Antike gekleidete religiöse Bildfigur im Stil „cap i pota“ – 47 cm - Holz, Glas - 1850-1900






Abschluss in Kunstgeschichte; über sechs Jahre Erfahrung als Antik- und Kunstsachverständige.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
ALTENES RELIGIÖSES BILD NACH DEM Muster der „Cap i Pota“ – HOLZPOLIKROMIE – 19. JAHRHUNDERT – CA. 50 CM
Altes religiöses Kleidungsbildstück der Kategorie „cap i pota“, dem 19. Jahrhundert zugeschrieben, hauptsächlich aus geschnitztem und polychromiertem Holz gefertigt.
Interessantes Stück volks- bzw. devotionsorientierter Imaginerie, ca. 50 cm hoch, charakterisiert durch seine stilisierte und funktionale Bauart, vorgesehen zum Anlegen von textilem Gewand und ursprünglich ergänzt um religiöse Attribute gemäß der dargestellten Verehrung.
Die Figur behält Kopf und Gesicht polychromiert, den Körper in einem intensiven Blau bemalt, ausgestreckte Arme, modellierte/geschnitzte Hände und lange Beine, die in Schuhen enden. Das Gesamtwerk ruht auf seiner ursprünglichen/alten Holzsockelgrundplatte mit polygonaler Grundform.
IDENTIFIKATION UND TYPUS
Typ: religiöses Gewandbild / Andachtsfigur.
Typologie: „cap i pota“.
Zuordnungsepoche: 19. Jh.
Hauptmaterial: geschnitztes und polychromiertes Holz.
Höhe: ca. 50 cm, laut Angabe.
Autor/atelier: nicht identifiziert.
Unterschrift oder Marke: in den Fotografien nicht erkennbar.
Verehrung: nicht sicher identifiziert.
Dieser letzte Punkt ist wichtig. Man würde sie nicht einfach als eine konkrete Jungfrau oder Heilige verkaufen, ohne die ursprünglichen Attribute zu kennen. Der gegenwärtige optische Zustand ist ikonografisch unvollständig: Wahrscheinlich war sie konzipiert, bekleidet, Mantel, Krone, Heiligenschein oder andere Attribute zu tragen, und diese Elemente hätten eine Identifikation der Verehrung ermöglicht.
WAS BEDEUTET „CAP I POTA“?
Im katalanischen Raum wird die Bezeichnung „cap i pota“ für Gewandungsbilder verwendet, deren Ausführung sich vor allem auf die sichtbar bleibenden Teile konzentriert – Kopf, Hände und Füße – während der Rest des Körpers primär als Struktur zum Tragen der Gewänder fungiert.
Dieses Stück weist genau mehrere Merkmale dieser Tradition auf: extrem stilisierte Anatomie, getrennte Arme vom Rumpf, individuell gestaltete Hände, lange Beine, bearbeitete Füße und ein Körper, der stark vereinfacht und weitgehend unter dem Gewand verborgen geblieben wäre.
AUSSERGEWÖHNSSE BESCHREIBUNG
Das Gesicht gehört zu den am aufwendigsten gestalteten Teilen der Figur. Sanfte, verlängerte Züge, breite Stirn, gerades Nasenprofil, leicht geöffneten Mund und Augen mit melancholischem oder betrachtendem Ausdruck.
Die Haare sind gesammelt und dunkelbraun bemalt. Am Hinterkopf ist eine Öffnung sichtbar, möglicherweise im Zusammenhang mit einer früheren Befestigung eines Attributs, Strahlenschein, Heiligenschein oder Zubehör. Ohne das ursprüngliche Attribut lässt sich seine genaue Funktion nicht bestimmen.
Die Hauttöne sind hell mit leichten rosa Schattierungen auf Wangen und Lippen.
Der Oberkörper ist außergewöhnlich stilisiert, mit schmaler Taille und einer Art Innenkörper oder Gewand in intensivem Blau, tiefer Ausschnitt. Die Oberfläche weist Unregelmäßigkeiten, Abdrücke und Abnutzung einer alten Handwerksarbeit auf.
Die Arme sind geöffnet und leicht nach vorne geführt, vermutlich in einer Pose, die mit einem aktuell verschwundenen Attribut interagieren soll.
