Un Capolavoro Firmato da Lars Kulle - Spieltisch - Drehbare Konsole - Walnuss-Wurzelholz und edle Hölzer - 19. Jahrhundert





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Eine 19. Jahrhundert drehbare Konsole aus Burr-Walnuss-Holz und edlen Hölzern, signiert von Lars Kulle, deren Oberblatt sich dreht, um eine Spieloberfläche zu enthüllen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Außergewöhnlicher wandelbarer Spieltisch, der zu einer Konsole (Garderobenkonsole) wird. Aus Walnuss-Wurzelholz (Radika) gefertigt, Massivwalnuss, Einlegearbeiten aus Obstholz, obere Platte in Gold geprägtem Leder und grünem Innenfilz.
Suggestiv, scenografisch schön in Erscheinung und Form, verkörpert er den höchsten Ausdruck der künstlerischen Ebenholzarbeiten des europäischen 19. Jahrhunderts, solide und raffiniert.
Das Möbelstück präsentiert sich zunächst als eine prächtige Wandkonsole mit schlankem, bogenförmigem Profil. Die äußere Platte ist ganz aus einer kostbaren, braun feingeschliffenen Walnusswurzel (Burr Walnut) mit herausragender spiegelbildlicher Maserung gefertigt und an den Ecken von zarten geometrischen und floralen Intarsien in dunklem Holz eingerahmt, die die Signatur des Autors umrahmen.
Der Tisch verbirgt einen durchdachten und fließenden Funktionsmechanismus:
1. Die Platte dreht sich um 90 Grad, um eine Untertischöffnung freizulegen (Spielkiste), vollständig mit dem Originalgrünen Filz der Epoche ausgekleidet, ideal zum Verstauen von Karten, Chips oder Schachbrettern.
2. Klappöffnung „Buchform“ (Dual-Function): Wenn gedreht, öffnet sich die Platte wie ein Buch und verdoppelt so seine Oberfläche und verwandelt sich in einen majestätischen Spiel- oder Salon-Tisch im Zentrum.
Einmal geöffnet enthüllt das Innere eine Spieloberfläche von überragender Machart. Die zentrale Fläche ist mit äußerst feinem braunem Leder bezogen, perimeterisch verziert mit einer aufwändigen Goldbordüre, heiß geprägt (Goldprägung mit greci-schen geometrischen und floralen Motiven). In exakt der Mitte ragt ein ovaler Medaillon, stets in Zecchino-Gold geprägt, mit klassisch inspirierten Details hervor. An den vier äußeren Ecken der Radika sind im Holz meisterhaft vier hemisphärische Fächer geschnitten („Kartenhalter“ oder „Becherhalter“), direkt aus dem Massivholz herausgehauen und mit Radika verfeinert.
Die Struktur ruht auf einem imposanten, skulpturalen zentrale Stamm mit vier gebogenen Beinen (Quadripode). Die vier zu einer Voluta verformten Pfosten führen zu einer mittleren Zapfenführung, dekoriert mit reliefgehobenen Medaillons, darüber thront eine elegante, gedrechselte und geschnitzte Spitze. Die Beine enden in stilisierten Volutenfüßchen.
Dieses Tischchen ist nicht nur ein Meisterwerk der Schreinerkunst, sondern der stille Hüter einer goldenen Epoche. Im uralten Moment, in dem man seine Platte dreht, verwandelt sich die zurückhaltende Eleganz einer Wandkonsole in die lebendige Geselligkeit eines salongesäumten Raums des 19. Jahrhunderts. Auf dem tiefen Walnussrudzeug scheinen noch das Rascheln von Karten, das Tasten gepuderter Hände und die flüsternden Geheimnisse bei Kerzenschein widerzuhallen. Unter dem Signum seines Autors wird dieses Möbelstück im Heute zum ewigen Zauber einer Schönheit, die kein Vergehen kennt.
Zustand der Erhaltung:
Strukturell hervorragender Zustand. Lediglich eine leichte, oberflächliche, weißliche Opazität (wahrscheinlich eine Wärmeansammlung) nahe der Signatur. Die Anomalie ist rein ästhetischer Natur, beeinträchtigt weder Holz noch Intarsio und lässt sich leicht durch einen üblichen Restaurationsprozess der Spiritus-Lustre beheben.
Cod. 346
Aufgeklappte Abmessungen:
Höhe 77 cm
Breite 98 cm
Tiefe 100 cm
Abmessungen geschlossen als Konsole:
Höhe 77 cm
Breite 98 cm
Tiefe 50 cm
Wird sorgfältig verpackt und versichert versendet.
