Sekretär - Grün der Alpen - Bürosekretär





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Frühestes 20. Jahrhundert antik Trumeau mit Secreta, eine Walnuss-Holz Sekretärkommode mit Marmortischplatte, Glasvitrinen, Bronzebeschlägen und einer zweistöckigen Neoklassik im Stil Ludwig XVI.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Trumeau mit Geheimfach (oder Bureau-secrétaire à double corps), ein Meisterwerk der Tischlerkunst, das den Übergangsstil mit Einflüssen von Louis XV / Louis XVI vereint.
• Zentral bemaltes Paneel: Im Zentrum ragt eine prächtige, von Hand gemalte galante Szene im Stil des fêtes galantes hervor (inspiriert von der Genremalerei des 18. Jahrhunderts wie Antoine Watteau oder François Boucher), die ein Paar in einem pastoralen und musikalischen Moment im Freien zeigt.
• Struktur und Furnierarbeiten: Der Korpus ist fein mit erlesenen Hölzern belegt, geometrisch angeordnete Maserungen in Zacken- oder Rautenmotiven auf den Schubladen, veredelt durch elegante Intarsienreihen.
• Seitliche Fächer: Der obere Bereich besitzt eine geschnitzte Zierleiste und wird von zwei bogenförmigen Seitenvitrinen flankiert, ideal zur Ausstellung von wertvollen Büchern oder Porzellan.
• Oberflächen: Griffe und Schlüsselrosetten sind aus geschwärztem Bronzeguss gefertigt, während die Basis auf soliden Knollenspiralfüßen ruht.
Das Innengeheimfach (Die Segreta)
Beim Öffnen der großen mittleren Tür mit der galanten Szene gelangt man zu einer prächtigen inneren Schreibarchitektur, typisch für Möbel aus der hohen Tischlerkunst:
• Die Verschwindende Lunette: Im oberen Teil befindet sich ein gewölbter Schacht, der von einer nachgeahmten, halbrund anhebbaren Tür verschlossen wird. Er ist mit einem zentralen geometrischen Motiv in konzentrischer Kreisform geschmückt, umrundet von einer fein gearbeiteten Profilbordüre aus gedrehtem Messing oder vergoldetem Bronze. Durch das Öffnen der Klappe gelangt man zu einem weiteren versteckten Fach.
• Die Zentrale Schubladenkammer: Unter dem Bogen entwickelt sich eine vertikale Säule aus fünf übereinanderliegenden Schubladen. Jede davon ist mit einer prächtigen Furnierung in Nuss- oder Maserholz belegt, spiegelbildlich angeordnet, um ein durchgehendes geometrisches Muster zu erzeugen, das die natürlichen Holzadern betont. Die Schubladen sind mit kleinen dunklen, unaufdringlichen Knöpfen versehen.
• Die Seitenkolonnen: Die Struktur der Schubladen wird von zwei eleganten, frei stehenden Holssäulen eingerahmt, gedrechselt mit bulbösen Elementen und glattem Schaft. Diese Kolonnen dienen nicht nur als neoklassische architektonische Dekoration (Louis XVI), sondern begrenzen zwei vertikale Sichtfächer (bekannt als „Portalettere“ oder „Portadokumente“).
Oberer Marmor
Nahaufnahmen des oberen Teils des Möbels zeigen die Verkleidung der Auflageflächen:
• Typologie: Das Möbel wird von Marmorplatten Verde Alpì (historisch auch als Verde di Susa bekannt) gekrönt, mit dunkler, intensiver grüner Grundfarbe, durchzogen von weißen und hellerem grünlich crystallinem Marmor.
• Verarbeitung: Der Marmorboden weist eine peripherische Hornform wie eine Eulenklapper (Becco di Civetta) auf, leicht abgerundet und poliert, die dem gebrochenen, gestaffelten Verlauf der oberen Zierleiste des Möbels folgt.
Außenstruktur und Nahornamente
• Die Zierleiste: Der obere Teil (unter dem Marmor) hebt die komplexe Struktur mit Doppelkorper und drei Ebenen hervor. Die Holzleisten zeigen diagonal geordnete Maserungen von meisterlicher Passung.
• Die Dekorstreifen: Entlang der Kanten der oberen Paneele und um die geometrischen Konturen der großen unteren Schubladen sind feine intarsierte Zierstreifen aus vergoldetem Messing sichtbar, in geometrischem Muster — Zig-Zag oder Geflecht. Diese Detailarbeit, zusammen mit der Wahl des Marmors und der Holzgeometrien, bestätigt den Übergang zum französischen oder mitteleuropäischen Neoklassizismus des späten 19. Jahrhunderts (Stil Napoleon III. / Reviviscenza Transizione).