HA Hände
Besonders interessant sind die Hände und verstärken den handwerklichen Charakter der Piece.
Sie zeigen individuell gestaltete Finger und eine vereinfachte Anatomie. Es gibt Risse, Abnutzung und Verlust.
Bei einer Hand gibt es einen bedeutenden Verlust eines Fingers, wodurch das innere Material und Reste einer Alterungs- oder Reparaturmaßnahme sichtbar werden.
Die andere Hand bewahrt besser die Struktur der Finger, zeigt aber oberflächliche Risse, Abnutzung der Polychromie und kleine Verluststellen.
Wegen ihrer Fragilität wird ausdrücklich empfohlen, die Figur nicht an Händen oder Armen zu halten.
BEINE UND FÜẞE
Die Beine sind lang, schmal und nahezu gerade, passend zur strukturellen Funktion einer Figur, die durch Kleidung bedeckt werden soll.
Die Polychromie zeigt starke Verdunkelungen und Verluste, besonders in unteren Bereichen.
Die Füße sind einzeln gearbeitet und wirken durch Sandalen mit dunkler Kontur unterlegt. Die Zehen sind einzeln geschnitzt und definiert.
Ein besonders attraktives Detail, das in den Anzeigenfotos erscheinen sollte.
SOKEL/PUZZ; SOKEL
Die Figur steht auf einem holzernen Sockel mit polygonaler Grundform, der sich breiter als die Figur gestaltet, um Stabilität zu gewährleisten.
Die Oberseite weist eine sehr dunkle Tönung, Maserung des Holzes deutlich sichtbar, Abnutzung, Rissbildung, Flecken und Abnutzungen.
An einer Längsseite des Sockels ist eine signifikante Risslinie sichtbar, zusätzlich zu Verlusten und Stößen am Umfang.
Der Boden ist unfärblich belassen, wodurch das Holz sichtbar bleibt. Es gibt Markierungen, Bohrungen und Spuren des Montage- und Zeitprozesses.
In den Fotografien ist kein deutlich erkennbares Etikett, Signatur oder Inschrift vorhanden.
MISSESMESSUNG
Mit den vorhandenen Angaben würde ich veröffentlichen:
Gesamthöhe ca. 50 cm
Weitere Maße würde ich aus den Fotos nicht ableiten. Für eine professionelle Anzeige würde ich angeben:
Höhe: ca. 50 cm
Bei einem alten Stück wie diesem sind diese Daten durchaus wichtig für Verkauf und Transport.
RENBESTANDNIS – ERHALTUNG
Die Tafel befindet sich im alten Zustand, mit Abnutzung und sichtbaren Beschädigungen entsprechend Alter und Nutzung, ohne von uns restauriert worden zu sein, sofern nicht anders angegeben.
Es sind Abnutzungen und generalisierte Abnutzung der Polychromie erkennbar; Schmutz und oberflächliche Patina; Kratzer und Stöße; kleine Risse an verschiedenen Stellen; erheblicher Verschleiß an Beinen und Vorsprüngen; Craquelé und Risse in den Händen; Verlust/Teilbruch von mindestens einem Finger; kleine Löcher und Spuren am Körper und Hinterteil; Verschlechterung der Haar- und Hauttöne; und eine sichtbare Risslinie am Sockel.
Ebenso ist das oben erwähnte Loch am Hinterkopf sichtbar, vermutlich ursprünglich für ein Zubehörteil vorgesehen.
Derzeit trägt die Figur keine Bekleidung oder religiöse Attribute. Falls vorhanden, müssten diese Angaben im Anzeigentext erwähnt werden.
Ich würde keine aggressive Reinigung, Schleifen, Lackierung oder Umetikettierung vornehmen, bevor sie verkauft wird: Bei alter Imaginerie kann eine unsachgemäße Intervention das Interesse an der Figur deutlich mindern.
Altes religiöses Gewandbildstück der Kategorie „cap i pota“, dem 19. Jh. zugeschrieben, hauptsächlich aus geschnitztem und polychromiertem Holz gefertigt. Ungefähr 50 cm hoch.
Interessantes Stück religiöser Volks- bzw. Devotionalimaginerie, charakterisiert durch seine stilisierte Bauweise, typisch für Bilder, die zum Anlegen von Gewändern bestimmt sind.
