Westasiatisch Bronze Tubular Idol mit stilisierten Tierköpfen - 6.5 cm

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Peter Reynaers
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Westasiatisches Bronze-Tubulus-Idol mit stilisierter zoomorpher Verzierung, Datierung ca. 8.–7. Jh. v. Chr.; Höhe 6,5 cm; guter Zustand mit dunkler Patina und leichten Abnutzungen.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Ein ungewöhnliches Bronzen-Tubularidol aus Luristan mit aufwändiger zoömorpher Verzierung, datiert auf die Frühzeit des Eisensalter, ca. 8. bis 7. Jahrhundert v. Chr.

Der Gegenstand besteht aus einem hohen, ungefähr zylindrischen röhrenförmigen Körper mit einer durchgehenden zentralen Öffnung. Der obere Abschnitt ist durch mehrere markante horizontale Formenmäander gegliedert, wodurch der ansonsten zurückhaltende Schaft ein stark profilierte Erscheinung erhält.

Der untere Teil entwickelt sich zu einer elaborierten dreidimensionalen zoömorphen Komposition.

Mehrere stilisierte Kopf‑ und Körperformen treten aus dem Sockel der Röhre hervor und umrahmen ihn, wodurch eine fast symmetrische Anordnung entsteht. Zwei markante Köpfe ragen seitlich vom zentralen Körper hervor, während darunter liegende kraftvolle, gekrümmte Formen weitere Teile der verflochtenen Tiere zu repräsentieren scheinen.

Die Tiere zeichnen sich durch kompakte Köpfe, kurze vorspringende Schnauzen und deutlich erkennbare Ohren aus. Ihr Erscheinungsbild deutet auf feliden oder andere Raubtiere hin, obwohl die stark stilisierte Modellierung keine sichere Identifikation der Art erlaubt.

Die Verbindung stark abstrakter Tierformen, Symmetrie und einer zentralen röhrenförmigen Konstruktion ist charakteristisch für die unverwechselbare Bronzeverarbeitungstradition, die mit Luristan im Westen Irans während der Frühzeit des Eisens verbunden ist.

Die skulpturale Qualität der verflochtenen Tiere ist besonders wirkungsvoll, wenn das Objekt aus verschiedenen Winkeln betrachtet wird.

Typologie und Funktion
Bronzenobjekte dieser allgemeinen Form werden gemeinhin als luristanische tubular idols, Finial‑ oder Tubular‑Fittings beschrieben.

Ihre zentrale Öffnung deutet darauf hin, dass sie ursprünglich an eine separat angeordnete Stange, einen Schaft oder eine andere Auflage montiert werden sollten.

Die genaue ursprüngliche Funktion einzelner Exemplare ist nicht immer sicher nachvollziehbar. Solche Objekte wurden im breiteren Kontext der luristanischen Bronze‑Finials und -Fittings interpretiert, in denen praxisnahe Montagesysteme mit hoch unterscheidenden zoömorphen Bildprogrammen verbunden waren.

Aus diesem Grund ist die neutrale Bezeichnung „tubular idol / zoomorphic tubular fitting“ für das vorliegende Exemplar angemessen.

Die stilisierte Tierdarstellung gehört zu einem bekannten visuellen Repertoire luristanischer Bronzearbeiten, in dem Tiere und zusammengesetzte Wesen häufig in hoch abstrakte und symmetrische Skulpturenformen überführt wurden.

Datierung
Aufgrund stilistischer und typologischer Merkmale wird dem Objekt zugewiesen:
Luristan / Westiran, Frühzeit des Eisens, ca. 8.–7. Jahrhundert v. Chr.

Ohne dokumentierten archäologischen Fundkontext sollte eine präzisere Zuordnung innerhalb der luristanischen Bronzetradition offen bleiben.

Zustand
Guter Zustand angesichts des beträchtlichen Alters.
Der röhrenförmige Bronzekörper und die primären zoömorphen Elemente bleiben erhalten.
Die Oberfläche weist altersbedingten Verschleiß, Korrosion, geringe Unregelmäßigkeiten und mineralische Ablagerungen auf.
Die Bronze hat eine attraktive dunkelbraune bis fast schwarze Patina entwickelt, mit lokalisierten Bereichen grünlicher Oxidation und Verkittung.
Trotz Oberflächenverschleiß bleiben die vorspringenden Tierköpfe, die verflochtenen zoömorphen Formen und die horizontalen Formmengen deutlich erkennbar.
Bitte alle Fotografien sorgfältig prüfen, da sie einen integralen Bestandteil der Zustandsbeschreibung bilden.
Der darüber und durch das Objekt sichtbare Metallstab gehört zum modernen Montagesystem und ist kein Bestandteil der antiken Bronze. Der moderne Ausstellungsständer dient ausschließlich der Präsentation und ist nicht im Verkauf enthalten.

Provenienz
Früher in der Madeleine & Erich Dammann‑Kollektion, Deutschland.
Erworben während der ausgedehnten Reisen der Sammler zwischen 1950 und 1970. Die Kollektion ist in Deutschland bis 1970 durch historische Fotografien des Familienwohnsitzes dokumentiert und befindet sich anschließend in ständiger Familienbesitz.

Die Objekte wurden privat während der Reisen der Sammler erworben. Wie üblicherweise bei Privatkäufen auf lokalen Märkten in den 1950er und 1960er Jahren wurden Kaufbelege oder Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch angefordert.
Historische Fotografien und biografische Unterlagen zur Dammann‑Sammlung liegen vor und belegen die lang bestehende Provenienz der Sammlung.

