die nicht nur Wein, sondern auch Fruchtbarkeit, Überfluss und die regenerierenden Kräfte der Natur bedeuteten. Sein mythisches Gefolge umfasste Satyrn, Silenos und Maenaden, deren Rauschspiele zu einem der bekanntesten Motive der klassischen Kunst wurden.

Das bärtige Erscheinungsbild der vorliegenden Figur ist besonders faszinierend. Zwar zeigen spätere klassische Darstellungen Dionysos oft als jugendlichen und nahezu androgynen Gott, doch die ältere griechische ikonografische Tradition stellte Dionysos als reifen, imposanten bärtigen Gott dar. Diese archaisierende Vorstellung des Gottes beeinflusste weiterhin spätere griechische und römische Kunst.

Die außergewöhnliche Kombination aus reifer, bärtiger Miene und wahrscheinlich trauben- bzw. fruchtornamentaler Verzierung macht den dionysischen Charakter dieses bemerkenswerten Bronzeguss besonders fesselnd.

Dionysos und das römische Festmahl:

Das Vorhandensein von Dionysos an einem Gefäßbefestigung wäre besonders passend gewesen.

Wein nahm eine zentrale Rolle in der römischen Tafelkultur ein, insbesondere während des convivium, dem römischen Bankett. Trinkgefäße, Krüge, Krater und andere luxuriöse Bronzeobjekte wurden daher oft mit Darstellungen verbunden mit Dionysos und seiner mythischen Welt dekoriert.

Eine solche Verzierung verwandelte ein alltägliches, funktionales Objekt in etwas deutlich Anspruchsvolleres. Das Bild des Weingotts auf einem Gefäß, das mit Trinken und Festmahl verbunden ist, schuf eine beabsichtigte visuelle Verbindung zwischen dem Objekt, seinem Inhalt und der göttlichen Sphäre von Dionysos.

Das vorliegende Bronze hat vermutlich einst die elaborate untere Befestigung oder das Endstück eines erheblichen Bronzen-Gefäßgriffs gebildet. Seine stark hohl verso ist konsistent mit seiner ursprünglichen Funktion als aufgesteckte Fassung, während der massige erhaltene obere Abschnitt darauf hindeutet, dass der ursprüngliche Griff über das dekorative Endstück hinaus weiterführte.

Das vollständige Gefäß muss einst einen beeindruckenden Anblick geboten haben.

Außergewöhnliches Stück römischer Dekorationsbronze:

Bei einer Höhe von 61 mm, einer Breite von 46 mm und einem Gewicht von 71,3 g handelt es sich um ein stattliches Stück geschmolzenen Bronze statt um eine leichte dekorative Applikation.

Die beträchtliche Tiefe von 22,2 mm, stark vorspringende fruchtartige Ornamente und tief modellierte Gesichtszüge verleihen dem Objekt eine beeindruckende Dreidimensionalität und fast skulpturale Charakteristik.

Besonders bemerkenswert ist die prachtvolle, sich natürlich entwickelnde antike Patina. Reiche Oliv- und Tiefgrüntöne wechseln sich ab mit türkisfarbiger Mineralisierung und natürlichen Erdablagerungen, die die Reliefarbeit schön betonen und dem Objekt einen außergewöhnlichen archäologischen Charakter verleihen.

Trotz des Verlusts des ursprünglichen Gefäßes und des Rests des Griffs ist seine wichtigste dekorative Komponente erhalten geblieben: das imposante, bärtige Bild des Dionysos, umgeben von den Symbolen seiner Welt.

Ein sehr seltenes, hoch dekoratives und außerordentlich evocatives römisches Bronzeguss, der das Bild des Dionysos mit der antiken Kultur von Wein, Überfluss und dem römischen Bankett verbindet – eine faszinierende Überlieferung aus der privaten künstlerischen Welt des Römischen Reiches vor beinahe zweitausend Jahren.

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Details

Kultur
Altrömisch, Kaiserreich
Jahrhundert/ Zeitraum
circa 1st–3rd Century AD
Name of object
Ancient Roman Bronze Vessel Handle Attachment Depicting Dionysus
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
2025
Material
Bronze
Erwerbsland
Deutschland
Zustand
Hervorragend
Vorbesitzer erworben von
Privatsammlung
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1980
Vorbesitzer – Erwerbsland
Deutschland
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Ja
Authentizität
Original/offiziell
DeutschlandVerifiziert
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