Die Figur bewahrt das polychromierte Gesicht mit zarter Ausdrucksweise, den Körper in intensivem Blau bemalt, offene Arme mit geschnitzten Händen, lange unabhängige Beine und in Schuhen sitzende Füße, deren Zehen individuell gearbeitet sind.
Hervorstechend ist besonders das Gesicht, mit sanften Zügen und kontemplativem Ausdruck, Augen bemalt, Mund leicht geöffnet und Haar zusammengebunden in dunkler Färbung.
Auf der Rückseite des Kopfes befindet sich eine kleine Öffnung, möglicherweise ursprünglich zur Befestigung eines Attributs, Heiligenscheins oder Strahlenschein vorgesehen, der derzeit nicht erhalten ist.
Die Figur ist auf einer alten Holzsockelplatte mit polygonalem Grund- und dunkler Oberfläche montiert, die eine patinierte Oberfläche aufweist.
Die Stück zeigt deutlich Spuren der Zeit: Abnutzung und Verlust der Polychromie, Reibungsspuren, Verschmutzungen, kleine Risse, Craquelé, Stöße und Materialverlust. Eine der Hände weist Verschlechterung und teilweisen Verlust eines Fingers auf. Die Sockelplatte zeigt ebenfalls Abnutzung und eine longitudinale Risslinie.
Derzeit wird sie ohne Gewand oder religiöse Attribute aufbewahrt, daher lässt sich die konkrete ursprüngliche Verehrung nicht sicher bestimmen.
Eine Signatur oder Markenkennzeichnung ist in den vorliegenden Aufnahmen nicht erkennbar. Die Zuordnung zum 19. Jh. erfolgt aufgrund Typologie und Bauweise, ohne Dokumentation, die ein genaues Datum ermöglichen würde.
Ungefährhöhe: 50 cm.
Sehr dekoratives Stück mit starkem Charakter, besonders interessant für Sammler sakraler Kunst, Volksimaginerie, religiöse Schnitzarbeiten, spanische Antiquitäten und Cap i pota-Figuren.
Der Verkauf erfolgt exakt in dem Zustand, in dem die Fotos zu sehen sind, die Teil der Beschreibung sind.
ALTENES RELIGIÖSES BILD NACH DEM Muster der „Cap i Pota“ – HOLZPOLIKROMIE – 19. JAHRHUNDERT – CA. 50 CM
Altes religiöses Kleidungsbildstück der Kategorie „cap i pota“, dem 19. Jahrhundert zugeschrieben, hauptsächlich aus geschnitztem und polychromiertem Holz gefertigt.
Interessantes Stück volks- bzw. devotionsorientierter Imaginerie, ca. 50 cm hoch, charakterisiert durch seine stilisierte und funktionale Bauart, vorgesehen zum Anlegen von textilem Gewand und ursprünglich ergänzt um religiöse Attribute gemäß der dargestellten Verehrung.
Die Figur behält Kopf und Gesicht polychromiert, den Körper in einem intensiven Blau bemalt, ausgestreckte Arme, modellierte/geschnitzte Hände und lange Beine, die in Schuhen enden. Das Gesamtwerk ruht auf seiner ursprünglichen/alten Holzsockelgrundplatte mit polygonaler Grundform.
IDENTIFIKATION UND TYPUS
Typ: religiöses Gewandbild / Andachtsfigur.
Typologie: „cap i pota“.
Zuordnungsepoche: 19. Jh.
Hauptmaterial: geschnitztes und polychromiertes Holz.
Höhe: ca. 50 cm, laut Angabe.
Autor/atelier: nicht identifiziert.
Unterschrift oder Marke: in den Fotografien nicht erkennbar.
Verehrung: nicht sicher identifiziert.
Dieser letzte Punkt ist wichtig. Man würde sie nicht einfach als eine konkrete Jungfrau oder Heilige verkaufen, ohne die ursprünglichen Attribute zu kennen. Der gegenwärtige optische Zustand ist ikonografisch unvollständig: Wahrscheinlich war sie konzipiert, bekleidet, Mantel, Krone, Heiligenschein oder andere Attribute zu tragen, und diese Elemente hätten eine Identifikation der Verehrung ermöglicht.
