Afrika - Marokko Algerien; Cellarius - Mauretania et Numidia - 1732





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Karte Mauretania et Numidia von Cellarius, die Nordwestafrika mit Mauretanien und Numidia zeigt, 1732 als Kupferstich mit handfarbiger Färbung, Maße ca. 24 x 37 cm, in gutem Zustand als originales antikes Kupferstichwerk.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Technische Daten
Titel: Mauretania et Numidia; Karte der antiken Mauretanien und Numidien, mit einem Teil des prokonsolaren Afrikas und der inneren Gebiete.
Autor: Christoph Cellarius, latinisiertes Namensformat von Christoph Keller (1638–1707).
Verlag: Johann Friedrich Gleditsch, Herausgeber; Drucker nicht identifiziert.
Ort: Leipzig, Deutschland.
Epoche: erste Hälfte des XVIII. Jahrhunderts.
Technik: Kupferstichintaglio auf Kupfer, mit Burin-Schraffuren und manueller farbgebung aus nicht sicher datierter Epoche.
Unterlage: papier mit pergamentähnlicher Struktur.
Dimensionen: Prägung 20,5 × 31 cm; Blatt 25 × 35 cm.
Inschriften: Titel im Cartouche unten rechts; Verweis «Lib. IV pag. 168» oben rechts; Richtungenangaben entlang des Rahmens.
Composizione: einzelne Tafel mit mittiger Redaktionseinteilung, entnommen aus Notitia orbis antiqui, sive geographia plenior (...).
Rückseite: Weiß.
Beschreibung
Karte des antiken nordwestlichen Afrikas, erstellt von Christoph Cellarius für die Notitia orbis antiqui. Die Tafel zeigt Mauretanien und Numidia und erweitert die Darstellung auf Teile des Prokonsularafrikes sowie auf innere Regionen, die als Getulia und Libia Interior bezeichnet werden.
Das dargestellte Gebiet entspricht weitgehend dem heutigen Marokko, Algerien und Tunesien. Nördlich erscheint ein Teil der Iberischen Halbinsel, von der afrikanischen Küste durch die Meerenge Fretum Herculeum getrennt; im Westen sind die Fortunatae Inseln dargestellt, assoziiert mit dem Kanarenarchipel.
Die Karte präsentiert eine reiche lateinische Toponomastik mit Städten, Völkern, Flüssen und territorialen Gliederungen der antiken Welt. Mauretania Tingitana und Mauretania Caesariensis sind unterschieden, während die Geländedarstellung durch kleine Gebirgsprofile erfolgt. Das gradierten Netz und die Angabe der Himmelsrichtungen vervollständigen die geographische Gliederung.
Die manuelle Farbgebung betont die territorialen Grenzen und die Küsten, begleitet von blauen Schattierungen.
Unten rechts ist der Titel in einem kunstvollen Cartouche platziert, eingebettet in eine felsige Landschaft mit Figuren, Tieren und einer erhobenen Figur.
Das ornamentale Beiwerk verbindet die didaktische Funktion der Karte mit dem dekorativen Geschmack der europäischen Kartografie der Epoche.
Historisch-künstlerische Anmerkung
Christoph Cellarius war ein deutscher Philologe, Historiker und Geograf, dessen Werke zur systematischen Erforschung der Geografie der klassischen Welt beitragen haben. Die Notitia orbis antiqui vereint Beschreibungen und Karten, die der Rekonstruktion von Orten, Regionen und territoriale Bezeichnungen der Antike dienen.
Die Tafel Mauretania et Numidia gehört zu dieser Tradition historischer Kartografie: Sie stellt Nordafrika durch antike Benennungen und Teilungen dar und bietet ein Werkzeug zum Lesen klassischer Autoren und zum Studium der römischen Geografie.
Zustandsbericht
Exemplar mit leichter Braunfärbung des Papiers und sporadisch kleinen Flecken.
