Französische Schule (XIX) - Coppia di innamorati






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Coppia di innamorati, Ölgemälde aus Frankreich, 19. Jahrhundert (ca. 1850), 41 × 31 cm, unsigniert, mit Rahmen verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Frankreich, XIX. Jahrhundert, ca. 1820–1840
Titel: Junge Liebende im Garten
Technik: Malerei auf Elfenbeinarte
Maße: 41 x 31 cm Rahmen / Gemälde auf Elfenbeinartige Platte: 34 x 24 cm
Unterlage: Elfenbeinartige Platte auf festen Holträger montiert
Motiv: galante Szene im romantischen Geschmack
Beschreibung
Zarte, sentimentale Szene, die ein junges Paar in Kleidung des frühen 19. Jahrhunderts zeigt, repräsentiert in voller Figurenhöhe in einem Garten.
Der Junge, gekleidet in ein blaues Jacket, eine doppelt geknöpfte Weste, weiße Krawatte und einen mantel in mauve-Tönen, lehnt sich lässig an einen Korb voller roter Früchte. Neben ihm die junge Frau, in ein weißes Kleid, in der Taille gegürtet und mit einer Krone aus Rosen im Haar, hält ihm zärtlich die Hand. Rechts verstärkt ein üppiger Rosenstrauch den amorösen und sentimentalen Charakter der Komposition.
Die Szene spielt in einer grünen Landschaft, durchzogen von einem im Vordergrund verlaufenden Wasserlauf und durch sanfte Tonübergänge konstruiert. Die Palette, dominiert von Grün, Blau und gedämpften Rosatönen, trägt zur zarten Atmosphäre der Darstellung bei.
Die Anordnung der Figuren, die Glätte der Hauttöne und die detaillierte Beschreibung der Kleidung erinnern an die europäische Miniaturtradition zwischen späterem Neoklassizismus und Romantik. Die Komposition bewahrt noch etwas von der gallanten Szene des siebzehnten/siebzehnten Jahrhunderts, neu interpretiert gemäß der sentimentsvollen Sensibilität der ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts.
Rahmen
Holzrahmen einfacher rechteckiger Struktur, gegenwärtig ohne dekorative Veredelung auf der Rückseite. Die Rückseite zeigt eine traditionelle Zusammensetzung mit querliegenden Holzsteg-Elementen und Nagelbefestigung.
Die Konstruktion weist eine deutliche Patina, Eisenrost der Nägel und farbliche Veränderungen des Holzes auf. Es ist eine neuere Aufhängevorrichtung vorhanden, die mit der originären Struktur möglicherweise nicht zusammenpasst.
Zustandsbericht
Das Werk präsentiert sich in teils ordentlichen, teils eingeschränkten Erhaltungszuständen, mit deutlichen Defekten des Trägers sichtbar.
Die Oberfläche zeigt eine starke Rissbildung, bestehend aus mehreren Bruchlinien, die die Komposition durchziehen. Am deutlichsten verläuft sie vertical durch die weibliche Figur, beginnend im oberen rechten Bereich und weiter durch Oberkörper, Kleidung und unteren Teil der Komposition. Weitere Brüche betreffen die zentrale und untere Zone, während eine lange Linie den unteren linken Sektor durchquert. Zudem gibt es Kratzer, Abrieb, oberflächenbildende Ablagerungen, kleine Lücken und Veränderungen der Malfläche. Der Farbstoff scheint lokal uneinheitlich und leicht vergilbt/ opak.
Bereich: Italienische Schule, 19. Jahrhundert
Epoche: Mitte des 19. Jahrhunderts, ca. 1840–1860
Titel: Paar Porträts junger Damen von Adel
Technik: Öl auf Leinwand
Format: oval in zeitgenössischen oder epochentypischen rechteckigen Rahmen
Beschreibung
Elegantes Paar von Porträts weiblicher Figuren in Halbfigur, gemäß derselben kompositorischen Formel aufgebaut und wahrscheinlich als Pendant gefertigt. Die beiden jungen Damen sind drei Viertel-Darstellung vor neutral grauem Hintergrund, getragen in schlichten dunklen Kleidern, verziert mit kleinen Schmuckstücken, Ohrringen und zarten hellen Halsausschnitten.