WAS BEDEUTET „CAP I POTA“?
Im katalanischen Raum wird die Bezeichnung „cap i pota“ für Gewandungsbilder verwendet, deren Ausführung sich vor allem auf die sichtbar bleibenden Teile konzentriert – Kopf, Hände und Füße – während der Rest des Körpers primär als Struktur zum Tragen der Gewänder fungiert.
Dieses Stück weist genau mehrere Merkmale dieser Tradition auf: extrem stilisierte Anatomie, getrennte Arme vom Rumpf, individuell gestaltete Hände, lange Beine, bearbeitete Füße und ein Körper, der stark vereinfacht und weitgehend unter dem Gewand verborgen geblieben wäre.
AUSSERGEWÖHNSSE BESCHREIBUNG
Das Gesicht gehört zu den am aufwendigsten gestalteten Teilen der Figur. Sanfte, verlängerte Züge, breite Stirn, gerades Nasenprofil, leicht geöffneten Mund und Augen mit melancholischem oder betrachtendem Ausdruck.
Die Haare sind gesammelt und dunkelbraun bemalt. Am Hinterkopf ist eine Öffnung sichtbar, möglicherweise im Zusammenhang mit einer früheren Befestigung eines Attributs, Strahlenschein, Heiligenschein oder Zubehör. Ohne das ursprüngliche Attribut lässt sich seine genaue Funktion nicht bestimmen.
Die Hauttöne sind hell mit leichten rosa Schattierungen auf Wangen und Lippen.
Der Oberkörper ist außergewöhnlich stilisiert, mit schmaler Taille und einer Art Innenkörper oder Gewand in intensivem Blau, tiefer Ausschnitt. Die Oberfläche weist Unregelmäßigkeiten, Abdrücke und Abnutzung einer alten Handwerksarbeit auf.
Die Arme sind geöffnet und leicht nach vorne geführt, vermutlich in einer Pose, die mit einem aktuell verschwundenen Attribut interagieren soll.
HA Hände
Besonders interessant sind die Hände und verstärken den handwerklichen Charakter der Piece.
Sie zeigen individuell gestaltete Finger und eine vereinfachte Anatomie. Es gibt Risse, Abnutzung und Verlust.
Bei einer Hand gibt es einen bedeutenden Verlust eines Fingers, wodurch das innere Material und Reste einer Alterungs- oder Reparaturmaßnahme sichtbar werden.
Die andere Hand bewahrt besser die Struktur der Finger, zeigt aber oberflächliche Risse, Abnutzung der Polychromie und kleine Verluststellen.
Wegen ihrer Fragilität wird ausdrücklich empfohlen, die Figur nicht an Händen oder Armen zu halten.
BEINE UND FÜẞE
Die Beine sind lang, schmal und nahezu gerade, passend zur strukturellen Funktion einer Figur, die durch Kleidung bedeckt werden soll.
Die Polychromie zeigt starke Verdunkelungen und Verluste, besonders in unteren Bereichen.
Die Füße sind einzeln gearbeitet und wirken durch Sandalen mit dunkler Kontur unterlegt. Die Zehen sind einzeln geschnitzt und definiert.
Ein besonders attraktives Detail, das in den Anzeigenfotos erscheinen sollte.
SOKEL/PUZZ; SOKEL
Die Figur steht auf einem holzernen Sockel mit polygonaler Grundform, der sich breiter als die Figur gestaltet, um Stabilität zu gewährleisten.
Die Oberseite weist eine sehr dunkle Tönung, Maserung des Holzes deutlich sichtbar, Abnutzung, Rissbildung, Flecken und Abnutzungen.
An einer Längsseite des Sockels ist eine signifikante Risslinie sichtbar, zusätzlich zu Verlusten und Stößen am Umfang.
Der Boden ist unfärblich belassen, wodurch das Holz sichtbar bleibt. Es gibt Markierungen, Bohrungen und Spuren des Montage- und Zeitprozesses.
In den Fotografien ist kein deutlich erkennbares Etikett, Signatur oder Inschrift vorhanden.