Leichte Wellen der Unterlage und mäßige Randabnutzung. Randlagen an allen vier Seiten erhalten.
Druck klar und Farbgebung gut lesbar.
Rückseite weiß, mit Transparenz der Gravur und der Farbe.
Technische Daten
Titel: Mauretania et Numidia; Karte der antiken Mauretanien und Numidien, mit einem Teil des prokonsolaren Afrikas und der inneren Gebiete.
Autor: Christoph Cellarius, latinisiertes Namensformat von Christoph Keller (1638–1707).
Verlag: Johann Friedrich Gleditsch, Herausgeber; Drucker nicht identifiziert.
Ort: Leipzig, Deutschland.
Epoche: erste Hälfte des XVIII. Jahrhunderts.
Technik: Kupferstichintaglio auf Kupfer, mit Burin-Schraffuren und manueller farbgebung aus nicht sicher datierter Epoche.
Unterlage: papier mit pergamentähnlicher Struktur.
Dimensionen: Prägung 20,5 × 31 cm; Blatt 25 × 35 cm.
Inschriften: Titel im Cartouche unten rechts; Verweis «Lib. IV pag. 168» oben rechts; Richtungenangaben entlang des Rahmens.
Composizione: einzelne Tafel mit mittiger Redaktionseinteilung, entnommen aus Notitia orbis antiqui, sive geographia plenior (...).
Rückseite: Weiß.
Beschreibung
Karte des antiken nordwestlichen Afrikas, erstellt von Christoph Cellarius für die Notitia orbis antiqui. Die Tafel zeigt Mauretanien und Numidia und erweitert die Darstellung auf Teile des Prokonsularafrikes sowie auf innere Regionen, die als Getulia und Libia Interior bezeichnet werden.
Das dargestellte Gebiet entspricht weitgehend dem heutigen Marokko, Algerien und Tunesien. Nördlich erscheint ein Teil der Iberischen Halbinsel, von der afrikanischen Küste durch die Meerenge Fretum Herculeum getrennt; im Westen sind die Fortunatae Inseln dargestellt, assoziiert mit dem Kanarenarchipel.
Die Karte präsentiert eine reiche lateinische Toponomastik mit Städten, Völkern, Flüssen und territorialen Gliederungen der antiken Welt. Mauretania Tingitana und Mauretania Caesariensis sind unterschieden, während die Geländedarstellung durch kleine Gebirgsprofile erfolgt. Das gradierten Netz und die Angabe der Himmelsrichtungen vervollständigen die geographische Gliederung.
Die manuelle Farbgebung betont die territorialen Grenzen und die Küsten, begleitet von blauen Schattierungen.
Unten rechts ist der Titel in einem kunstvollen Cartouche platziert, eingebettet in eine felsige Landschaft mit Figuren, Tieren und einer erhobenen Figur.
Das ornamentale Beiwerk verbindet die didaktische Funktion der Karte mit dem dekorativen Geschmack der europäischen Kartografie der Epoche.
Historisch-künstlerische Anmerkung
Christoph Cellarius war ein deutscher Philologe, Historiker und Geograf, dessen Werke zur systematischen Erforschung der Geografie der klassischen Welt beitragen haben. Die Notitia orbis antiqui vereint Beschreibungen und Karten, die der Rekonstruktion von Orten, Regionen und territoriale Bezeichnungen der Antike dienen.
Die Tafel Mauretania et Numidia gehört zu dieser Tradition historischer Kartografie: Sie stellt Nordafrika durch antike Benennungen und Teilungen dar und bietet ein Werkzeug zum Lesen klassischer Autoren und zum Studium der römischen Geografie.
Zustandsbericht
Exemplar mit leichter Braunfärbung des Papiers und sporadisch kleinen Flecken.
Leichte Wellen der Unterlage und mäßige Randabnutzung. Randlagen an allen vier Seiten erhalten.
Druck klar und Farbgebung gut lesbar.
Rückseite weiß, mit Transparenz der Gravur und der Farbe.

