Eine Bronzeskulptur - Ogoni - Nigeria (Ohne mindestpreis)






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Eine Bronzeskulptur mit dem Titel „A bronze sculpture“ aus Nigeria, ein Ogoni-Paar darstellend; Höhe 29 cm, Gewicht 2,6 kg, in fairs Zustand; ohne Ständer verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Bronzeskulptur eines Ogoni-Paares,
Rivers State, Nigeria
Dunkelbraune bis schwarze Oberfläche, mit grünlichen Flecken und hellen Ablagerungen.
Dieses Paar von Statuetten, ein aus Bronze geschnitztes Ogoni-Paar, zeigt zwei Figuren mit schlanken, verlängerten Körpern, die in kleinen, ausgebuchteten Füßen enden. Die Köpfe sind mit hohen Kopfschmuckelementen verziert, deren Oberseiten verbreitert sind, begleitet von einem kleinen Ring; das Gesicht zeigt große Augen mit eingeritzten Augenliedern, eine stark hervorstehende Nase, füllige Lippen und diagonale Markierungen auf den Wangen. Die Arme reichen vom Oberkörper aus und winden sich zum Bauch: Eine der Figuren scheint einen langen, stilisierten Bart zu halten, während die andere zwei Brüste hat und ein reliefiertes Ornament sich über die Brust hinabzieht. Hängende Elemente rahmen die Gesichter, und linienförmige Motive ziehen sich über die Körper, insbesondere die Rückseiten. Die Oberfläche weist eine dunkelbraune bis schwarze Färbung, grünliche Flecken und helle Ablagerungen in den Vertiefungen auf. Aus ethnologischer Perspektive deuten die Paarung der beiden Figuren und die oberen Ringe auf eine Verbindung zu den Edan-Paaren der Ogboni-Gesellschaft der Yoruba in Nigeria hin; die Bezeichnung „Ogoni“ verlangt daher eine Überprüfung. In dieser Tradition drücken die männlichen und weiblichen Figuren – üblicherweise durch eine Kette verbunden – ihre Ergänzung aus und dienen als Embleme der religiösen und judikativen Autorität der Ältesten, verbunden mit der Macht der Erde.
Nach Elsy Leuzinger nehmen die Kultobjekte der Ogboni-Gesellschaft eine besondere Position ein. Soweit man etwas über die Geheimnisse der Gesellschaft herausfinden kann, stehen sie im Zusammenhang mit dem Kult des Erdgeist-Onile. Es ist möglich, dass die Relieffigur mit den Welsen-Katfossi-Beinen auf den agba-Trommeln diesen Onile repräsentiert. Wenn die Agba-Trommel ertönt, um die Mitglieder der Gesellschaft zu rufen, überkommt alle Schrecken, denn der Ruf bedeutet stets, dass ein Todesurteil vollstreckt wird – gewöhnlich als Strafe für den Verrat an den Geheimnissen der Gesellschaft. Das Blut der Opfer wurde früher über die Trommel gegossen.
Im Ogboni-Heiligtum befindet sich außerdem eine größere Bronzefigur mit hervorstehenden Augen und einer hornähnlichen Frisur. Die Hände bilden den Ogboni-Gruß. Morton Williams untersuchte deren Geheimnisse und erfuhr, dass es Ajagbo war, ein schrecklicher Alafin von Oyo, der zu einem vengeance-Geist wurde und von der Ogboni-Gesellschaft angerufen wird, wenn ein göttliches Todesurteil gefällt werden muss. Ajagbo wird mit Onile, dem Erdgeist, identifiziert.
„Der Stil der Werke in Metall und Elfenbein unterscheidet sich sehr von dem Stil der Schnitzkunst im Yoruba-Gebiet. Dieses Phänomen ist zweifellos durch seine völlig andere Funktion zu erklären.“ (The Art of Black Africa, übersetzt von R.A. Wilson, The New York Graphic Society, New York, 1972, S. 174–176.)
Im National Museum in Lagos befindet sich eine ähnliche weibliche Figur (Höhe 106 cm), die aus Iperu stammt; von einer weiteren wird berichtet, dass sie in einem Ogboni-Schrein in Ibadan noch in Gebrauch sei. Morton Williams identifizierte jene Figur als Darstellung Ajagbos, eines schrecklichen Alafin von Oyo, der als Rachegeist göttliche Ehren erlangte und dessen Statue bei der Enthüllung und Bestrafung derjenigen eine Rolle spielt, die Ogboni-Geheimnisse verraten haben. (Quelle: Frank Willet, Ife, Metropole afrikanischer Kunst, zweite Auflage 1975, Tafel 101).
Literatur: Leuzinger, Elsy, Kunst uit Afrika: Rond de Niger - De Machtige Rivier, Den Haag: Haags Gemeentemuseum, 1971, Nr. L11. Leuzinger, Elsy, Kunsthaus Zürich: Die Kunst von Schwarz-Afrika, Zürich: Kunsthaus, 1970, S. 178, Nr. L11. „Ogboni shrine figures, Bonhams“, eine ähnliche, einzelne weibliche Bronzeskulptur ist bei Barakat Gallery erhältlich, „Large Yoruba Bronze Statue of a Woman“, geschätztes Alter von 1800 n. Chr. bis 1920 n. Chr.