Trumeau mit Geheimfach (oder Bureau-secrétaire à double corps), ein Meisterwerk der Tischlerkunst, das den Übergangsstil mit Einflüssen von Louis XV / Louis XVI vereint.
• Zentral bemaltes Paneel: Im Zentrum ragt eine prächtige, von Hand gemalte galante Szene im Stil des fêtes galantes hervor (inspiriert von der Genremalerei des 18. Jahrhunderts wie Antoine Watteau oder François Boucher), die ein Paar in einem pastoralen und musikalischen Moment im Freien zeigt.
• Struktur und Furnierarbeiten: Der Korpus ist fein mit erlesenen Hölzern belegt, geometrisch angeordnete Maserungen in Zacken- oder Rautenmotiven auf den Schubladen, veredelt durch elegante Intarsienreihen.
• Seitliche Fächer: Der obere Bereich besitzt eine geschnitzte Zierleiste und wird von zwei bogenförmigen Seitenvitrinen flankiert, ideal zur Ausstellung von wertvollen Büchern oder Porzellan.
• Oberflächen: Griffe und Schlüsselrosetten sind aus geschwärztem Bronzeguss gefertigt, während die Basis auf soliden Knollenspiralfüßen ruht.
Das Innengeheimfach (Die Segreta)
Beim Öffnen der großen mittleren Tür mit der galanten Szene gelangt man zu einer prächtigen inneren Schreibarchitektur, typisch für Möbel aus der hohen Tischlerkunst:
• Die Verschwindende Lunette: Im oberen Teil befindet sich ein gewölbter Schacht, der von einer nachgeahmten, halbrund anhebbaren Tür verschlossen wird. Er ist mit einem zentralen geometrischen Motiv in konzentrischer Kreisform geschmückt, umrundet von einer fein gearbeiteten Profilbordüre aus gedrehtem Messing oder vergoldetem Bronze. Durch das Öffnen der Klappe gelangt man zu einem weiteren versteckten Fach.
• Die Zentrale Schubladenkammer: Unter dem Bogen entwickelt sich eine vertikale Säule aus fünf übereinanderliegenden Schubladen. Jede davon ist mit einer prächtigen Furnierung in Nuss- oder Maserholz belegt, spiegelbildlich angeordnet, um ein durchgehendes geometrisches Muster zu erzeugen, das die natürlichen Holzadern betont. Die Schubladen sind mit kleinen dunklen, unaufdringlichen Knöpfen versehen.
• Die Seitenkolonnen: Die Struktur der Schubladen wird von zwei eleganten, frei stehenden Holssäulen eingerahmt, gedrechselt mit bulbösen Elementen und glattem Schaft. Diese Kolonnen dienen nicht nur als neoklassische architektonische Dekoration (Louis XVI), sondern begrenzen zwei vertikale Sichtfächer (bekannt als „Portalettere“ oder „Portadokumente“).
Oberer Marmor
Nahaufnahmen des oberen Teils des Möbels zeigen die Verkleidung der Auflageflächen:
• Typologie: Das Möbel wird von Marmorplatten Verde Alpì (historisch auch als Verde di Susa bekannt) gekrönt, mit dunkler, intensiver grüner Grundfarbe, durchzogen von weißen und hellerem grünlich crystallinem Marmor.
• Verarbeitung: Der Marmorboden weist eine peripherische Hornform wie eine Eulenklapper (Becco di Civetta) auf, leicht abgerundet und poliert, die dem gebrochenen, gestaffelten Verlauf der oberen Zierleiste des Möbels folgt.
Außenstruktur und Nahornamente
• Die Zierleiste: Der obere Teil (unter dem Marmor) hebt die komplexe Struktur mit Doppelkorper und drei Ebenen hervor. Die Holzleisten zeigen diagonal geordnete Maserungen von meisterlicher Passung.
• Die Dekorstreifen: Entlang der Kanten der oberen Paneele und um die geometrischen Konturen der großen unteren Schubladen sind feine intarsierte Zierstreifen aus vergoldetem Messing sichtbar, in geometrischem Muster — Zig-Zag oder Geflecht. Diese Detailarbeit, zusammen mit der Wahl des Marmors und der Holzgeometrien, bestätigt den Übergang zum französischen oder mitteleuropäischen Neoklassizismus des späten 19. Jahrhunderts (Stil Napoleon III. / Reviviscenza Transizione).

