Eine Eisenskulptur - Mumuye - Nigeria (Ohne mindestpreis)






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Eine schwarze Eisen-Skulptur der Mumuye aus der Takum-Region in Nigeria; ca. 49 cm hoch, 570 g schwer, Zustand fair, ohne Stand zum Verkauf.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Schwarzes Eisenskulptur Mumuye,
Takum-Region, Nigeria
Eine Oberfläche mit grau-braunen und rost-ochrigen Tönen, Unregelmäßigkeiten und Spuren von Oxidation, einschließlich Stativ.
Dieses schwarze Mumuye-Eisenobjekt hat eine sehr verlängerte anthropomorphe Form, zentriert um eine schmale, fast geradlinige Achse. Das obere Ende bildet einen kleinen, abgeflachten Kopf mit einer spitz zulaufenden Oberseite, wo gerundete Augen, zwei Punkte als Nasenlöcher und ein waagerechter Mund ein stilisiertes Gesicht bilden. Zwei seitliche Verzweigungen krümmen sich nach unten wie Arme und enden in verbreiterten Händen, deren Finger durch Einschnitte angedeutet sind. Muster aus Diamanten, V-förmigen Zähnen und sich überkreuzenden Linien verlaufen über die Hauptfläche des Achsals, während die Rückseite zurückhaltender bleibt. Am Sockel krönt eine aufgewickelte Metallband ein Bündel Stängel, das an den Enden in einer Spirale aufgeht, auf einer schwarzen Ausstellungsbasis platziert. Die Oberfläche zeigt Graubeige- und Rostochertöne sowie Unregelmäßigkeiten und Oxidationsspuren, doch allein diese Merkmale ermöglichen keine Bestimmung seines Alters. Die Reduktion der Form auf wenige wesentliche Elemente verleiht dieser Figur einen emblematischen statt eines naturalistischen Charakters. Ethnologisch betrachtet sind Mumuye-Eisennadeln in rituellen Praktiken dokumentiert, die darauf abzielen, Regen herbeizuführen.
Die Mumuye leben am östlichen Ufer des Benue-Flusses im Norden Nigerias, in einer Region, die von vielfältigen Einflüssen geprägt ist. Traditionell verwenden die Mumuye ihre figürlichen Skulpturen für eine Vielzahl von Zwecken. Diese hoch abstrakten Figuren, die “Lagalagan” genannt werden, werden einem vertrauten Ältesten anvertraut, der sie in einem Schrein innerhalb des Gehöfts aufbewahrt. Es wird geglaubt, dass sie die Kräfte der Natur beeinflussen und das menschliche Verhalten steuern können. Mumuye-Figürinnen werden in Zeremonien verwendet, die Regen herbeiführen, Eisen schmieden, Heilung fördern, Ratschläge geben, über Gerichtsverfahren wachen und an Bestattungen teilnehmen. Mumuye-Figürinnen zählen zu den stilisiertesten Darstellungen Westafrikas. Diese außergewöhnlichen Skulpturen sind herausragende Beispiele für das Feinste der Abstraktion und stilistischen Entwicklung in der afrikanischen Skulptur.
Literatur: Richard Fardon, Espaces négatifs des sculptures Mumuyé : style, sculpture et ethnicité. In: Pour une histoire des arts d’Afrique précontemporains : méthodologie, historiographie, épistémologie, 10/2019. Frank Herreman, Mumuye. Sculpture from Nigeria. The human figure reinvented, 2016. William Rubin (Hg.), Primitivismus in der Kunst des 20. Jahrhunderts, 1996, 722. Frank Eerhart, The power of iron in Africa, 2013.
Referenzen
Afigbo, A. E. The Warrant Chiefs: Indirect Rule in Southeastern Nigeria 1891–1929. London: Longman, 1972.
Guyer, Jane I. “Soft Currencies, Cash Economies, New Monies: Past and Present.” Proceedings of the National Academy of Sciences 109, no. 7 (2012): 2214–2221.
Johansson, Sture. African Currencies, Part II. Stockholm: Ethnographical Museum of Sweden, 1967.
Ofonagoro, Walter I. “From Traditional to British Currency in Southern Nigeria: Analysis of a Currency Revolution, 1880–1948.” The Journal of Economic History 39, no. 3 (1979): 623–654.
Usman, Aribidesi. “Economic Production and Exchange of States and Societies in Precolonial Nigeria.” In The Oxford Handbook of Nigerian History, edited by Toyin Falola and Matthew M. Heaton, 171–190. Oxford: Oxford University Press, 2022.
Webb, James L. A. Jr. “Toward the Comparative Study of Money: A Reconsideration of West African Currencies and Neoclassical Monetary Concepts.” International Journal of African Historical Studies 15, no. 3 (1982): 455–466.
Iyanya, Victor. “Towards a Resuscitation of Indigenous Iron Technology among the Igede of Central Nigeria.” Journal of African Cultural Studies 24, no. 2 (2012): 223–236.
