Tony Agostini (1916-1990) - Chaise Verte





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses farbenfrohe Ölbild von Tony Agostini ist ein charakteristisches Beispiel für seine intimen Innenraum- und Blumen-Stilleben und verwurzelt in der Tradition der École de Paris.
- Künstler: Tony Peter Agostini (1916-1990)
- Medium: Öl auf Leinwand
- Abmessungen: 22 x 12 cm (ohne Rahmen); 39 x 29 cm (mit Rahmen)
- Periode: +/- 1960
- Signiert: rechts unten und auf der Rückseite der Leinwand
- Verkauft mit Rahmen
Das zum Verkauf angebotene Werk ist keine Lithografie, sondern ein einzigartiges, originales, von Hand gemaltes signiertes Ölgemälde. Stillleben mit dem Bauernstuhl (chaise rustique) gehören zu den begehrtesten und ikonischsten Motiven im Œuvre von Agostini. Dies ist kein ‚Zwischenschritt-Studie’, sondern ein vollwertiges, repräsentatives Schlüsselwerk.
Zentrales Motiv ist ein klassischer, rustikaler Holstuhl mit Rattansitz, auf dem eine Glassvase mit einem üppigen, warmfarbigen Blumenbukett steht. Agostini schafft einen mutigen Kontrast, indem er die tiefen, lebhaften Türkis- und Petrolblau-Töne des Stuhls mit den warmen Honig- und Terracotta-Nuancen des Rietes und der Blumen ergänzt. Der Hintergrund besteht aus abstrakten, vertikalen Bahnungen in dunklen, melancholischen Tönen, wodurch die zentrale Komposition kraftvoll hervorkommt und eine theatralische Tiefe erhält.
Die Blumen sind mit einer dicken, fühlbaren Farbstruktur (Impasto) aufgetragen. Das verleiht den Rosen oder Pfingstrosen eine skulpturale, dreidimensionale Textur und eine lebendige Dynamik.
Biografie
Tony Agostini (geboren als Antoine Sylvestre Agostini) war ein führender französischer Kunstmaler und Lithograf, der der postfranzösischen Nachkriegs-Kunstströmung der École de Paris zugerechnet wird. Er ist bekannt für seine kraftvollen Stillleben und seine Fähigkeit, alltägliche Innenräume in expressiv farbenfrohe Kompositionen zu verwandeln.
In dem künstlerischen Viertel Montmartre traf er auf einflussreiche Figuren wie den Maler Gen Paul und die Schriftsteller Francis Carco und Marcel Aymé. Diese Begegnungen inspirierten ihn, ab 1946 sein Leben vollständig der Kunst zu widmen.
Sein lebendiger Farbgebrauch wurde stark von seinem Nachbarn Gen Paul beeinflusst. Für die klare Formgebung und Komposition orientierte er sich an den Prinzipien von Paul Cézanne, kombiniert mit kubistischen Verzerrungen. In seinen frühen Jahren malte er überwiegend die Dynamik von Menschenmengen und das nächtliche Pariser Stadtleben in einer dunklen Palette. Später hellte sich seine Arbeit auf und sein Fokus verlagert sich auf Landschaften, Atelierinterieurs und intime Stilleben.
Seit seinen ersten Ausstellungen 1947 und 1948 zeigte er regelmäßig bei bedeutenden Galerien wie Galerie Visconti (1951-1952) und Galerie Charpentier (1957-1963) in Paris. Ab 1959 gewann er international Aufmerksamkeit mit Solo-Ausstellungen in New York und San Francisco. Er war eine feste Größe bei führenden jährlichen Pariser Salons, darunter Salon des Peintres Témoins de leur Temps (ab 1953), den einflussreichen School of Paris-Ausstellungen in Galerie Charpentier und dem Salon des Tuileries (1957).
Werke von Tony Agostini sind in diversen namhaften nationalen und internationalen Museumssammlungen vertreten: Musée d'Art Moderne de Paris, Stedelijk Museum in Amsterdam, Pinakothek der Moderne in München, Musée Fesch in Korsika, Musée Toulouse-Lautrec in Albi, Frankreich, und das Musée Matisse in Le Cateau-Cambrésis, Frankreich.
