82g Ocean Jaspis – Alter vom Meer, Wandelgestalt, Kreideweiß – 5,0 x 3,7 x 3,2cm Schädel- 82 g





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Oceanjasper – Alter vom Meer, Wandelgestalt, kreideweiß, Schädel‑Meteoriten aus Marovato, Analalava-Distrikt, Madagaskar; Gewicht 82 g; Maße 5,1 × 3,9 × 3,3 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Vor der Insel Pharos, so erzählt es Homer im vierten Gesang der Odyssee, lebte Proteus, der Alte vom Meer, der die Tiefen aller Meere kennt. Jeden Mittag stieg er aus den Wellen, zählte seine Robben am Strand und legte sich zwischen ihnen zur Ruhe. Menelaos war auf der Heimfahrt von Troja dort festgehalten und wollte ihm den Weg nach Hause abringen. Proteus’ Tochter Eidothea grub ihm und seinen Gefährten Lager in den Sand und bedeckte sie mit frisch abgezogenen Robbenfellen. Als sie den Alten packten, wurde er zum Löwen, zur Schlange, zum Panther und zum gewaltigen Eber, dann zu fließendem Wasser und zu einem hochbelaubten Baum. Doch sie ließen nicht los, bis er wieder seine eigene Gestalt annahm und ihnen Antwort gab.
Auch dieser Schädel trägt viele Gestalten in sich und bleibt dabei bodenständig wie der Sand jenes Strandes. Er zeigt den Meeresgrund in seiner ganzen Vielfalt, angenehm poliert und wie vom Wasser gereift. Zu beiden Seiten breitet sich ein kreidig wirkendes Weiß aus. Darauf ruhen sandfarbene, ockerne und rostbraune Partien wie eiserne Gefährten des Meeresbodens. Kleine weiße Kugeln sitzen darin wie Luftblasen, die nie die Oberfläche erreichten. Mitten über den Schädel zieht ein kiesfarbener, fein gesprenkelter Streifen und fügt dem Bild eine weitere Gestalt hinzu.
Ocean Jaspis ist trotz seines Namens kein klassischer Jaspis, sondern ein verkieselter Rhyolith, also vulkanisches Gestein, das nachträglich von Kieselsäure durchdrungen wurde. Seine kugeligen „Augen“ sind Sphärolithe: Sie entstanden, als Mineralfasern strahlenförmig um winzige Keime wuchsen. Das kreidige Weiß ist opaker Chalcedon, die warmen Sand- und Rosttöne stammen von Eisenoxiden. Das Material kommt ausschließlich aus Marovato an der Nordwestküste Madagaskars, dessen Adern heute als erschöpft gelten.
Material: Ocean Jaspis – verkieselter Rhyolith mit orbicularer Chalcedon-Musterung (kein klassischer Jaspis)
Herkunft: Marovato, Analalava-Distrikt, Madagaskar
Maße: 5,1 x 3,9 x 3,3 cm
Gewicht: 82 g
Besonderheiten: Kreidig-weißer Grund an beiden Schädelseiten mit sand-, ocker- und rostfarbenen Partien; kleine weiße Kugelaugen (Sphärolithe); kiesfarbener, fein gesprenkelter Streifen über dem Schädeldach; vereinzelt zart rötliche Partien an Nasenrücken und Augenhöhle
Der Verkäufer stellt sich vor
Vor der Insel Pharos, so erzählt es Homer im vierten Gesang der Odyssee, lebte Proteus, der Alte vom Meer, der die Tiefen aller Meere kennt. Jeden Mittag stieg er aus den Wellen, zählte seine Robben am Strand und legte sich zwischen ihnen zur Ruhe. Menelaos war auf der Heimfahrt von Troja dort festgehalten und wollte ihm den Weg nach Hause abringen. Proteus’ Tochter Eidothea grub ihm und seinen Gefährten Lager in den Sand und bedeckte sie mit frisch abgezogenen Robbenfellen. Als sie den Alten packten, wurde er zum Löwen, zur Schlange, zum Panther und zum gewaltigen Eber, dann zu fließendem Wasser und zu einem hochbelaubten Baum. Doch sie ließen nicht los, bis er wieder seine eigene Gestalt annahm und ihnen Antwort gab.
Auch dieser Schädel trägt viele Gestalten in sich und bleibt dabei bodenständig wie der Sand jenes Strandes. Er zeigt den Meeresgrund in seiner ganzen Vielfalt, angenehm poliert und wie vom Wasser gereift. Zu beiden Seiten breitet sich ein kreidig wirkendes Weiß aus. Darauf ruhen sandfarbene, ockerne und rostbraune Partien wie eiserne Gefährten des Meeresbodens. Kleine weiße Kugeln sitzen darin wie Luftblasen, die nie die Oberfläche erreichten. Mitten über den Schädel zieht ein kiesfarbener, fein gesprenkelter Streifen und fügt dem Bild eine weitere Gestalt hinzu.
Ocean Jaspis ist trotz seines Namens kein klassischer Jaspis, sondern ein verkieselter Rhyolith, also vulkanisches Gestein, das nachträglich von Kieselsäure durchdrungen wurde. Seine kugeligen „Augen“ sind Sphärolithe: Sie entstanden, als Mineralfasern strahlenförmig um winzige Keime wuchsen. Das kreidige Weiß ist opaker Chalcedon, die warmen Sand- und Rosttöne stammen von Eisenoxiden. Das Material kommt ausschließlich aus Marovato an der Nordwestküste Madagaskars, dessen Adern heute als erschöpft gelten.
Material: Ocean Jaspis – verkieselter Rhyolith mit orbicularer Chalcedon-Musterung (kein klassischer Jaspis)
Herkunft: Marovato, Analalava-Distrikt, Madagaskar
Maße: 5,1 x 3,9 x 3,3 cm
Gewicht: 82 g
Besonderheiten: Kreidig-weißer Grund an beiden Schädelseiten mit sand-, ocker- und rostfarbenen Partien; kleine weiße Kugelaugen (Sphärolithe); kiesfarbener, fein gesprenkelter Streifen über dem Schädeldach; vereinzelt zart rötliche Partien an Nasenrücken und Augenhöhle

