78g Turmalinquarz Schädel – Rabenschwarz, Nebelnacht, Pinselstrich – 4,8 x 3,5 x 3,1cm Schädel- 78 g





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78 g Turmalinquarz Schädel – Rabenschwarz, Nebelnacht, Pinselstrich, Schädel‑Form Meteoriten aus Brasilien, Maße 4,8 × 3,5 × 3,1 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
1881 zeigte der Maler Kawanabe Kyōsai auf der Nationalen Industrieausstellung in Tokio eine einzelne Krähe: ein schwarzer Vogel auf einem kahlen Ast, gesetzt mit wenigen Zügen Tusche. Das Bild wurde ausgezeichnet, und Kyōsai verlangte dafür hundert Yen, eine damals unerhörte Summe für ein Gemälde. Auf die Empörung antwortete er sinngemäß, der Preis gelte nicht der Krähe, sondern den Jahrzehnten der Übung, die in jedem einzelnen Strich steckten. Die Anekdote gilt bis heute als Sinnbild jener japanischen Kunst, mit dem Allerwenigsten den ganzen Raum zu füllen.
Wie solche Tuschezüge sitzen die rabenschwarzen Turmalin-Einschlüsse in diesem Schädel: selbstbewusst, gezielt, ohne einen überflüssigen Strich. In Schwärmen ziehen sie über Stirn und Schädeldach, als strichen Krähen durch eine nebeldurchdrungene Nacht. Das kühle, milchige Weiß dazwischen wirkt dadurch umso stiller.
Auch dieser Nebel ist echt. Milchquarz verdankt seine Trübung unzähligen mikroskopisch kleinen Flüssigkeits- und Gaseinschlüssen, die beim Wachsen des Kristalls eingeschlossen wurden und das Licht streuen. Es ist dasselbe Prinzip, nach dem winzige Wassertröpfchen in der Luft zu Nebel werden. Die schwarzen Kristalle darin sind Schörl, das eisenreiche Mitglied der Turmalin-Familie.
Material: Turmalinquarz – Milchquarz mit Einschlüssen von schwarzem Turmalin (Schörl)
Herkunft: Brasilien
Maße: 4,8 x 3,5 x 3,1 cm
Gewicht: 78 g
Besonderheiten: Dichte, schwarmartige Schörl-Einschlüsse über Stirn und Schädeldach, teils bis in die Nasenöffnung; milchig-durchscheinende Quarzpartien; vereinzelt zarte gelbliche Eisenspuren im Kieferbereich
Der Verkäufer stellt sich vor
1881 zeigte der Maler Kawanabe Kyōsai auf der Nationalen Industrieausstellung in Tokio eine einzelne Krähe: ein schwarzer Vogel auf einem kahlen Ast, gesetzt mit wenigen Zügen Tusche. Das Bild wurde ausgezeichnet, und Kyōsai verlangte dafür hundert Yen, eine damals unerhörte Summe für ein Gemälde. Auf die Empörung antwortete er sinngemäß, der Preis gelte nicht der Krähe, sondern den Jahrzehnten der Übung, die in jedem einzelnen Strich steckten. Die Anekdote gilt bis heute als Sinnbild jener japanischen Kunst, mit dem Allerwenigsten den ganzen Raum zu füllen.
Wie solche Tuschezüge sitzen die rabenschwarzen Turmalin-Einschlüsse in diesem Schädel: selbstbewusst, gezielt, ohne einen überflüssigen Strich. In Schwärmen ziehen sie über Stirn und Schädeldach, als strichen Krähen durch eine nebeldurchdrungene Nacht. Das kühle, milchige Weiß dazwischen wirkt dadurch umso stiller.
Auch dieser Nebel ist echt. Milchquarz verdankt seine Trübung unzähligen mikroskopisch kleinen Flüssigkeits- und Gaseinschlüssen, die beim Wachsen des Kristalls eingeschlossen wurden und das Licht streuen. Es ist dasselbe Prinzip, nach dem winzige Wassertröpfchen in der Luft zu Nebel werden. Die schwarzen Kristalle darin sind Schörl, das eisenreiche Mitglied der Turmalin-Familie.
Material: Turmalinquarz – Milchquarz mit Einschlüssen von schwarzem Turmalin (Schörl)
Herkunft: Brasilien
Maße: 4,8 x 3,5 x 3,1 cm
Gewicht: 78 g
Besonderheiten: Dichte, schwarmartige Schörl-Einschlüsse über Stirn und Schädeldach, teils bis in die Nasenöffnung; milchig-durchscheinende Quarzpartien; vereinzelt zarte gelbliche Eisenspuren im Kieferbereich