NB. Da es sich um antike Gegenstände handelt, können Risse, Flecken, kleine fehlende Teile, Altersspuren etc. vorhanden sein. Bitte die Fotos sorgfältig prüfen.
Außergewöhnlicher wandelbarer Spieltisch, der zu einer Konsole (Garderobenkonsole) wird. Aus Walnuss-Wurzelholz (Radika) gefertigt, Massivwalnuss, Einlegearbeiten aus Obstholz, obere Platte in Gold geprägtem Leder und grünem Innenfilz.
Suggestiv, scenografisch schön in Erscheinung und Form, verkörpert er den höchsten Ausdruck der künstlerischen Ebenholzarbeiten des europäischen 19. Jahrhunderts, solide und raffiniert.
Das Möbelstück präsentiert sich zunächst als eine prächtige Wandkonsole mit schlankem, bogenförmigem Profil. Die äußere Platte ist ganz aus einer kostbaren, braun feingeschliffenen Walnusswurzel (Burr Walnut) mit herausragender spiegelbildlicher Maserung gefertigt und an den Ecken von zarten geometrischen und floralen Intarsien in dunklem Holz eingerahmt, die die Signatur des Autors umrahmen.
Der Tisch verbirgt einen durchdachten und fließenden Funktionsmechanismus:
1. Die Platte dreht sich um 90 Grad, um eine Untertischöffnung freizulegen (Spielkiste), vollständig mit dem Originalgrünen Filz der Epoche ausgekleidet, ideal zum Verstauen von Karten, Chips oder Schachbrettern.
2. Klappöffnung „Buchform“ (Dual-Function): Wenn gedreht, öffnet sich die Platte wie ein Buch und verdoppelt so seine Oberfläche und verwandelt sich in einen majestätischen Spiel- oder Salon-Tisch im Zentrum.
Einmal geöffnet enthüllt das Innere eine Spieloberfläche von überragender Machart. Die zentrale Fläche ist mit äußerst feinem braunem Leder bezogen, perimeterisch verziert mit einer aufwändigen Goldbordüre, heiß geprägt (Goldprägung mit greci-schen geometrischen und floralen Motiven). In exakt der Mitte ragt ein ovaler Medaillon, stets in Zecchino-Gold geprägt, mit klassisch inspirierten Details hervor. An den vier äußeren Ecken der Radika sind im Holz meisterhaft vier hemisphärische Fächer geschnitten („Kartenhalter“ oder „Becherhalter“), direkt aus dem Massivholz herausgehauen und mit Radika verfeinert.
Die Struktur ruht auf einem imposanten, skulpturalen zentrale Stamm mit vier gebogenen Beinen (Quadripode). Die vier zu einer Voluta verformten Pfosten führen zu einer mittleren Zapfenführung, dekoriert mit reliefgehobenen Medaillons, darüber thront eine elegante, gedrechselte und geschnitzte Spitze. Die Beine enden in stilisierten Volutenfüßchen.
Dieses Tischchen ist nicht nur ein Meisterwerk der Schreinerkunst, sondern der stille Hüter einer goldenen Epoche. Im uralten Moment, in dem man seine Platte dreht, verwandelt sich die zurückhaltende Eleganz einer Wandkonsole in die lebendige Geselligkeit eines salongesäumten Raums des 19. Jahrhunderts. Auf dem tiefen Walnussrudzeug scheinen noch das Rascheln von Karten, das Tasten gepuderter Hände und die flüsternden Geheimnisse bei Kerzenschein widerzuhallen. Unter dem Signum seines Autors wird dieses Möbelstück im Heute zum ewigen Zauber einer Schönheit, die kein Vergehen kennt.
Zustand der Erhaltung:
Strukturell hervorragender Zustand. Lediglich eine leichte, oberflächliche, weißliche Opazität (wahrscheinlich eine Wärmeansammlung) nahe der Signatur. Die Anomalie ist rein ästhetischer Natur, beeinträchtigt weder Holz noch Intarsio und lässt sich leicht durch einen üblichen Restaurationsprozess der Spiritus-Lustre beheben.
Cod. 346
Aufgeklappte Abmessungen:
Höhe 77 cm
Breite 98 cm
Tiefe 100 cm
Abmessungen geschlossen als Konsole:
Höhe 77 cm
Breite 98 cm
Tiefe 50 cm
Wird sorgfältig verpackt und versichert versendet.
NB. Da es sich um antike Gegenstände handelt, können Risse, Flecken, kleine fehlende Teile, Altersspuren etc. vorhanden sein. Bitte die Fotos sorgfältig prüfen.

