Eine Maske aus Holz. - Baule - Elfenbeinküste

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Julien Gauthier
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Von Julien Gauthier ausgewählt

Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.

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Holzmaske aus dem Baule-Festival, Didiévi-Region, Elfenbeinküste, aus Holz mit polychromer Bemalung, 37 cm hoch, 1,9 kg, ein Exemplar, mit Stativ geliefert, Herkunft: Privat sammlung, in exzellenter Zustand und authentisch.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Baule-Festivalmaske, Didiévi-Region, Elfenbeinküste, Holz mit polychromer Bemalung; Zentral-Elfenbeinküste, Didiévi-Region.

Diese Festivalmaske gehört zur reichen Maskentradition des Baule-Volkes in der zentralen Region der Elfenbeinküste. Innerhalb der Baule-Gesellschaft dienten Masken nicht nur religiösen Zwecken, sondern waren auch zentrale Elemente öffentlicher Feste, Tänze und zeremonieller Aufführungen.
Sie vereinten spirituelle Präsenz mit ästhetischer Virtuosität und vermittelten Ideale von Schönheit, Vitalität und sozialer Ordnung.

Die kraftvollen Farben der Maske sind besonders auffällig. Ein schwarzen Anstrich tragender, kappennaher Kopfschmuck erhebt sich über dem flachen Gesicht und gipfelt in zwei markanten Hörnern. Ihre weißen Spitzen, zusammen mit den Reihen weißer Punkte auf der Stirn, erzeugen einen starken Kontrast zu den dunklen Flächen. Rote, punkierte Ornamente unterhalb der Hörnern beleben die Komposition weiter und verleihen ihr eine festliche Ausstrahlung.

Das Gesicht ist in einem lebhaften Rot bemalt und folgt einer stark stilisierten Formensprache. Eine lange, ridge-ähnliche Nase dominiert die zentrale Achse und verbindet Stirn und Mund zu einer einzigen vertikalen Linie. Die stempelartigen, vorstehenden Augen, deren weiße Formen durch schwarze Innenmarkierungen betont werden, verstärken den abstrakten Effekt. Der offene Mund mit den spitzen weißen Zähnen und der rot hervorgehobenen Zunge verleiht der Maske eine lebendige, fast theatrale Ausdruckskraft.

Die Bauweise als helmartige Maske mit internen Befestigungsschnüren deutet auf ihren Einsatz beim Tanz hin. Risse und Abnutzungsspuren belegen ihr Alter und rituellen Gebrauch und unterstreichen die Echtheit dieses außergewöhnlichen Werks.

Literatur (Auswahl)
Susan Mullin Vogel: Baule: African Art, Western Eyes. New Haven 1997.
Monni Adams: Akan Arts and Aesthetics. Los Angeles 1983.
Herbert M. Cole: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington 1989.
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber: The Art of the Ivory Coast. Zurich 1984.
Christopher D. Roy: Traditional Art of Africa. Upper Saddle River 1999.
Jacques Kerchache among others: L’Art Africain. Paris 1988.

Baule-Festivalmaske, Didiévi-Region, Elfenbeinküste, Holz mit polychromer Bemalung; Zentral-Elfenbeinküste, Didiévi-Region.

Diese Festivalmaske gehört zur reichen Maskentradition des Baule-Volkes in der zentralen Region der Elfenbeinküste. Innerhalb der Baule-Gesellschaft dienten Masken nicht nur religiösen Zwecken, sondern waren auch zentrale Elemente öffentlicher Feste, Tänze und zeremonieller Aufführungen.
Sie vereinten spirituelle Präsenz mit ästhetischer Virtuosität und vermittelten Ideale von Schönheit, Vitalität und sozialer Ordnung.

Die kraftvollen Farben der Maske sind besonders auffällig. Ein schwarzen Anstrich tragender, kappennaher Kopfschmuck erhebt sich über dem flachen Gesicht und gipfelt in zwei markanten Hörnern. Ihre weißen Spitzen, zusammen mit den Reihen weißer Punkte auf der Stirn, erzeugen einen starken Kontrast zu den dunklen Flächen. Rote, punkierte Ornamente unterhalb der Hörnern beleben die Komposition weiter und verleihen ihr eine festliche Ausstrahlung.

Das Gesicht ist in einem lebhaften Rot bemalt und folgt einer stark stilisierten Formensprache. Eine lange, ridge-ähnliche Nase dominiert die zentrale Achse und verbindet Stirn und Mund zu einer einzigen vertikalen Linie. Die stempelartigen, vorstehenden Augen, deren weiße Formen durch schwarze Innenmarkierungen betont werden, verstärken den abstrakten Effekt. Der offene Mund mit den spitzen weißen Zähnen und der rot hervorgehobenen Zunge verleiht der Maske eine lebendige, fast theatrale Ausdruckskraft.

Die Bauweise als helmartige Maske mit internen Befestigungsschnüren deutet auf ihren Einsatz beim Tanz hin. Risse und Abnutzungsspuren belegen ihr Alter und rituellen Gebrauch und unterstreichen die Echtheit dieses außergewöhnlichen Werks.

Literatur (Auswahl)
Susan Mullin Vogel: Baule: African Art, Western Eyes. New Haven 1997.
Monni Adams: Akan Arts and Aesthetics. Los Angeles 1983.
Herbert M. Cole: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington 1989.
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber: The Art of the Ivory Coast. Zurich 1984.
Christopher D. Roy: Traditional Art of Africa. Upper Saddle River 1999.
Jacques Kerchache among others: L’Art Africain. Paris 1988.

Details

Anzahl der Artikel
1
Ethnie/ Kultur
Baule
Herkunftsland
Elfenbeinküste
Material
Holz
Sold with stand
Ja
Zustand
exzellenter Zustand
Titel des Kunstwerks
A wooden mask
Höhe
37 cm
Gewicht
1,9 kg
Herkunft
Privatsammlung
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
ItalienVerifiziert
Neu
auf Catawiki
Privat

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