Dieses farbenfrohe Ölbild von Tony Agostini ist ein charakteristisches Beispiel für seine intimen Innenraum- und Blumen-Stilleben und verwurzelt in der Tradition der École de Paris.
- Künstler: Tony Peter Agostini (1916-1990)
- Medium: Öl auf Leinwand
- Abmessungen: 22 x 12 cm (ohne Rahmen); 39 x 29 cm (mit Rahmen)
- Periode: +/- 1960
- Signiert: rechts unten und auf der Rückseite der Leinwand
- Verkauft mit Rahmen
Das zum Verkauf angebotene Werk ist keine Lithografie, sondern ein einzigartiges, originales, von Hand gemaltes signiertes Ölgemälde. Stillleben mit dem Bauernstuhl (chaise rustique) gehören zu den begehrtesten und ikonischsten Motiven im Œuvre von Agostini. Dies ist kein ‚Zwischenschritt-Studie’, sondern ein vollwertiges, repräsentatives Schlüsselwerk.
Zentrales Motiv ist ein klassischer, rustikaler Holstuhl mit Rattansitz, auf dem eine Glassvase mit einem üppigen, warmfarbigen Blumenbukett steht. Agostini schafft einen mutigen Kontrast, indem er die tiefen, lebhaften Türkis- und Petrolblau-Töne des Stuhls mit den warmen Honig- und Terracotta-Nuancen des Rietes und der Blumen ergänzt. Der Hintergrund besteht aus abstrakten, vertikalen Bahnungen in dunklen, melancholischen Tönen, wodurch die zentrale Komposition kraftvoll hervorkommt und eine theatralische Tiefe erhält.
Die Blumen sind mit einer dicken, fühlbaren Farbstruktur (Impasto) aufgetragen. Das verleiht den Rosen oder Pfingstrosen eine skulpturale, dreidimensionale Textur und eine lebendige Dynamik.
Biografie
Tony Agostini (geboren als Antoine Sylvestre Agostini) war ein führender französischer Kunstmaler und Lithograf, der der postfranzösischen Nachkriegs-Kunstströmung der École de Paris zugerechnet wird. Er ist bekannt für seine kraftvollen Stillleben und seine Fähigkeit, alltägliche Innenräume in expressiv farbenfrohe Kompositionen zu verwandeln.
In dem künstlerischen Viertel Montmartre traf er auf einflussreiche Figuren wie den Maler Gen Paul und die Schriftsteller Francis Carco und Marcel Aymé. Diese Begegnungen inspirierten ihn, ab 1946 sein Leben vollständig der Kunst zu widmen.
Sein lebendiger Farbgebrauch wurde stark von seinem Nachbarn Gen Paul beeinflusst. Für die klare Formgebung und Komposition orientierte er sich an den Prinzipien von Paul Cézanne, kombiniert mit kubistischen Verzerrungen. In seinen frühen Jahren malte er überwiegend die Dynamik von Menschenmengen und das nächtliche Pariser Stadtleben in einer dunklen Palette. Später hellte sich seine Arbeit auf und sein Fokus verlagert sich auf Landschaften, Atelierinterieurs und intime Stilleben.
Seit seinen ersten Ausstellungen 1947 und 1948 zeigte er regelmäßig bei bedeutenden Galerien wie Galerie Visconti (1951-1952) und Galerie Charpentier (1957-1963) in Paris. Ab 1959 gewann er international Aufmerksamkeit mit Solo-Ausstellungen in New York und San Francisco. Er war eine feste Größe bei führenden jährlichen Pariser Salons, darunter Salon des Peintres Témoins de leur Temps (ab 1953), den einflussreichen School of Paris-Ausstellungen in Galerie Charpentier und dem Salon des Tuileries (1957).
Werke von Tony Agostini sind in diversen namhaften nationalen und internationalen Museumssammlungen vertreten: Musée d'Art Moderne de Paris, Stedelijk Museum in Amsterdam, Pinakothek der Moderne in München, Musée Fesch in Korsika, Musée Toulouse-Lautrec in Albi, Frankreich, und das Musée Matisse in Le Cateau-Cambrésis, Frankreich.