Einige der Informationen und Fotos wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und stützen sich auf veröffentlichte Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte. Alle Informationen und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
Inv. Nr. MAZ29910
Informant Amadou Dogo
Der Verkäufer stellt sich vor
Schwarzes Eisenskulptur Mumuye,
Takum-Region, Nigeria
Eine Oberfläche mit grau-braunen und rost-ochrigen Tönen, Unregelmäßigkeiten und Spuren von Oxidation, einschließlich Stativ.
Dieses schwarze Mumuye-Eisenobjekt hat eine sehr verlängerte anthropomorphe Form, zentriert um eine schmale, fast geradlinige Achse. Das obere Ende bildet einen kleinen, abgeflachten Kopf mit einer spitz zulaufenden Oberseite, wo gerundete Augen, zwei Punkte als Nasenlöcher und ein waagerechter Mund ein stilisiertes Gesicht bilden. Zwei seitliche Verzweigungen krümmen sich nach unten wie Arme und enden in verbreiterten Händen, deren Finger durch Einschnitte angedeutet sind. Muster aus Diamanten, V-förmigen Zähnen und sich überkreuzenden Linien verlaufen über die Hauptfläche des Achsals, während die Rückseite zurückhaltender bleibt. Am Sockel krönt eine aufgewickelte Metallband ein Bündel Stängel, das an den Enden in einer Spirale aufgeht, auf einer schwarzen Ausstellungsbasis platziert. Die Oberfläche zeigt Graubeige- und Rostochertöne sowie Unregelmäßigkeiten und Oxidationsspuren, doch allein diese Merkmale ermöglichen keine Bestimmung seines Alters. Die Reduktion der Form auf wenige wesentliche Elemente verleiht dieser Figur einen emblematischen statt eines naturalistischen Charakters. Ethnologisch betrachtet sind Mumuye-Eisennadeln in rituellen Praktiken dokumentiert, die darauf abzielen, Regen herbeizuführen.
Die Mumuye leben am östlichen Ufer des Benue-Flusses im Norden Nigerias, in einer Region, die von vielfältigen Einflüssen geprägt ist. Traditionell verwenden die Mumuye ihre figürlichen Skulpturen für eine Vielzahl von Zwecken. Diese hoch abstrakten Figuren, die “Lagalagan” genannt werden, werden einem vertrauten Ältesten anvertraut, der sie in einem Schrein innerhalb des Gehöfts aufbewahrt. Es wird geglaubt, dass sie die Kräfte der Natur beeinflussen und das menschliche Verhalten steuern können. Mumuye-Figürinnen werden in Zeremonien verwendet, die Regen herbeiführen, Eisen schmieden, Heilung fördern, Ratschläge geben, über Gerichtsverfahren wachen und an Bestattungen teilnehmen. Mumuye-Figürinnen zählen zu den stilisiertesten Darstellungen Westafrikas. Diese außergewöhnlichen Skulpturen sind herausragende Beispiele für das Feinste der Abstraktion und stilistischen Entwicklung in der afrikanischen Skulptur.
Literatur: Richard Fardon, Espaces négatifs des sculptures Mumuyé : style, sculpture et ethnicité. In: Pour une histoire des arts d’Afrique précontemporains : méthodologie, historiographie, épistémologie, 10/2019. Frank Herreman, Mumuye. Sculpture from Nigeria. The human figure reinvented, 2016. William Rubin (Hg.), Primitivismus in der Kunst des 20. Jahrhunderts, 1996, 722. Frank Eerhart, The power of iron in Africa, 2013.
Referenzen
Afigbo, A. E. The Warrant Chiefs: Indirect Rule in Southeastern Nigeria 1891–1929. London: Longman, 1972.
Guyer, Jane I. “Soft Currencies, Cash Economies, New Monies: Past and Present.” Proceedings of the National Academy of Sciences 109, no. 7 (2012): 2214–2221.
Johansson, Sture. African Currencies, Part II. Stockholm: Ethnographical Museum of Sweden, 1967.
Ofonagoro, Walter I. “From Traditional to British Currency in Southern Nigeria: Analysis of a Currency Revolution, 1880–1948.” The Journal of Economic History 39, no. 3 (1979): 623–654.
Usman, Aribidesi. “Economic Production and Exchange of States and Societies in Precolonial Nigeria.” In The Oxford Handbook of Nigerian History, edited by Toyin Falola and Matthew M. Heaton, 171–190. Oxford: Oxford University Press, 2022.
Webb, James L. A. Jr. “Toward the Comparative Study of Money: A Reconsideration of West African Currencies and Neoclassical Monetary Concepts.” International Journal of African Historical Studies 15, no. 3 (1982): 455–466.
Iyanya, Victor. “Towards a Resuscitation of Indigenous Iron Technology among the Igede of Central Nigeria.” Journal of African Cultural Studies 24, no. 2 (2012): 223–236.
Einige der Informationen und Fotos wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und stützen sich auf veröffentlichte Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte. Alle Informationen und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
Inv. Nr. MAZ29910
Informant Amadou Dogo
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