Ein ungewöhnliches Bronzen-Tubularidol aus Luristan mit aufwändiger zoömorpher Verzierung, datiert auf die Frühzeit des Eisensalter, ca. 8. bis 7. Jahrhundert v. Chr.

Der Gegenstand besteht aus einem hohen, ungefähr zylindrischen röhrenförmigen Körper mit einer durchgehenden zentralen Öffnung. Der obere Abschnitt ist durch mehrere markante horizontale Formenmäander gegliedert, wodurch der ansonsten zurückhaltende Schaft ein stark profilierte Erscheinung erhält.

Der untere Teil entwickelt sich zu einer elaborierten dreidimensionalen zoömorphen Komposition.

Mehrere stilisierte Kopf‑ und Körperformen treten aus dem Sockel der Röhre hervor und umrahmen ihn, wodurch eine fast symmetrische Anordnung entsteht. Zwei markante Köpfe ragen seitlich vom zentralen Körper hervor, während darunter liegende kraftvolle, gekrümmte Formen weitere Teile der verflochtenen Tiere zu repräsentieren scheinen.

Die Tiere zeichnen sich durch kompakte Köpfe, kurze vorspringende Schnauzen und deutlich erkennbare Ohren aus. Ihr Erscheinungsbild deutet auf feliden oder andere Raubtiere hin, obwohl die stark stilisierte Modellierung keine sichere Identifikation der Art erlaubt.

Die Verbindung stark abstrakter Tierformen, Symmetrie und einer zentralen röhrenförmigen Konstruktion ist charakteristisch für die unverwechselbare Bronzeverarbeitungstradition, die mit Luristan im Westen Irans während der Frühzeit des Eisens verbunden ist.

Die skulpturale Qualität der verflochtenen Tiere ist besonders wirkungsvoll, wenn das Objekt aus verschiedenen Winkeln betrachtet wird.

Typologie und Funktion
Bronzenobjekte dieser allgemeinen Form werden gemeinhin als luristanische tubular idols, Finial‑ oder Tubular‑Fittings beschrieben.

Ihre zentrale Öffnung deutet darauf hin, dass sie ursprünglich an eine separat angeordnete Stange, einen Schaft oder eine andere Auflage montiert werden sollten.

Die genaue ursprüngliche Funktion einzelner Exemplare ist nicht immer sicher nachvollziehbar. Solche Objekte wurden im breiteren Kontext der luristanischen Bronze‑Finials und -Fittings interpretiert, in denen praxisnahe Montagesysteme mit hoch unterscheidenden zoömorphen Bildprogrammen verbunden waren.

Aus diesem Grund ist die neutrale Bezeichnung „tubular idol / zoomorphic tubular fitting“ für das vorliegende Exemplar angemessen.

Die stilisierte Tierdarstellung gehört zu einem bekannten visuellen Repertoire luristanischer Bronzearbeiten, in dem Tiere und zusammengesetzte Wesen häufig in hoch abstrakte und symmetrische Skulpturenformen überführt wurden.

Datierung
Aufgrund stilistischer und typologischer Merkmale wird dem Objekt zugewiesen:
Luristan / Westiran, Frühzeit des Eisens, ca. 8.–7. Jahrhundert v. Chr.

Ohne dokumentierten archäologischen Fundkontext sollte eine präzisere Zuordnung innerhalb der luristanischen Bronzetradition offen bleiben.

Zustand
Guter Zustand angesichts des beträchtlichen Alters.
Der röhrenförmige Bronzekörper und die primären zoömorphen Elemente bleiben erhalten.
Die Oberfläche weist altersbedingten Verschleiß, Korrosion, geringe Unregelmäßigkeiten und mineralische Ablagerungen auf.
Die Bronze hat eine attraktive dunkelbraune bis fast schwarze Patina entwickelt, mit lokalisierten Bereichen grünlicher Oxidation und Verkittung.
Trotz Oberflächenverschleiß bleiben die vorspringenden Tierköpfe, die verflochtenen zoömorphen Formen und die horizontalen Formmengen deutlich erkennbar.
Bitte alle Fotografien sorgfältig prüfen, da sie einen integralen Bestandteil der Zustandsbeschreibung bilden.
Der darüber und durch das Objekt sichtbare Metallstab gehört zum modernen Montagesystem und ist kein Bestandteil der antiken Bronze. Der moderne Ausstellungsständer dient ausschließlich der Präsentation und ist nicht im Verkauf enthalten.

Provenienz
Früher in der Madeleine & Erich Dammann‑Kollektion, Deutschland.
Erworben während der ausgedehnten Reisen der Sammler zwischen 1950 und 1970. Die Kollektion ist in Deutschland bis 1970 durch historische Fotografien des Familienwohnsitzes dokumentiert und befindet sich anschließend in ständiger Familienbesitz.

Die Objekte wurden privat während der Reisen der Sammler erworben. Wie üblicherweise bei Privatkäufen auf lokalen Märkten in den 1950er und 1960er Jahren wurden Kaufbelege oder Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch angefordert.
Historische Fotografien und biografische Unterlagen zur Dammann‑Sammlung liegen vor und belegen die lang bestehende Provenienz der Sammlung.

Details

Kultur
Westasiatisch
Jahrhundert/ Zeitraum
circa 8th–7th century BC
Name of object
Tubular Idol with Stylised Animal Heads
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
2025
Material
Bronze
Erwerbsland
Deutschland
Zustand
Angemessen
Vorbesitzer erworben von
Antikmarkt
Height
6,5 cm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1960
Vorbesitzer – Erwerbsland
Unbekannt
Ich bestätige, dass ich dieses Objekt legal erworben habe und berechtigt bin, es zu verkaufen.
Ja
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
482
Verkaufte Objekte
96,92 %
Privat

Disclaimer

Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.

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