Die Malerei zeigt besondere Aufmerksamkeit auf das Gesichtsbild: zart modulierte Hauttöne, deutlich definierte Augen, hochgesteckte Frisuren und eine minutiöse Beschreibung der Accessoires. Im ersten Porträt wirkt das Gesicht weicher und heller; im zweiten ist die Mimik strenger und länger, bleibt aber offenkundig in Bezug auf Aufbau, Farbpalette und Technik ähnlich.
Insgesamt gehört es zur Tradition der italienischen bürgerlichen Porträtmalerei des zweiten Viertels bis Mitte des 19. Jahrhunderts, noch verbunden mit einer figurativen Kultur neoklassizistischen und romantischen Ursprungs. Die Schlichtheit des Hintergrunds, das Fehlen narrativer Elemente und die psychologische Konzentration auf die Gesichter sind typische Merkmale des privaten Porträts für den häuslichen Bereich.
Rahmen
Interessante goldene Holzrahmen des 19. Jahrhunderts, rechteckig mit großem ovalen Passepartout. Die Oberfläche weist eine Granulierungs-/Punzierungstechnik auf und reiche Eckfriese mit stilisierten Vegetal- und Floralgirlanden.
Die Rahmen passen besonders gut zu den Gemälden und, soweit am rückseitigen Aufbau sichtbar, sind sie original oder zumindest zeitgleich.
Der erste Rahmen zeigt eine deutlich sichtbare vertikale Rissbildung im oberen Bereich, die Struktur betont und bis zum ovalen Rand verläuft. Zudem sind breitflächige Abnutzungen, kleine Abbröckelungen und Verkronungen der Vergoldung vorhanden. Der zweite Rahmen erscheint strukturell besser erhalten, zeigt jedoch normale Abnutzungen, kleine Fehlstellen und Absplitterungen analog zum Alter.
Zustandsbericht
Gemälde: Erhaltungszustand insgesamt ordentlich/gut für die Epoche. Die Oberflächen zeigen typisches Zeitalter, oberflächenartige Ablagerungen und Unregelmäßigkeiten in der Lasur. Lokal sichtbar Abnutzungen, kleine Spuren und eine kaum invasive Craquelur. Im ersten Porträt sind verstärkt Unregelmäßigkeiten und Oberflächenzeichen im Gesichts-, Haar- und Hintergrundbereich zu sehen. Die Leinwand zeigt zudem, besonders in Nahaufnahmen, Struktur und einige Verformungen/Unregelmäßigkeiten der Oberfläche.
Von der Rückseite aus wirkt eines der Gemälde durch eine Schutzeinlage aus Karton abgedeckt, während das andere einen dunklen Rücken zeigt; anhand der Aufnahmen ist eine vollständige Prüfung von Rahmen, eventuellen Neubauten, Restaurierungen oder früheren Eingriffen nicht möglich. Eine direkte Untersuchung wird empfohlen; für eine konservatorische Katalogisierung eine UV-Licht-Untersuchung.
Rahmen: verbreitete Vergoldungsabnutzung, Abrieb, kleine Lücken und Abplatzungen in der Grundierung, stärker konzentriert auf Reliefs und Kanten. Der Rahmen des ersten Porträts weist eine markante vertikale Rissbildung im oberen Bereich auf, die eine Konsolidierung erfordert. Zustände insgesamt kohärent mit der Epoche und Nutzung.
Ideal für Sammlung und Investition
- Der vorhandene Rahmen wird dem Verkauf des Kunstwerks als Geschenk beigefügt. Etwaige Transportschäden am Rahmen können nicht erstattet oder beanstandet werden.
Fotohinweis: Einige Abbildungen des Werks wurden professionell mit künstlicher Beleuchtung (Studio-Licht) aufgenommen, um die malerischen Eigenschaften, Materialität, Farbgebung und den Erhaltungszustand des Gemäldes deutlicher zu zeigen. Die Farbwahrnehmung und Helligkeit kann daher leicht von der Sicht unter Natur- oder Umgebungslicht abweichen.
