WOLS (1913-1951) - Ohne Titel






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
WOLS (1913-1951) , Ohne Titel, 1930/1998.
Silbergelatine, 25,8 x 18,4cm cm cm auf 38 x 29 cm, verso bezeichnet: "Nachlaß WOLS; einmalige Auflage für die griffelkunst 1998".
Zustand: Guter Zustand. Abbildungen sind Teil der Zustandsbeschreibung.
About
Wols (1913–1951), eigentlich Alfred Otto Wolfgang Schulze, war ein deutsch-französischer Fotograf, Maler und Grafiker und zählt zu den bedeutenden Künstlern der europäischen Moderne. Noch bevor er als Wegbereiter des Informel und Tachismus bekannt wurde, begann Wols seine künstlerische Laufbahn als Fotograf. Nach ersten Erfahrungen im Atelier der Dresdner Fotografin Genja Jonas ging er 1932 auf Empfehlung von László Moholy-Nagy nach Paris, wo er in Kontakt mit der surrealistischen Avantgarde kam.
In den 1930er-Jahren arbeitete Wols in Paris erfolgreich als Porträt- und Kunstfotograf. 1937 erhielt er einen bedeutenden Auftrag zur fotografischen Dokumentation der Pariser Weltausstellung und stellte seine Fotografien erstmals in der Galerie de la Pléiade aus. Seine Aufnahmen unterscheiden sich deutlich von der klassischen Porträt- und Dokumentarfotografie ihrer Zeit: ungewöhnliche Ausschnitte, extreme Nahsicht, Licht und Schatten sowie die Konzentration auf Strukturen und unscheinbare Details verleihen seinen Bildern eine subjektive, bisweilen surrealistische Wirkung.
Wols’ Fotografie nimmt eine wichtige Stellung zwischen Bauhaus, Surrealismus und fotografischer Avantgarde ein. Zugleich lässt sich in seinen experimentellen Fotografien bereits jene Hinwendung zu Struktur, Abstraktion und unmittelbarer Wahrnehmung erkennen, die später sein malerisches Werk prägen und Wols zu einem der wichtigsten Wegbereiter des europäischen Informel machen sollte.
WOLS (1913-1951) , Ohne Titel, 1930/1998.
Silbergelatine, 25,8 x 18,4cm cm cm auf 38 x 29 cm, verso bezeichnet: "Nachlaß WOLS; einmalige Auflage für die griffelkunst 1998".
Zustand: Guter Zustand. Abbildungen sind Teil der Zustandsbeschreibung.
About
Wols (1913–1951), eigentlich Alfred Otto Wolfgang Schulze, war ein deutsch-französischer Fotograf, Maler und Grafiker und zählt zu den bedeutenden Künstlern der europäischen Moderne. Noch bevor er als Wegbereiter des Informel und Tachismus bekannt wurde, begann Wols seine künstlerische Laufbahn als Fotograf. Nach ersten Erfahrungen im Atelier der Dresdner Fotografin Genja Jonas ging er 1932 auf Empfehlung von László Moholy-Nagy nach Paris, wo er in Kontakt mit der surrealistischen Avantgarde kam.
In den 1930er-Jahren arbeitete Wols in Paris erfolgreich als Porträt- und Kunstfotograf. 1937 erhielt er einen bedeutenden Auftrag zur fotografischen Dokumentation der Pariser Weltausstellung und stellte seine Fotografien erstmals in der Galerie de la Pléiade aus. Seine Aufnahmen unterscheiden sich deutlich von der klassischen Porträt- und Dokumentarfotografie ihrer Zeit: ungewöhnliche Ausschnitte, extreme Nahsicht, Licht und Schatten sowie die Konzentration auf Strukturen und unscheinbare Details verleihen seinen Bildern eine subjektive, bisweilen surrealistische Wirkung.
Wols’ Fotografie nimmt eine wichtige Stellung zwischen Bauhaus, Surrealismus und fotografischer Avantgarde ein. Zugleich lässt sich in seinen experimentellen Fotografien bereits jene Hinwendung zu Struktur, Abstraktion und unmittelbarer Wahrnehmung erkennen, die später sein malerisches Werk prägen und Wols zu einem der wichtigsten Wegbereiter des europäischen Informel machen sollte.
