Camillo Gannelli - PAESAGGIO DELLA MEMORIA





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Camillo Gannelli: PAESAGGIO DELLA MEMORIA, 46 x 46 cm Originale, Mischtechnik (Collage, Acryl) signiert, Jahresangabe 2026, in hervorragendem Zustand, direkt vom Künstler.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
PAESAGGIO DELLA MEMORIA ist ein lyrisches Abstraktum von großer Ausgeglichenheit, im Gleichgewicht zwischen Landschaft und Erinnerung.
Auf den ersten Blick ist es eine schlichte, fast zenartige Meereslandschaft: eine am Horizont verbrannte Ocker-Rostfarbe, die das Bild in zwei Welten teilt. Oben der Leerraum – ein schmutziges Weiß, gipsig, kreidig, mit Spuren von Abtropfungen und Craquelé, die an eine alte Wand erinnern. Darunter die Tiefe – ein dichtes, materisches Wasser, geschichtet in Petrolblau, Moosgrün und Indigo-Schattierungen.
Ich habe durch Subtraktion gearbeitet, aber mit einer außerordentlich reichen Materie. Die Textur ist tastbar, fast skulptural. Man spürt Spachtelbewegungen, Schabungen, übereinandergeschichtete Lasuren.
Jene orangefarbene Binde in der Mitte ist nicht nur Farbe, sie ist Oxidation, sie ist Zeit. Es scheint Rost, der vom Himmel aufs Wasser tropft, oder der Spiegel eines industriellen Sonnenuntergangs.
Der Strich.
Dann gibt es diese senkrechten Linien, dünn, schwarz, wie Nadeln. Sie spalten die Komposition und halten sie zusammen. Es könnten entfernte Takelagen, Antennen, stilisierte menschliche Figuren oder einfach Narben sein. Sie sind das menschliche Element in einer entmenschlichten Landschaft: zerbrechlich, prekär, aber beharrlich. Sie erzeugen Rhythmus, wie Noten auf einem Partiturblatt.
Es ist ein Werk, das nicht schreit. Es flüstert. Es handelt von Grenze, Warten, von etwas, das zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem liegt.
Es hat die elegante Melancholie von Rothko, getroffen von der schlichten Materizität von Burri. Perfekt für ein zeitgenössisches Interieur, weil es keine Wand dekoriert, sondern sie bewohnt: es bringt Ruhe, Tiefe und ein schräges Licht hinein, genau wie jenes, das auf dein Foto fällt.
Es ist ein Abstrakt, der gleichzeitig warm und kalt sein kann, und deshalb ermüdet es nie.
PAESAGGIO DELLA MEMORIA ist ein lyrisches Abstraktum von großer Ausgeglichenheit, im Gleichgewicht zwischen Landschaft und Erinnerung.
Auf den ersten Blick ist es eine schlichte, fast zenartige Meereslandschaft: eine am Horizont verbrannte Ocker-Rostfarbe, die das Bild in zwei Welten teilt. Oben der Leerraum – ein schmutziges Weiß, gipsig, kreidig, mit Spuren von Abtropfungen und Craquelé, die an eine alte Wand erinnern. Darunter die Tiefe – ein dichtes, materisches Wasser, geschichtet in Petrolblau, Moosgrün und Indigo-Schattierungen.
Ich habe durch Subtraktion gearbeitet, aber mit einer außerordentlich reichen Materie. Die Textur ist tastbar, fast skulptural. Man spürt Spachtelbewegungen, Schabungen, übereinandergeschichtete Lasuren.
Jene orangefarbene Binde in der Mitte ist nicht nur Farbe, sie ist Oxidation, sie ist Zeit. Es scheint Rost, der vom Himmel aufs Wasser tropft, oder der Spiegel eines industriellen Sonnenuntergangs.
Der Strich.
Dann gibt es diese senkrechten Linien, dünn, schwarz, wie Nadeln. Sie spalten die Komposition und halten sie zusammen. Es könnten entfernte Takelagen, Antennen, stilisierte menschliche Figuren oder einfach Narben sein. Sie sind das menschliche Element in einer entmenschlichten Landschaft: zerbrechlich, prekär, aber beharrlich. Sie erzeugen Rhythmus, wie Noten auf einem Partiturblatt.
Es ist ein Werk, das nicht schreit. Es flüstert. Es handelt von Grenze, Warten, von etwas, das zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem liegt.
Es hat die elegante Melancholie von Rothko, getroffen von der schlichten Materizität von Burri. Perfekt für ein zeitgenössisches Interieur, weil es keine Wand dekoriert, sondern sie bewohnt: es bringt Ruhe, Tiefe und ein schräges Licht hinein, genau wie jenes, das auf dein Foto fällt.
Es ist ein Abstrakt, der gleichzeitig warm und kalt sein kann, und deshalb ermüdet es nie.