MISSESMESSUNG
Mit den vorhandenen Angaben würde ich veröffentlichen:
Gesamthöhe ca. 50 cm
Weitere Maße würde ich aus den Fotos nicht ableiten. Für eine professionelle Anzeige würde ich angeben:
Höhe: ca. 50 cm
Bei einem alten Stück wie diesem sind diese Daten durchaus wichtig für Verkauf und Transport.
RENBESTANDNIS – ERHALTUNG
Die Tafel befindet sich im alten Zustand, mit Abnutzung und sichtbaren Beschädigungen entsprechend Alter und Nutzung, ohne von uns restauriert worden zu sein, sofern nicht anders angegeben.
Es sind Abnutzungen und generalisierte Abnutzung der Polychromie erkennbar; Schmutz und oberflächliche Patina; Kratzer und Stöße; kleine Risse an verschiedenen Stellen; erheblicher Verschleiß an Beinen und Vorsprüngen; Craquelé und Risse in den Händen; Verlust/Teilbruch von mindestens einem Finger; kleine Löcher und Spuren am Körper und Hinterteil; Verschlechterung der Haar- und Hauttöne; und eine sichtbare Risslinie am Sockel.
Ebenso ist das oben erwähnte Loch am Hinterkopf sichtbar, vermutlich ursprünglich für ein Zubehörteil vorgesehen.
Derzeit trägt die Figur keine Bekleidung oder religiöse Attribute. Falls vorhanden, müssten diese Angaben im Anzeigentext erwähnt werden.
Ich würde keine aggressive Reinigung, Schleifen, Lackierung oder Umetikettierung vornehmen, bevor sie verkauft wird: Bei alter Imaginerie kann eine unsachgemäße Intervention das Interesse an der Figur deutlich mindern.
Altes religiöses Gewandbildstück der Kategorie „cap i pota“, dem 19. Jh. zugeschrieben, hauptsächlich aus geschnitztem und polychromiertem Holz gefertigt. Ungefähr 50 cm hoch.
Interessantes Stück religiöser Volks- bzw. Devotionalimaginerie, charakterisiert durch seine stilisierte Bauweise, typisch für Bilder, die zum Anlegen von Gewändern bestimmt sind.
Die Figur bewahrt das polychromierte Gesicht mit zarter Ausdrucksweise, den Körper in intensivem Blau bemalt, offene Arme mit geschnitzten Händen, lange unabhängige Beine und in Schuhen sitzende Füße, deren Zehen individuell gearbeitet sind.
Hervorstechend ist besonders das Gesicht, mit sanften Zügen und kontemplativem Ausdruck, Augen bemalt, Mund leicht geöffnet und Haar zusammengebunden in dunkler Färbung.
Auf der Rückseite des Kopfes befindet sich eine kleine Öffnung, möglicherweise ursprünglich zur Befestigung eines Attributs, Heiligenscheins oder Strahlenschein vorgesehen, der derzeit nicht erhalten ist.
Die Figur ist auf einer alten Holzsockelplatte mit polygonalem Grund- und dunkler Oberfläche montiert, die eine patinierte Oberfläche aufweist.
Die Stück zeigt deutlich Spuren der Zeit: Abnutzung und Verlust der Polychromie, Reibungsspuren, Verschmutzungen, kleine Risse, Craquelé, Stöße und Materialverlust. Eine der Hände weist Verschlechterung und teilweisen Verlust eines Fingers auf. Die Sockelplatte zeigt ebenfalls Abnutzung und eine longitudinale Risslinie.
Derzeit wird sie ohne Gewand oder religiöse Attribute aufbewahrt, daher lässt sich die konkrete ursprüngliche Verehrung nicht sicher bestimmen.
Eine Signatur oder Markenkennzeichnung ist in den vorliegenden Aufnahmen nicht erkennbar. Die Zuordnung zum 19. Jh. erfolgt aufgrund Typologie und Bauweise, ohne Dokumentation, die ein genaues Datum ermöglichen würde.
Ungefährhöhe: 50 cm.
Sehr dekoratives Stück mit starkem Charakter, besonders interessant für Sammler sakraler Kunst, Volksimaginerie, religiöse Schnitzarbeiten, spanische Antiquitäten und Cap i pota-Figuren.
Der Verkauf erfolgt exakt in dem Zustand, in dem die Fotos zu sehen sind, die Teil der Beschreibung sind.