Mit rechtmäßiger Provenienz - Expertise
Professionelle Verpackung und versicherter Versand
Der Verkäufer stellt sich vor
Frankreich, XIX. Jahrhundert, ca. 1820–1840
Titel: Junge Liebende im Garten
Technik: Malerei auf Elfenbeinarte
Maße: 41 x 31 cm Rahmen / Gemälde auf Elfenbeinartige Platte: 34 x 24 cm
Unterlage: Elfenbeinartige Platte auf festen Holträger montiert
Motiv: galante Szene im romantischen Geschmack
Beschreibung
Zarte, sentimentale Szene, die ein junges Paar in Kleidung des frühen 19. Jahrhunderts zeigt, repräsentiert in voller Figurenhöhe in einem Garten.
Der Junge, gekleidet in ein blaues Jacket, eine doppelt geknöpfte Weste, weiße Krawatte und einen mantel in mauve-Tönen, lehnt sich lässig an einen Korb voller roter Früchte. Neben ihm die junge Frau, in ein weißes Kleid, in der Taille gegürtet und mit einer Krone aus Rosen im Haar, hält ihm zärtlich die Hand. Rechts verstärkt ein üppiger Rosenstrauch den amorösen und sentimentalen Charakter der Komposition.
Die Szene spielt in einer grünen Landschaft, durchzogen von einem im Vordergrund verlaufenden Wasserlauf und durch sanfte Tonübergänge konstruiert. Die Palette, dominiert von Grün, Blau und gedämpften Rosatönen, trägt zur zarten Atmosphäre der Darstellung bei.
Die Anordnung der Figuren, die Glätte der Hauttöne und die detaillierte Beschreibung der Kleidung erinnern an die europäische Miniaturtradition zwischen späterem Neoklassizismus und Romantik. Die Komposition bewahrt noch etwas von der gallanten Szene des siebzehnten/siebzehnten Jahrhunderts, neu interpretiert gemäß der sentimentsvollen Sensibilität der ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts.
Rahmen
Holzrahmen einfacher rechteckiger Struktur, gegenwärtig ohne dekorative Veredelung auf der Rückseite. Die Rückseite zeigt eine traditionelle Zusammensetzung mit querliegenden Holzsteg-Elementen und Nagelbefestigung.
Die Konstruktion weist eine deutliche Patina, Eisenrost der Nägel und farbliche Veränderungen des Holzes auf. Es ist eine neuere Aufhängevorrichtung vorhanden, die mit der originären Struktur möglicherweise nicht zusammenpasst.
Zustandsbericht
Das Werk präsentiert sich in teils ordentlichen, teils eingeschränkten Erhaltungszuständen, mit deutlichen Defekten des Trägers sichtbar.
Die Oberfläche zeigt eine starke Rissbildung, bestehend aus mehreren Bruchlinien, die die Komposition durchziehen. Am deutlichsten verläuft sie vertical durch die weibliche Figur, beginnend im oberen rechten Bereich und weiter durch Oberkörper, Kleidung und unteren Teil der Komposition. Weitere Brüche betreffen die zentrale und untere Zone, während eine lange Linie den unteren linken Sektor durchquert. Zudem gibt es Kratzer, Abrieb, oberflächenbildende Ablagerungen, kleine Lücken und Veränderungen der Malfläche. Der Farbstoff scheint lokal uneinheitlich und leicht vergilbt/ opak.
Bereich: Italienische Schule, 19. Jahrhundert
Epoche: Mitte des 19. Jahrhunderts, ca. 1840–1860
Titel: Paar Porträts junger Damen von Adel
Technik: Öl auf Leinwand
Format: oval in zeitgenössischen oder epochentypischen rechteckigen Rahmen
Beschreibung
Elegantes Paar von Porträts weiblicher Figuren in Halbfigur, gemäß derselben kompositorischen Formel aufgebaut und wahrscheinlich als Pendant gefertigt. Die beiden jungen Damen sind drei Viertel-Darstellung vor neutral grauem Hintergrund, getragen in schlichten dunklen Kleidern, verziert mit kleinen Schmuckstücken, Ohrringen und zarten hellen Halsausschnitten.
