103g Versteinertes Holz – Herzschlag unter Stein, Farbexplosion, Urzeit – 5,1 x 3,9 x 3,3cm Schädel- 103 g





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Versteinertes Holz Schädel aus Madagaskar, 103 g, Maße 5,1 × 3,9 × 3,3 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Als die Nymphe Daphne vor Apollon floh und ihre Kräfte schwanden, flehte sie ihren Vater, den Flussgott Peneios, um Rettung an. So erzählt es Ovid in seinen Metamorphosen: Schwere Starre ergriff ihre Glieder, dünne Rinde umschloss ihre Brust. Ihr Haar wurde zu Laub, ihre Arme zu Zweigen, ihre eben noch so schnellen Füße zu Wurzeln. Nur ihr Glanz blieb ihr. Doch als Apollon seine Hand auf den Stamm legte, spürte er unter der neuen Rinde noch immer ihr Herz schlagen. Seitdem ist der Lorbeer sein heiliger Baum.
Dieser Schädel trägt eine Verwandlung mehr in sich: Aus Holz wurde Stein. Im hellen Weiß zeichnen sich die Jahresringe deutlich ab, und sie ziehen sich durch den ganzen Schädel. Selbst im roten Gesicht schimmern sie unter der Oberfläche noch hindurch, wie jener Herzschlag unter der Rinde. Darüber legt sich das Rot in eigenen, gegenläufigen Bändern quer zu den Ringen. So erwächst aus der stillen Ordnung des Baumes eine wahre Explosion an Vielfalt.
Ordnung und Farbe haben hier verschiedene Ursprünge. Beim Versteinern ersetzte Kieselsäure die Zellwände des Holzes so genau, dass selbst die Jahresringe erhalten blieben. Die Farbe dagegen brachten eisenhaltige Lösungen, die ihren eigenen Wegen durch das Gestein folgten. Deshalb läuft das Rot quer über die Jahresringe, als hätte es von der Struktur des Baumes nie etwas gewusst.
Material: Versteinertes Holz, verkieselt (Nadelholz vom Typ Araucarioxylon)
Herkunft: Madagaskar
Maße: 5,1 x 3,9 x 3,3 cm
Gewicht: 103 g
Besonderheiten: Deutlich erhaltene Jahresringe, die sich durch den gesamten Schädel ziehen und auch unter dem roten Gesichtsbereich durchschimmern; rote Eisenoxid-Bänderung quer zur Holzstruktur; am Hinterkopf eine abgeflachte Zone, an der die Struktur des Stammes offen hervortritt
Der Verkäufer stellt sich vor
Als die Nymphe Daphne vor Apollon floh und ihre Kräfte schwanden, flehte sie ihren Vater, den Flussgott Peneios, um Rettung an. So erzählt es Ovid in seinen Metamorphosen: Schwere Starre ergriff ihre Glieder, dünne Rinde umschloss ihre Brust. Ihr Haar wurde zu Laub, ihre Arme zu Zweigen, ihre eben noch so schnellen Füße zu Wurzeln. Nur ihr Glanz blieb ihr. Doch als Apollon seine Hand auf den Stamm legte, spürte er unter der neuen Rinde noch immer ihr Herz schlagen. Seitdem ist der Lorbeer sein heiliger Baum.
Dieser Schädel trägt eine Verwandlung mehr in sich: Aus Holz wurde Stein. Im hellen Weiß zeichnen sich die Jahresringe deutlich ab, und sie ziehen sich durch den ganzen Schädel. Selbst im roten Gesicht schimmern sie unter der Oberfläche noch hindurch, wie jener Herzschlag unter der Rinde. Darüber legt sich das Rot in eigenen, gegenläufigen Bändern quer zu den Ringen. So erwächst aus der stillen Ordnung des Baumes eine wahre Explosion an Vielfalt.
Ordnung und Farbe haben hier verschiedene Ursprünge. Beim Versteinern ersetzte Kieselsäure die Zellwände des Holzes so genau, dass selbst die Jahresringe erhalten blieben. Die Farbe dagegen brachten eisenhaltige Lösungen, die ihren eigenen Wegen durch das Gestein folgten. Deshalb läuft das Rot quer über die Jahresringe, als hätte es von der Struktur des Baumes nie etwas gewusst.
Material: Versteinertes Holz, verkieselt (Nadelholz vom Typ Araucarioxylon)
Herkunft: Madagaskar
Maße: 5,1 x 3,9 x 3,3 cm
Gewicht: 103 g
Besonderheiten: Deutlich erhaltene Jahresringe, die sich durch den gesamten Schädel ziehen und auch unter dem roten Gesichtsbereich durchschimmern; rote Eisenoxid-Bänderung quer zur Holzstruktur; am Hinterkopf eine abgeflachte Zone, an der die Struktur des Stammes offen hervortritt