Einige der Informationen und Fotos wurden von künstlicher Intelligenz generiert und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte. Alle Informationen und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
Inv. Nr. MAZ29756
Informant Wassiu
Höhe: 29 cm / 29 cm
Gewicht: 1,5 kg / 1,1 kg
Der Verkäufer stellt sich vor
Bronzeskulptur eines Ogoni-Paares,
Rivers State, Nigeria
Dunkelbraune bis schwarze Oberfläche, mit grünlichen Flecken und hellen Ablagerungen.
Dieses Paar von Statuetten, ein aus Bronze geschnitztes Ogoni-Paar, zeigt zwei Figuren mit schlanken, verlängerten Körpern, die in kleinen, ausgebuchteten Füßen enden. Die Köpfe sind mit hohen Kopfschmuckelementen verziert, deren Oberseiten verbreitert sind, begleitet von einem kleinen Ring; das Gesicht zeigt große Augen mit eingeritzten Augenliedern, eine stark hervorstehende Nase, füllige Lippen und diagonale Markierungen auf den Wangen. Die Arme reichen vom Oberkörper aus und winden sich zum Bauch: Eine der Figuren scheint einen langen, stilisierten Bart zu halten, während die andere zwei Brüste hat und ein reliefiertes Ornament sich über die Brust hinabzieht. Hängende Elemente rahmen die Gesichter, und linienförmige Motive ziehen sich über die Körper, insbesondere die Rückseiten. Die Oberfläche weist eine dunkelbraune bis schwarze Färbung, grünliche Flecken und helle Ablagerungen in den Vertiefungen auf. Aus ethnologischer Perspektive deuten die Paarung der beiden Figuren und die oberen Ringe auf eine Verbindung zu den Edan-Paaren der Ogboni-Gesellschaft der Yoruba in Nigeria hin; die Bezeichnung „Ogoni“ verlangt daher eine Überprüfung. In dieser Tradition drücken die männlichen und weiblichen Figuren – üblicherweise durch eine Kette verbunden – ihre Ergänzung aus und dienen als Embleme der religiösen und judikativen Autorität der Ältesten, verbunden mit der Macht der Erde.
Nach Elsy Leuzinger nehmen die Kultobjekte der Ogboni-Gesellschaft eine besondere Position ein. Soweit man etwas über die Geheimnisse der Gesellschaft herausfinden kann, stehen sie im Zusammenhang mit dem Kult des Erdgeist-Onile. Es ist möglich, dass die Relieffigur mit den Welsen-Katfossi-Beinen auf den agba-Trommeln diesen Onile repräsentiert. Wenn die Agba-Trommel ertönt, um die Mitglieder der Gesellschaft zu rufen, überkommt alle Schrecken, denn der Ruf bedeutet stets, dass ein Todesurteil vollstreckt wird – gewöhnlich als Strafe für den Verrat an den Geheimnissen der Gesellschaft. Das Blut der Opfer wurde früher über die Trommel gegossen.
Im Ogboni-Heiligtum befindet sich außerdem eine größere Bronzefigur mit hervorstehenden Augen und einer hornähnlichen Frisur. Die Hände bilden den Ogboni-Gruß. Morton Williams untersuchte deren Geheimnisse und erfuhr, dass es Ajagbo war, ein schrecklicher Alafin von Oyo, der zu einem vengeance-Geist wurde und von der Ogboni-Gesellschaft angerufen wird, wenn ein göttliches Todesurteil gefällt werden muss. Ajagbo wird mit Onile, dem Erdgeist, identifiziert.
„Der Stil der Werke in Metall und Elfenbein unterscheidet sich sehr von dem Stil der Schnitzkunst im Yoruba-Gebiet. Dieses Phänomen ist zweifellos durch seine völlig andere Funktion zu erklären.“ (The Art of Black Africa, übersetzt von R.A. Wilson, The New York Graphic Society, New York, 1972, S. 174–176.)
Im National Museum in Lagos befindet sich eine ähnliche weibliche Figur (Höhe 106 cm), die aus Iperu stammt; von einer weiteren wird berichtet, dass sie in einem Ogboni-Schrein in Ibadan noch in Gebrauch sei. Morton Williams identifizierte jene Figur als Darstellung Ajagbos, eines schrecklichen Alafin von Oyo, der als Rachegeist göttliche Ehren erlangte und dessen Statue bei der Enthüllung und Bestrafung derjenigen eine Rolle spielt, die Ogboni-Geheimnisse verraten haben. (Quelle: Frank Willet, Ife, Metropole afrikanischer Kunst, zweite Auflage 1975, Tafel 101).
Literatur: Leuzinger, Elsy, Kunst uit Afrika: Rond de Niger - De Machtige Rivier, Den Haag: Haags Gemeentemuseum, 1971, Nr. L11. Leuzinger, Elsy, Kunsthaus Zürich: Die Kunst von Schwarz-Afrika, Zürich: Kunsthaus, 1970, S. 178, Nr. L11. „Ogboni shrine figures, Bonhams“, eine ähnliche, einzelne weibliche Bronzeskulptur ist bei Barakat Gallery erhältlich, „Large Yoruba Bronze Statue of a Woman“, geschätztes Alter von 1800 n. Chr. bis 1920 n. Chr.
Einige der Informationen und Fotos wurden von künstlicher Intelligenz generiert und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte. Alle Informationen und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
Inv. Nr. MAZ29756
Informant Wassiu
Höhe: 29 cm / 29 cm
Gewicht: 1,5 kg / 1,1 kg
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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