Die Malerei zeigt besondere Aufmerksamkeit auf das Gesichtsbild: zart modulierte Hauttöne, deutlich definierte Augen, hochgesteckte Frisuren und eine minutiöse Beschreibung der Accessoires. Im ersten Porträt wirkt das Gesicht weicher und heller; im zweiten ist die Mimik strenger und länger, bleibt aber offenkundig in Bezug auf Aufbau, Farbpalette und Technik ähnlich.
Insgesamt gehört es zur Tradition der italienischen bürgerlichen Porträtmalerei des zweiten Viertels bis Mitte des 19. Jahrhunderts, noch verbunden mit einer figurativen Kultur neoklassizistischen und romantischen Ursprungs. Die Schlichtheit des Hintergrunds, das Fehlen narrativer Elemente und die psychologische Konzentration auf die Gesichter sind typische Merkmale des privaten Porträts für den häuslichen Bereich.
Rahmen
Interessante goldene Holzrahmen des 19. Jahrhunderts, rechteckig mit großem ovalen Passepartout. Die Oberfläche weist eine Granulierungs-/Punzierungstechnik auf und reiche Eckfriese mit stilisierten Vegetal- und Floralgirlanden.
Die Rahmen passen besonders gut zu den Gemälden und, soweit am rückseitigen Aufbau sichtbar, sind sie original oder zumindest zeitgleich.
Der erste Rahmen zeigt eine deutlich sichtbare vertikale Rissbildung im oberen Bereich, die Struktur betont und bis zum ovalen Rand verläuft. Zudem sind breitflächige Abnutzungen, kleine Abbröckelungen und Verkronungen der Vergoldung vorhanden. Der zweite Rahmen erscheint strukturell besser erhalten, zeigt jedoch normale Abnutzungen, kleine Fehlstellen und Absplitterungen analog zum Alter.
Zustandsbericht
Gemälde: Erhaltungszustand insgesamt ordentlich/gut für die Epoche. Die Oberflächen zeigen typisches Zeitalter, oberflächenartige Ablagerungen und Unregelmäßigkeiten in der Lasur. Lokal sichtbar Abnutzungen, kleine Spuren und eine kaum invasive Craquelur. Im ersten Porträt sind verstärkt Unregelmäßigkeiten und Oberflächenzeichen im Gesichts-, Haar- und Hintergrundbereich zu sehen. Die Leinwand zeigt zudem, besonders in Nahaufnahmen, Struktur und einige Verformungen/Unregelmäßigkeiten der Oberfläche.
Von der Rückseite aus wirkt eines der Gemälde durch eine Schutzeinlage aus Karton abgedeckt, während das andere einen dunklen Rücken zeigt; anhand der Aufnahmen ist eine vollständige Prüfung von Rahmen, eventuellen Neubauten, Restaurierungen oder früheren Eingriffen nicht möglich. Eine direkte Untersuchung wird empfohlen; für eine konservatorische Katalogisierung eine UV-Licht-Untersuchung.
Rahmen: verbreitete Vergoldungsabnutzung, Abrieb, kleine Lücken und Abplatzungen in der Grundierung, stärker konzentriert auf Reliefs und Kanten. Der Rahmen des ersten Porträts weist eine markante vertikale Rissbildung im oberen Bereich auf, die eine Konsolidierung erfordert. Zustände insgesamt kohärent mit der Epoche und Nutzung.
Ideal für Sammlung und Investition
- Der vorhandene Rahmen wird dem Verkauf des Kunstwerks als Geschenk beigefügt. Etwaige Transportschäden am Rahmen können nicht erstattet oder beanstandet werden.
Fotohinweis: Einige Abbildungen des Werks wurden professionell mit künstlicher Beleuchtung (Studio-Licht) aufgenommen, um die malerischen Eigenschaften, Materialität, Farbgebung und den Erhaltungszustand des Gemäldes deutlicher zu zeigen. Die Farbwahrnehmung und Helligkeit kann daher leicht von der Sicht unter Natur- oder Umgebungslicht abweichen.
Mit rechtmäßiger Provenienz - Expertise
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